Die TG wird den von der GDL ausgehandelten Tarifvertrag Flexi-Lokführer Pilot bei DB Schenker Rail Deutschland AG (Flexi-LfTV) nicht unterschreiben. Auch wenn es sich "nur" um einen Pilottarifvertrag handelt und die Teilnahme "freiwillig" sein soll, ist die TG der Auffassung, dass dieser Tarifvertrag den Einstieg in eine neue Phase der Flexibilisierung der Dienstpläne darstellt. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird noch schwieriger.
Der Flexi-LfTV enthält unter anderem folgende Regelungen:
- Rufbereitschaft (8 Stunden, aus der Bereitschaft 12-Stunden-Dienst)
- 5 Nachtdienste in Folge
- Pause auf der Lok
- mehrere Arbeitsorte sind möglich
- Dienstbeginn und Ende nicht mehr am selben Ort
- arbeitgeberseitige Verlängerung der Schicht um bis zu 2 Stunden
- arbeitgeberseitige Verkürzung und auch Verschiebung der Schicht
- Verpflichtung zur ständigen telefonischen Erreichbarkeit
- nur Disposchichten mit Ankündigung Vortag 16:00 Uhr
- keine Mitbestimmung der Betriebsräte bei den Schichten
...
Gibt es so eine Liste auch für den Freifahrschein (FIP) Wo und ob überhaupt gültig?
AW: Aktzeptieren von Freifahrten bei Privatbahnen
Brummbaer Heute 00:33