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    von Veröffentlicht: 08.04.2011 20:58     Seitenaufrufe: 1269 
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    Der Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) bei der Deutschen Bahn steht. Darauf hat sich die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) heute mit der DB in Berlin als Zwischenergebnis verständigt.

    Damit werden für die mehr als 20 000 Lokomotivführer die für den Wettbewerb maßgeblichen Elemente Entgelttabelle, die vier Zulagen, das halbe Weihnachtsgeld und die Wochenarbeitszeit künftig im Rahmentarifvertrag geregelt. „Der Maßstab für ein gleiches Lohnniveau in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen kann so dauerhaft einheitlich geregelt werden“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky nach den Tarifverhandlungen: „Der Grundstein, der bei den privaten Schienengüterverkehrsunternehmen gelegt worden ist, ist jetzt um den maßgeblichen Anteil des Marktführers erweitert worden. Damit haben wir ein eindeutiges Signal sowohl für die Machbarkeit als auch den politischen Willen zur Beendigung des Lohndumpings im Eisenbahnverkehr gesetzt.“
    Die Laufzeit und die lineare Erhöhung der Entgelttabelle werden der abschließenden Tarifrunde am 12. April 2011 in Frankfurt vorbehalten sein. Außerdem soll in diesem Zusammenhang die soziale Absicherung, beispielsweise nach Suiziden, im Haustarifvertrag LfTV geregelt werden. „Hier sind noch dicke Brocken zu bewältigen, auch bei der Beschäftigungssicherung und bei der betrieblichen Altersvorsorge“, so der GDL-Bundesvorsitzende.

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    von Veröffentlicht: 30.03.2011 20:39     Seitenaufrufe: 932 
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    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird die Keolis Deutschland GmbH & Co. KG von den Streiks vom 31. März, 3.00 Uhr, bis 2. April 2011, 2.00 Uhr ausnehmen. Keolis, eines der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen (G6), hat heute ohne Vorbedingungen seine Bereitschaft zu Verhandlungen für einen inhaltsgleichen Rahmentarifvertrag für Lokomotivführer und die dazugehörige Verknüpfung mit einem Haustarifvertrag erklärt.

    „Das ist ein Dammbruch“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky: „Wir begrüßen die Einsicht des Arbeitgebers. Damit hat er Verantwortung sowohl gegenüber seinen Lokomotivführern als auch gegenüber den Fahrgästen bewiesen.“

    Die GDL hat die Streikaufrufe bei der Eurobahn bereits zurückgenommen. Sie wird auf der Basis der Terminvorschläge zeitnah die Tarifverhandlungen aufnehmen.

    [Quelle]
    von Veröffentlicht: 30.03.2011 20:33     Seitenaufrufe: 350 
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    47-stündiger Arbeitskampf bei privaten SPNV- und dem Güterverkehrsunternehmen Osthannoversche Eisenbahn: Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer der privaten Schienenpersonennahverkehrsunternehmen (Liste) von 31. März, 3.00 Uhr, bis 2. April 2011, 2.00 Uhr zu einem 47-stündigen Arbeitskampf auf.

    Trotz des 24-stündigen Streiks vom 28. bis 29. März 2011, bei dem drei Viertel der Züge stillstanden, verweigern die privaten SPNV-Unternehmen nach wie vor jegliches Angebot zu inhaltsgleichen Rahmentarifverträgen für Lokomotivführer (BuRa-LfTV). Auch zwischenzeitliche Angebote enthalten jede Menge Vorbehalte, aber keinerlei Substanz. „Diese Halsstarrigkeit kann keiner mehr verstehen. Die Arbeitgeber wollen den Tarifkonflikt tatsächlich auf dem Rücken der Kunden aussitzen“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

    Streikbrecher erhalten 100 bis 150 Euro pro Schicht. „Sie versuchen so über einen Judaslohn die gelebte Solidarität der Lokomotivführer zu unterlaufen“, so Weselsky. Betriebsräten wird angeboten, den Lokomotivführern höhere Löhne über Betriebsvereinbarungen zu zahlen. „Das alles zeigt, dass es am Verhandlungs- und Einigungswillen, und nicht am Geld fehlt“, so der GDL-Bundesvorsitzende: „Die Konjunktur brummt schließlich, der Verkehr auf der Schiene nimmt zu und die Bilanzen der privaten SPNV-Unternehmen sind so positiv, dass sie die Lohnsteigerungen spielend verkraften können. Ein kleiner Anteil der Gewinne, der ansonsten in den meisten Unternehmen an die Muttergesellschaften ins Ausland abgeführt wird, ist bei den Lokomotivführern mit ihrer verantwortungsvollen Arbeit besser aufgehoben.“

    ... www.gdl.de ...

    Liste der bestreikten Unternehmen

    Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mbH (AVG)
    AKN Eisenbahn AG
    Abellio Rail NRW GmbH
    Bayerische Regiobahn GmbH
    Berchtesgadener Landbahn GmbH
    cantus Verkehrsgesellschaft mbH
    HLB Basis AG
    HLB Hessenbahn GmbH
    Hohenzollerische Landesbahn AG (HzL)
    Keolis Deutschland GmbH, eurobahn (zurückgezogen)
    metronom Eisenbahngesellschaft mbH
    Mitteldeutsche Regiobahn
    Nord-Ostsee-Bahn GmbH (NOB)
    Nord-West-Bahn GmbH
    ODEG Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft mbH
    Osthannoversche Eisenbahnen AG (OHE)
    Ostseeland Verkehr GmbH (OLA)
    Prignitzer Eisenbahn, Betriebsteil NRW
    vectus Verkehrsgesellschaft mbH
    Veolia Verkehr Sachsen-Anhalt GmbH
    Vogtlandbahn GmbH
    Westfalenbahn GmbH

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    von Veröffentlicht: 28.03.2011 01:16     Seitenaufrufe: 529 
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    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer der privaten Schienenpersonennahverkehrsunternehmen (Abellio GmbH, Arriva Deutschland GmbH, BeNEX GmbH, Keolis Deutschland GmbH & Co. KG, Veolia Verkehr GmbH und die Unternehmen der Hessischen Landesbahnen) − G6 vom 28. bis 29. März 2011 von 2.30 bis 2.30 Uhr (24 Stunden) zum Arbeitskampf auf.

    Während die GDL mit den privaten Schienengüterverkehrsunternehmen den Rahmentarifvertrag für Lokomotivführer (BuRa-LfTV) bereits abgeschlossen hat und ihn mit der Deutschen Bahn gerade verhandelt, verweigern die G6 immer noch die Verhandlungen zu inhaltsgleichen Rahmentarifverträgen. „Nur mit ihnen können jedoch den Wettbewerb über die Lohnkosten und die Angst vor Arbeitsplatzverlust bei einem Betreiberwechsel beendet werden“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky. Genau diese Verweigerungshaltung hatte nach sechsmonatigen Verhandlungen auch zum Scheitern geführt. Da die G6 bisher weder die Forderungen der GDL verhandeln wollen, noch substanziell unterlegte Angebote für die zu verknüpfenden Haustarifverträge vorgelegt haben, werden die Lokführer durch ihre Streiks die passende Antwort geben und somit den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen. „Die Sturheit der Arbeitgeber führt dazu, dass der Tarifkonflikt erneut auf dem Rücken der Reisenden ausgetragen werden muss“, so Weselsky und weiter: „Wir hoffen auch weiterhin auf das Verständnis der Reisenden. Die Arbeitgeber lassen uns keine andere Wahl, als das Ziel gleicher Lohn für gleiche Arbeit mit einem Streik durchzusetzen.“

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    von Veröffentlicht: 27.03.2011 19:14     Seitenaufrufe: 452 
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    Das Ergebnis der Tarifverhandlungen mit der NOB am 25. März 2011 in Hamburg war gleich null. Schade, denn es wäre mehr möglich gewesen. Die GDL hatte einen Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag gefordert. Darin werden das Entgeltniveau und die dazugehörige Referenzarbeitszeit definiert.

    In der Verbindung mit einem Haustarifvertrag, der die schrittweise Angleichung des Niveaus der NOB an den Rahmentarifvertrag regelt, und zugleich Regelung für weitere Arbeitnehmergruppen – beispielsweise Zugbegleiter – trifft, hätte ein Paket vereinbart werden können, das allen Beschäftigten sofortige Verbesserungen bringt und gleichzeitig eine Perspektive eröffnet.

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    von Veröffentlicht: 26.03.2011 16:12     Seitenaufrufe: 359 
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    In den Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der Deutschen Bahn (DB) wurden weitere Fortschritte erzielt. „Wir haben die feste Zusage, dass der von uns geforderte Bundes-Rahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) in Verknüpfung mit dem Haustarifvertrag der DB ohne Einschränkung gilt“, so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky heute in Berlin.

    Aufgrund der Annäherung werden die Gespräche fortgesetzt. So stehen in Sondierungsrunden am 29. und 31. März 2011 Detailfragen des Haustarifvertrages, der Altersvorsorge und der Beschäftigungssicherung im Mittelpunkt. Am 7., 8. und 12. April 2011 finden weitere Verhandlungen statt.

    Dennoch sind weiterhin einige Punkte strittig, etwa bei der Arbeitszeit. Hier besteht die GDL auf der Erhöhung des Nachtarbeitszeitzuschlages, was die DB bisher verweigert. Auch liegt noch kein Angebot der Usedomer Bäderbahn (UBB), einer hundertprozentigen DB-Tochter vor. „Allerdings wurde uns die Anbindung der UBB an den Lokomotivführertarifvertrag (LfTV) zugesagt. Dies soll im Rahmen der Verhandlungen am 7./8. März geschehen“, so Weselsky.

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    von Veröffentlicht: 25.03.2011 14:09     Seitenaufrufe: 1198 
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    Die GDL lehnt die vom Arbeitgeber gewünschte Verlängerung des Pilotprojektes „Tarifvertrag zur Pilotierung besonderer Beschäftigungsbedingungen im Einsatzmodell Flexi-Lokführer“ (Flexi-LfTV) ab. Wegen des bevorstehenden Endes der Pilotphase hatte der Arbeitgeber die GDL zu Tarifverhandlungen über eine Verlängerung aufgefordert.

    Für die GDL sollte die besondere Flexibilität einiger Freiwilliger die Einsatzplanung, vor allem die Planung der Ruhetage, für die Mehrheit der Lokomotivführer der DB Schenker Rail Deutschland AG stabiler machen. Mit einer Pilotierung sollte die Umsetzbarkeit erprobt werden. Doch nur an zwei der geplanten sieben Standorte konnte der Arbeitgeber die Pilotierung starten. In der Folge schaute er völlig teilnahmslos zu, wie durch eine nicht beteiligte Gewerkschaft und die von ihr geführten Betriebsräte sein eigenes Projekt praktisch vernichtet wurde. Ungerechtfertigte und unsinnigen Anwürfe nahm er unwidersprochen einfach hin.

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    von Veröffentlicht: 21.03.2011 15:07     Seitenaufrufe: 321 
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    Die Deutsche Bahn hat bestätigt, dass sie uneingeschränkt bereit ist, mit uns den Bundesrahmen-Lokomotivführertarifvertrag (BuRa-LfTV) ohne weitere Vorbedingungen abzuschließen. Das erklärte der Bundesvorsitzende Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Claus Weselsky nach der heutigen Tarifverhandlung mit der Deutschen Bahn in Frankfurt am Main.

    Bisher hat sie immer darauf bestanden, dass zuerst mindestens 50 Prozent der Privatbahnen den BuRa-LfTV unterzeichnet haben müssen. „Dieses unnötige Quorum hat die DB nun endlich aufgehoben. Damit haben die Streiks ihre Wirkung nicht verfehlt “, so der GDL-Bundesvorsitzende. Die GDL hat bereits vergangene Woche den ersten BuRa-LfTV für 50 Prozent aller 1 500 Lokomotivführer im Schienengüterverkehr abgeschlossen.

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