Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Weitere vier Zinksärge kommen aus Afghanistan zurück
Nachdem bereits am Karfreitag drei Soldaten der Bundeswehr in Afghanistan ihr Leben lassen mussten, wurde heute erneut ein Anschlag auf einer Patroullie vorgetragen. Vier Soldaten sind bei einem Raketenangriff der Taliban gefallen, fünf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Das Gefecht ist nach Medienberichten noch im Gange.
Die Taliban sollen dabei Raketen eingesetzt haben. Weiteres unklar. Taliban hat sich zum Anschlag bereits bekannt. Minister kehrte von seinem Truppenbesuch in Afgahnistan auf seinem Rückweg nach Deutschland um. Er erhielt die Nachricht nach Landung in Termez.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass noch mehr Jungs da unten ihr Leben lassen müssen. Bis jetzt kamen 43 Soldaten bei dem ISAF-Einsatz ums Leben, davon fielen 26 Jungs in Gefechten.
Wann wird man endlich wach, dass die Bundeswehr da nur als Kugelfang rumläuft?? Sorry, ich könnte kotzen....
sven0403
15.04.2010, 17:55
Was ist dafür die Lösung?
BW raus aus Afghanistan? Was ist mit internationalen Bündnispflichten?
Ich persönlich brauche keinen BW-Soldaten in welchem Land auch immer wenn die Afghanen ihre geliebten Taliban wieder haben wollen ist das deren Ding.
Wenn nicht sollten sie (Einheimische) endlich mal ein klares Zeichen setzen aber so nach dem Motto lieber Westen mach mal mein Land sauber und wenn es schief geht der Westen immer die Arschkarte hat, so dann doch nicht.
Gruß Sven
Svenni, hab herzlichen Dank für das Einstellen der Umfrage....
Trennhuepfer
15.04.2010, 18:25
dazu passend der Bericht aus dem aktuellen Spiegel
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,688292,00.html
Meine Meinung: Abzug wäre falsch, leider gibt das Mandat, wie in oben verlinktem Beitrag eine aktivere Rolle nicht her.
Die Ursache für den Tod der Deutschen ähnelt auf tragische Weise den Umständen, unter denen am 4. September an einer Flussschleife nur wenige Kilometer südlich von Isa Khel bis zu 142 Afghanen durch Bomben starben, die der deutsche Oberst Georg Klein angefordert hatte. Damals wie heute fehlten vor allem ausreichende Aufklärungssysteme. Mit zusätzlichen Drohnen und Kampfhubschraubern, ausgerüstet mit Hightech-Sensoren, hätte die Einsatzleitung das Patrouillengebiet weitflächig überwachen können.
zwei Absätze darunter die Kernaussage..
Der Tod der drei Soldaten eignet sich durchaus, den deutschen Einsatz in Afghanistan grundsätzlich zu hinterfragen. Ihr Auftrag an diesem Karfreitag lautete lediglich, die Zugangsstraßen zu zwei von deutschen und afghanischen Soldaten besetzten Checkpoints von Sprengfallen zu säubern, damit der Nachschub dorthin und der Abzug von dort jederzeit sichergestellt wäre. Die Deutschen wollen mit ihrer punktuellen Präsenz im Krisendistrikt Chahar Darreh wenigstens den Anschein von Kontrolle behalten. Für das größere strategische Ziel, etwa die Taliban und ihre schlagkräftigen Alliierten aus Usbekistan zu bekämpfen, sind Berlins Soldaten laut Mandat nicht zuständig.
Hier muss eindeutig ein Umdenken her, denn auch wenn es niemand unserer Politiker zugeben möchte, dort unten herrscht Krieg.
..klar, Völkerrechtlich ist ein Krieg nur zwischen Staaten möglich, aber ehrlich gesagt gebe ich einen Sch... auf solche Wortglaubereien.
Wenn man dann noch das "Spektakel" um den Vorfall vom September betrachtet, karikieren unsere Politiker die Soldaten an der Front (ist im Krieg die gängige Bezeichnung) durch ihre Inkompetenz und fehlenden Rückhalt.
Daß es Opfer gibt ist unausweichlich, aber daß hier ein einseitiges Abschlachten stattfindet ist hausgemacht.
sven0403
15.04.2010, 18:29
Inkompetent aber überall mitmischen wollen, jedes Volk hat wohl die Regierung die es verdient.....was haben wir eigentlich verbrochen?
Gruß Sven
Man sollte wie T.v.G bei der Beisetzung der gefallenen Soldaten sagen
auch öffentlich es ist Krieg
sven0403
15.04.2010, 20:32
Das dort ein Krieg tobt braucht mir kein Verteidigungsminister extra sagen, das weiß ich wenn ich die Nachrichten verfolge.
Diese Politiker schicken unsere Soldaten in ein Kriegsgebiet mit auf dem Rücken zusammen gebundenen Händen....kein klarer Auftrag...bei jedem Zusammenstoß droht man ihnen mit dem Staatsanwalt....Hallo? Dort ist Krieg, da gibt es keine unbeteiligten Zivilisten oder man kann sie nicht von den anderen unterscheiden, nicht einmal die regulären Regierungstruppen tragen eine einheitliche Uniform.
Wer ist ein Taliban und wer ist ein Zivilist wenn das eigene Leben davon abhängt ist man sicher auch versucht die Untersuchung nicht ewig hin zu ziehen, mir tun unsere Jungs dort unten leid.
Gruß Sven
Die "Freiheit" der westlichen Welt kann nicht am Hindukusch "verteidigt" werden.
Hier werden unsere Soldaten den Wirtschafts- und Machtinteressen der Herrschenden geopfert.
Wenn die westlichen Länder Interesse an eine wirklichen Entwicklung Afghanistans hätten, müssten sie Perspektiven bieten.
Und genau dafür geben sie kein Geld aus. Lieber stecken sie Milliarden in die Rüstung, um in solchen Konflikten Munition verbrauchen zu können!
Bescheuert!
aber er sagt es wenigstens und eiert nicht so rum wie unser FDP-Tzunami
Und genau dafür geben sie kein Geld aus. Lieber stecken sie Milliarden in die Rüstung, um in solchen Konflikten Munition verbrauchen zu können!
Bescheuert!
Tja, Zur Zeit des Kalten Krieges wurde jede Rakete (wenn sie vom Gegner kam), einzeln nach Lieferantenstaat gelistet.
Heute schreibt nicht einer, wo die Taliban ihre ganzen Waffen her haben. Könnte da g.g.f. Made in Germany draufstehen?
Die Bundeswehr befindet sich in Afghanistan in einer No-Win-Situation. Die Lage in den letzten Wochen zeigt eindeutig auf, das dieser Partisanenkrieg weitere Opfer bringen wird. Viel Blut, als manch einem das lieb ist. Punkt 2 und 3 Auflistung Gegner sprechen stark dafür.
Der Gegner will:
- Die Nachschublinie zwischen Usbekistan nach Mazar nachhaltig stören,
- Allierte Truppenteile nach den Regeln der Partisanenkunst aufreiben und schwächen,
- Diskussionen in der deutschen Öffentlichkeit anheizen, die Bundeswehr abzuziehen.
Die Allierten wollen:
- Afghanistan wieder aufbauen
- Stabilisieren und demokratisieren, wo nix zu demokratisieren ist
Es mag zwar um die Bastionen der Großstädte ruhig sein, aber alles außen herum ist ein einzigartiges Pulverfaß. Versteckte sich die Bw noch im ruhigen Norden, so ist spätetsens nach diesen Kampfhandlungen aus mit der Ruhe. Wir müssen uns da unten verteidigen und zwar richtig. Aufbau hin oder her. Für den Krieg ist die Friedensarmee, die in weiten Teilen auch heute meiner Meinung nach immer noch weitestgehenst auf dem Prinzip der alten Dokrin eingestellt ist, überfordert.
Ein Gefecht kannst du nur gewinnen, wenn wir verschiedene Optionen der Antwort haben. Ich bekomme Plack, wenn ich in den Medien höre, dass sich unsere Jungs am Ereignisort eingegraben haben und auf Verstärkung warten. Was ein schlechter Film. Mittlerweile hat Deutschland begriffen, wie der soldatische Sprachgebrauch ist. Wenn ein Soldat nach Kampfhandlungen umkommt, dann kam er nicht ums leben sondern ist gefallen. Schön, dass auf Druck der Medien ein Teil der soldatischen Ehre und des Sprachgebrauchs wieder hergestellt wurde. Schön auch, dass die Medien mittlerweile Druck ausüben und den Einsatz stärker hinterfragen. Das bringt uns aber nicht weiter.
Berlin hat zu entscheiden, was passieren soll. Und sie sollen pro den eingesetzten Leuten entscheiden. Solange noch ein deutscher Soldat in diesem Pulverfaß seinen Arsch da unten hat, ist personell und materiell alles dafür zu tun, dass er wohl behalten wieder nach Hause kommt. Das fängt bei der Vorausbildung für den Einsatz an, geht über das einzusetzende Gerät bis zur Nachbereitung des Einsatzes. Aber hier versagt Berlin.
Da unten wird als Zielscheibe fungiert. Präventivmaßnahmen wie der angeforderte Luftschlag der US-Army von Oberst K. wurden töricht hinterfragt und endeten in rechtlichen Prüfungen. Damit ist die Unsicherheit unserer Truppe größer geworden. Hamid Karsei, seines Zeichens Afghanischer Präses, erlaubt sich vor zwei Wochen die Aussage, den Allierten unter Umständen den Rücken zu kehren und strahlt seine Illoyalität gegenüber den Allierten zu Gunsten einiger Talibanführer aus. Wie schwach auf der Brust ist der afghanische Präsident? Laufen die Koka-Geschäfte nicht mehr so gut, wo ein Teil seines Clans involviert ist? Hinzu auch noch die FRage, ob es sich um einen legal gewählten Präsidenten handelt. Von Wahlbetrug war ja die Rede. Scheißendreck, alles ein Scheißendreck. Was schützen wir da?
Ich erlaube mir eine düstere Prognose, die nach Beendigung des zweiten Weltkrieges bis heute undenkbar war: Ein Verteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland bringt gefallene Kameraden heim. Es ist meiner Meinung nach an der Zeit, geordnet und gesittet aus Afghanistan abzuziehen.
Als Folge dieses töricht, überstürzenden Auslandseinsatzes im Rahmen ISAF sollte überlegt werden, artgelagerte Einsätze nochmals zuzulassen. Wir müssen erst unsere Bundeswehr auf das neue Bedrohungsfeld personell und materiell umbauen, bevor du erfolgreich in so einem Einsatz gehen kannst. Und dieser Umbau kostet Geld. Viel Geld. Und das haben wir nicht. Die damalige Weizäcker-Kommission hatte bereits den personellen und materiellen Umbau unserer Armee in dieser Richtung vorgeschlagen. Das vorgeschlagene Konzept wurde nie umgesetzt und dürfte irgendwo noch im Schreibtisch lagern. Statt deswsen geht man grob fahrlässig mit seinem Personal um und verheizt es in einer No-Win-Situation. Danke....
Und jetzt halte ich am besten die Schnauze zu diesem Thema bevor ich mir dieselbe verbrenne.
Trennhuepfer
15.04.2010, 22:47
Tja, Zur Zeit des Kalten Krieges wurde jede Rakete (wenn sie vom Gegner kam), einzeln nach Lieferantenstaat gelistet.
Heute schreibt nicht einer, wo die Taliban ihre ganzen Waffen her haben. Könnte da g.g.f. Made in Germany draufstehen?
lies mal in dem von mir verlinkten Spiegel Bericht, dort steht es drin !
Interessanter Link zum Thema:
Interview mit Peter Scholl
http://www.n-tv.de/politik/dossier/Da-wird-ein-Zirkus-aufgefuehrt-article467454.html
Peter zum Thema Afghanistan auf Phönix
http://www.youtube.com/watch?v=V9K1-7bnzYQ
Wenn einer Plan vom Thema hat, dann er. Scholl Latour hat das Scheitern des Einsatzes weit vorher prognostiziert. Warum schenkt man fähigen Leuten wie ihm nicht Gehör? Einer von serselben Sorte ist Alt-Kanzler Schmidt.
Weil fähige Leute mit der von ihnen verbreiteten Wahrheit das Geschäft verderben!
Bahnstern
15.04.2010, 23:09
Mich würden keine 11 Pferde dahinbekommen.
Aber das ist nicht das Problem.Problem ist die abgehobene Politikerkaste.
Plötzlich fällt auf,das dort Krieg herrscht.
Die BW hat in Afganistan nix zu suchen!
Ein Glück das das Grundgesetz nicht fürs Volk und vom Volk gemacht ist,sonst
stünde da was dazu drinne...
Und über den BW Einsatz am "Arsch der Welt" hat ja das Volk nicht mal ne Puseratze
entschieden.
Sowas umgeht man ja gern mal als Politiker..
Aber so kann man die Rüstungslobby fleissig mitmischen lassen.
So n SPw kost ja fast nix.
Und wir wollen mal nicht vergessen das Frau M hier auch auf Trauer macht.
Ist ihr auch erst jetzt aufgefallen.
BW raus aus Afganistan !
Und Knitterguido macht ja auch keinen glücklichen....
KtvzG dieser glatte gegeelte Nichtswissenahnungsloslobbyist.... ne lasst mal...
Und keine Sorge es werden noch mehr Metalldinger kommen.
Mein Sohn wird mit Sicherheit da NICHT HINGEHEN !
Weil fähige Leute mit der von ihnen verbreiteten Wahrheit das Geschäft verderben!
Yepp. Scholl Latour einen Tag nach nine eleven auf die Frage, was sich jetzt ändert: Seit gestern ist das Ende der Spaßgesellschaft gekommen.
http://www.youtube.com/watch?v=PYKES5NLwic&feature=PlayList&p=913F3A8B51AF7852&playnext_from=PL&playnext=1&index=12
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 22:18 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 22:13 ---====---
lies mal in dem von mir verlinkten Spiegel Bericht, dort steht es drin !
Schau dir mal die Videos von Peter Scholl Latour an. Saudis 9/11, Saudis, Geld & Kohle Taliban Saudis, wieder Saudis, nur noch Saudis....Merkwürdig. Merkste was???
Jetzt bin ich aber still und rege mich ab....
Wenn ich die Merkel rumheulen höre "das ist ein hinterhältiger und abscheulicher Angriff". Was erwarten die denn, das die Taliban denen im offenen Kampf gegenübertreten? Das war doch vorher klar, das es einen Partisanenkrieg geben wird und den wird die BW nie gewinnen können. Abscheulich ist höchstens das Verhalten der Politiker, die unsere BW dort verheizen. Wir haben dort nichts verloren.
Man sollte endlich aufhören, das westliche Demokratiemodell anderen versuchen überzustülpen, das funktioniert nicht. Unser Modell wird in einem Vielvölkerstaat nie funktionieren. So schlimm es sich anhört, solche Staaten lassen sich meiner Meinung nach nur durch eine Diktatur regieren und befrieden. Die vielen Völker in den Staaten werden nie friedlich miteinander leben, sowie die "harte Hand" dort nicht mehr ist, gibt es einen Bürgerkrieg. In Jugoslawien war es dasselbe, dort hat man nur im Norden etwas Frieden hinbekommen, indem man die Völker aufgeteilt hat in mehrere kleine Staaten. Sowie in einem Vielvölkerstaat mehrere Völker in der gleichen Region leben, funktioniert das nicht mehr, siehe im restl. Teil des ehem. Jugoslawien.
Bahnstern
16.04.2010, 00:52
Jipp..wobei in Deutschland der Begriff Demokratie wohl entweder neu definiert werden müsste,oder erst mal überhaupt jeder begreifen was das heisst.
Denn was hier läuft ist alles andere als demokratisch...
little Joe
16.04.2010, 00:52
mit ziemlicher Gewissheit nicht "Made in Germany"
Aber ganz gewiss "Made in USA" und "Made in UDSSR"
mit ziemlicher Gewissheit nicht "Made in Germany"
Aber ganz gewiss "Made in USA" und "Made in UDSSR"
Deine Gewissheit könnte trügen ... .
In erster Linie zählt ersteinmal meine aufrichtige Anteilnahme an die Angehörigen der verstorbenen Soldaten.
Und jetzt kommt wieder der dicke Hals zum Vorschein.Wann endlich werden die Bonzen einsichtig und holen die Bundeswehr zurück.Was haben wir denn da noch zu suchen?
Humanitäre Hilfe?Wiederaufbau?
Man sieht doch das diese Idioten da unten kein Frieden wollen.Die können damit gar nicht umgehen.Scheiß auf die ganzen Hilfeleistungen.
Internationale Hilfe nur bei Naturkatastrophen und mehr nicht.
Und wehe ein UN Soldat erschießt versehentlich einen "Zivilisten".Dann haben die Bonzen nichts besseres zu tun um darüber zu debatieren und den Angehörigen eine Entschädigung von meheren Tausend Euro zu zahlen.Diesen Ländern sollte man sich in solchen Angelegenheiten selbst überlassen.Man sieht ja was dabei rauskommt wenn man sich einmischt.
Irgendwie machte mich vorhin ein Satz in den "Heute Themen" des zweiten vom Wehrbeauftragten stutzig! Sinngemäß: Im Kabinett waren sich alle Beteiligten an der Entscheidung der Mandatsverlängerung über die Risiken bewusst. Ob 's dem Volke bewusst war...???? Das regt zum Nachdenken an. War doch bisher von humanitärer Hilfe und Wiederaufbau die Rede! Also sind alle mal wieder für dumm verkauft worden... Und dann noch die zwei (!) Haubitzen, die da jetzt hin sollen! Bei den techn. Ausrüstungen stehen die wsl. nur rum und werden repariert! Was suchen wir in Afghanistan? Dort hat schon der Russe auf die Fr...e bekommen! Will da keiner lernen??? Oder am Montag, als man beschrieb, wie wirkungsvoll Lehmwälle sind und wie wirkungslos unsere Soldaten ausgerüstet! Nee, hier stinkt der Fisch vom Kopf her! Wie lange wollen wir uns noch für dumm verkaufen lassen (und verkaufen die angeblich verbündeten für selbige!)????
mfg
maschwa
Gallusrowdy
16.04.2010, 07:35
Eine auf Verteidigung des eigenen Landes ausgerichtete Armee wird in ein Krisengebiet geschickt das seit Mitte der 70er Jahren darauf gedrillt ist den Partisanenkampf erfolgreich durchzuführen ist von vorneweg als Niederlage zu werten. Dann noch die Sache mit der Staatsanwaltschaft:31:
Für mich persönlich gilt ein Spruch " Deutsche Soldaten haben nichts im Ausland zu suchen und vom deutschen Gebiet darf nie wieder ein Krieg ausgehen". Was die Russische Armee da erlebt hat, der keine zurückhaltung aufgedrängt wurde, hätte unsere Politiker als Warnung dienen sollen. Vom Material ganz zu schweigen. Da unten nützen auch keine Hubschrauber (Auszug aus Wiki:
Aufgrund der starken Bodenpanzerung der Mi-24 positionierten sich die Mudschahid im Afghanistankrieg 1979-1989 oft auf Berggipfeln und nahmen die in den Tälern fliegenden Hubschrauber von oben unter Feuer, von wo sie verwundbarer waren. Erst die Lieferung US-amerikanischer Flugabwehrraketen vom Typ FIM-92 Stinger gab dem afghanischen Widerstand eine wirksame Waffe gegen die Mi-24.)
@Knipsi
Die Bevölkerung da, möchte schon Frieden, aber sie wollen eben auch Geld verdienen um zu überleben.
Und da die Großfürsten die Macht nicht verlieren wollen, haben die da die Finger drauf.
Und das Volk glaubt den Fürsten, denn die Soldaten aus den fernen Ländern schießen auf Zivilisten.
Und die Soldaten sind nur da, weil man ihnen ein großes Haus in Amerika kaputt gemacht hat und machen jetzt viele Häuser in Afghanistan kaputt ... .
stulli12
16.04.2010, 08:20
Die Isaf-Truppe ist auf Grund einer UN-Resolution dort. Der Einsatz sollte ursprünglich mal 6 Monate dauern und die Übergangsregierung schützen. Zur Erinnerung Folgendes. Im Oktober 2001 rückten ausländische Truppen in Afghanistan ein. Dies war dem Selbstverteidigungsrecht der Amerikaner geschuldet und wurde vom UN-Sicherheitsrat legitimiert. Es ging ja um nine-eleven und man wollte Osama bin Laden fangen, den man dort vermutete. Ich bemerke hier, dass an den Anschlägen kein Afghane beteiligt war und dass es für den Aufenthalt bin Ladens in Afghanistan genauso viel Beweise gab wie für die Massenvernichtungswaffen im Irak, nämlich keine.
Man marschierte also geschlossen in Afghanistan ein und stürzte dabei gleich mal die Regierung, die zwar keinen bedroht hat aber trotzdem ganz, ganz böse war.
Man zerstörte angebliche Trainingscamps, obwohl die meisten Dshihadis in Pakistan ausgebildet wurden, aber dort regierte ja Bushs treuer Freund Musharraf (wie war das dort gleich nochmal mit der Ermordung von Benazir Bhutto....).
Bereits ca 6 Wochen nach dem Einmarsch in Afghanistan fand die Petersberger Afghanistankonferenz statt. Es gab dort 28 Delegierte. Davon waren 11 von der militanten Nordallianz und 11 waren im Ausland lebende Exilafghanen. So wurde das afghanische Volk wunderbar repräsentiert. Man einigte sich in dieser Konferenz auf eine Übergangsregierung unter Führung von Hamid Karsai. Diese Regierung wurde installiert und dann von der ISAF geschützt. So ist es bis heute.
Die Afghanen sollen eine Zentralregierung in Kabul akzeptieren. Es gibt aber viele Ethnien und Stämme in diesem Land. Die Stammesfürsten schließen politische Zweckbündnisse. Sie kämpfen für den, von dem sie ganz spezielle Unterstützung ihrer Stammesinteressen erwarten. Die Loyalität zu einer Zentralregierung und zu einem von Ausländern installierten Präsidenten, der seine Macht durch Wahlfälschung (where is my vote) aufrechterhalten hat, dürfte sich in Grenzen halten.
Karsai hat viele Gegner in Afghanistan, aber er ist noch immer der Liebling des Westens. Deshalb berichten die Medien über ihn natürlich anders, als z.B. über Ahmedinedschad (der benachbarte Iran mischt sich übrigens nicht ein).
Wer gegen Karsai kämpft, der kämpft auch gegen die Ausländer, die seine Macht erhalten. Nicht jeder hat es gern, wenn fremde Soldaten mit schwerer Bewaffnung die Regierung stürzen und die Demokratie mit der Knarre einrichten.
Und: nicht jeder, der gegen Karsai und gegen ausländische Truppen kämpft, muss dadurch automatisch gleich ein Taliban sein. Das wird uns hier bloß gesagt. Man kann kaum sagen, dass ein großer Teil der Zivilbevölkerung die nun schon über 8jährige Anwesenheit der fremden Truppen satt hat. Sie haben damals auch die Russen vertrieben...
Bundeswehr raus aus Afghanistan. (Lebend!)
macmoldis
16.04.2010, 09:02
Die Isaf-Truppe ist auf Grund einer UN-Resolution dort.
... habe folgenden Beitrag dieser Tage schon mal in einem anderen Forum geschrieben:
Der Auftrag der ISAF ist nicht Terroristen zu jagen und dort umgangssprachlich einen Krieg zu führen.
Die Bundeswehr soll nach eigenen Worten (http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443cXQGSYGYxgEh-pEwsaCUVH1fj_zcVH1v_QD9gtyIckdHRUUAk6dmfg!!/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ180QzU!?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W264VFZ4358INFODE/content.jsp) dort die afghanische Regierung bei der inneren Sicherheit unterstützen und bei der Auslieferung humanitärer Hilfsgüter und der Rückkehr von Flüchtlingen helfen.
Könnte man theoretisch kaum was dagegen sagen ...
... nur wer regiert da in Kabul, wen unterstützen und helfen wir da?
wie ist das ".... dann schließe ich mich den Taliban an (http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/27/0,3672,8061691,00.html)" zu verstehen.
Sind wir dann ein Taliban-Unterstützer?
Die Jagd auf Al-Kaida (gibt's die noch in Afghanistan) und die Taliban hat sich die Operation Enduring Freedom auf die Fahnen geschrieben. Dafür gibt es kein UNO-Mandat. Seit ein paar Jahren beteiligt sich Deutschland in Afghanistan auch nicht mehr an dieser Operation. (nur noch Marine am Horn von Afrika).
Soweit die Theorie ...
In der Praxis werden die Aufklärungsergebnisse der Bundeswehr-Tornados (ISAF) auch durch Operation Enduring Freedom ausgewertet. Dadurch, dass im Ansehen auch kaum/keine Unterschiede zwischen Helfern und Kriegern gemacht werden, es sind beides Besatzer, werden hier die Bundeswehrsoldaten mit in den Krieg der Operation Enduring Freedom hinein gezogen, bei denen es nicht nur umgangssprachlich ein Krieg ist.
Nach dem Amts-Eid will die Bundesregierung Schaden vom Deutschen Volk abwenden und da gehören ja wohl auch die deutschen Soldaten in Afghanistan dazu. Und da stellen sich mir die Fragen, ob die deutschen Soldaten da unten bei ihrem ISAF-Einsatz sicher sind oder unnötigen Gefahren ausgesetzt werden, wenn nebenbei von den Freunden ein Krieg geführt. (Das "sicher" in diesem Einsatz ist als relativ anzusehen, wie es bei einem ISAF-Einsatz nun mal ist)
Ist die Lage (Anschlags- und Terrorismusgefahr) in Deutschland sicherer oder gleich geblieben, oder hat sich die Gefahr erhöht?
Es gibt meiner Meinung nach in der jetzigen Situation eigentlich zwei Alternativen:
1.) Die Bundeswehr beteiligt sich mit allen zu verfügenden Mitteln an der Operation Enduring Freedom, jagt die Taliban, führt Krieg, nicht nur umgangssprachlich. Opfer, eigene und in der Zivilbevölkerung eingerechnt. Das Ganze natürlich in der Hoffnung, dass man auch siegt und man hinterher die afghanische Bevölkerung davon überzeugen kann, dass dies alles nur zu ihrem besten war ... Wieviel Zeit könnte man wohl dafür veranschlagen?
Eine gewisse militärische Übermacht kann man der Sowjetunion zeitweise und diesmal der westlichen Welt sicherlich nicht absprechen, aber nützt die dort etwas.
Nicht nur wegen all der oben genannten Punkte, sondern auch wenn ich die letzten Tage lese, wie "mangelhaft" die Bundeswehr in Afghanistan ausgerüstet ist und diese Meldung dann schon über die ganzen letzten Jahre immer wieder neu gebracht wird, würde ich mich für Alternative zwei, einen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan entscheiden.
Bei der "mangelhaften" Ausrüstung frage ich mich natürlich auch, wie Deutschland es schafft Waffenexporteur Nr.3 zu werden. Wer kauft sich solch mangelhafte Ausrüstung oder ist es vielleicht doch nur der Ruf an die Bundesregierung den Bundeswehretat deutlich zu erhöhen, aber das ist wohl ein anderes Thema ... oder doch nicht.
Es wird Linken immer vorgeworfen wird sie seien für den Abzug.
Auch die Grünen forderten auf ihrem Parteitag letztes Jahr einen Abzug ... bis 2013
SPD-Steinmeier warb im Wahlkampf mit einem Abzugsplan, ohne Nennung einer Jahreszahl
Aber wie kann man einen Abzug planen, wenn noch völlig offen ist, wie die Sache wirklich ausgeht ... wie es 2013 dort aussieht. ... ist für mich kein Unterschied zur Forderung der Linken "Raus aus Afghanistan"
... nur tun sollte man es
Wird die Operation Enduring Freedom wirklich Erfolg haben? Wird Afghanistan eine akzeptierte freie Regierung haben, keine Marionetten und ohne Option sich den Taliban anzuschließen ... wann? wann ungefähr?
Eine Erkenntnis der Grünen auf ihrere Bundesdeligiertenkonferenz 2007 war übrigens: "Gerade in Afghanistan gefährdet die Operation Enduring Freedom völlig den zivilen Wiederaufbau und damit alles bisher Erreichte."
Man kann also auch fragen: Wer sollte wirklich abziehen?
... bevor es zu spät ist
**********
Leider bringt auch das öffentlich rechtliche manchmal Wahrheiten nur im Nachtprogramm:
Lief letzte Woche mal 0:35 Uhr, jetzt noch zu sehen bei http://www.bundeswehr.de/ (http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd443DnQHSYGZASH6kT CxoJRUfW99X4_83FT9AP2C3IhyR0dFRQCsXOUq/delta/base64xml/L2dJQSEvUUt3QS80SVVFLzZfQ18yVk1I?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W284BB65816INFODE/content.jsp)
Die Afghanistan-Lüge - die Soldaten, die Politik und der Krieg
... es wird über den Einsatz einer Bundeswehreinheit in Afghanistan berichtet. Es kommen Verteidignungsminister (Ex und aktuell) zu Wort. Ex-Verteidigungsminister Rühe (CDU) (http://www.lr-online.de/politik/Top-Themen-Ruehe-Afghanistan-Einsatz-ist-Lebensluege-der-Politik;art742,2872343) fordert: "Das Abenteuer Afghanistan muss beendet werden" und bezeichnet den Einsatz als Lebenslüge der Politik. Struck (SPD) Verteidigungsminister in der Großen Koalition entlarvt sich selbst, nicht die volle Wahrheit gesagt zu haben, das wäre der Merkel ihre Aufgabe gewesen ... na und zu Gutenberg macht weiter wie bisher.
***********
Zu den Zinksärgen und unseren Politikern: Neues aus der Anstalt vom 13.04.
http://www.youtube.com/watch?v=9YUDvAnoM7I
Trennhuepfer
16.04.2010, 09:43
ich nochmal.
zuerst muss ich meinen beiden Vorschreibern ein Lob für ihre Beiträge aussprechen, dazu auch meine volle Zustimmung.
Da ich auf meinen Beitrag ein paar kritische PN bekommen habe, hier eine Klarstellung.
Wenn unsere Truppem schon da unten kämpfen, dann mit dem besten auf dem Markt erhältlichen Material!mit der vollen Rückendeckung von unseren Politikern. Das Mandat gehört geändert, entweder wir machen richtig mit, mit allen Konsequenzen, oder wir ziehen uns zurück.
Der treue Johannes
16.04.2010, 10:46
Ich zweifle auch am militärischen und politischen Sinn des Afghanistan-Einsatzes und ob dieser von der dortigen Bevölkerung überhaupt gewünscht ist.
Persönlich allerdings würde ich liebend gern jedem Taliban, der z. B. eine Mädchenschule in die Luft jagt, wie dort schon geschehen, eigenhändig den Hals umdrehen.
Nochmals ein paar Links zum Thema:
Wikipedia fasst das Wesentliche unter http://de.wikipedia.org/wiki/ISAF zusammen.
Das Konzeptpapier der Weizäcker-Kommission als pdf: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/07/Weizsaecker-Kommission.pdf
Drogengeschäfte (Halb-Bruder von Präsident Karsei, Vize-Innenminister AFG): http://www.sueddeutsche.de/politik/547/483988/text/
Zitat: Vom Anbau des Schlafmohns leben in Afghanistan nach Schätzungen von Nachrichtendiensten etwa drei Millionen Menschen. Die Taliban finanzieren ihren Kampf zum Teil mit Drogengeld. Auch einflussreiche Geschäftsleute, politische Funktionsträger, pakistanische und iranische Geheimdienste profitieren von dem Milliardengeschäft.
Hat Karsei ein Drogenprob? Der österreischische Standard schreibt: http://derstandard.at/1269449026123/Ex-UN-Gesandter-Karzai-hat-moeglicherweise-ein-Drogenproblem
Karsei droht mit Blockade der NATO-Offensive: http://www.stern.de/politik/ausland/afghanistan-karsai-droht-mit-blockade-der-geplanten-nato-offensive-1556118.html
Wahlfälschung in Afghanistan: http://www.faz.net/s/Rub0CCA23BC3D3C4C78914F85BED3B53F3C/Doc~E635AC54021B44D20B5AD904269FE05B9~ATpl~Ecommon ~Scontent.html
Nochmals ein Kurzkommentar:
Mittlerweile verschliessen sich die Medien nicht mehr gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, übernehmen blind Pressemitteilungen von oben und fangen endlich mit investigativen Journalismus an. Das zeigt u.a. ganz klar der ZDF-Beitrag Lüge Afghanistan. Trotzdem versucht man Wesentliches aus der Region zu kaschieren, weil für diese kritischen Beiträge absurde Sendezeiten gewählt werden. Deutschland hat noch nicht in seiner Gesamtheit begriffen, was da eigentlich unten gespielt wird. Erst seitdem Oberst K. den Luftschlag befahl, gerät das Thema Afghanistan-Einsatz so langsam aber sicher in den Mittelpunkt des gesellschaftlichen Intresses. Wer denkt, eine Armee als Brunnenbauer, Aufbauer in eine Krisenregion schicken zu können, der irrt gewaltig. Eine Armee ist zum Kampf da. Dann bitte aber richtig und nicht so eine Wischi-Waschi-Scheiße, die wo da unten abläuft.
Für die Frauen und Männer da unten kann es nur heißen: Weiter Marionette der Politik und Wirtschaft auf Befehl spielen. Wir sind aber nicht in der Augsburger Puppenkiste. Wir sind im Krieg. Hoffentlich wird der öffentliche Druck so stark, dass Berlin zum Handeln gezwungen wird. Bereits jetzt lehnt der Großteil der Bevölkerung diesen Schwachsinnseinsatz ab. Noch 5 % der Stimmen hinzu, dann kommste schon auf schlappe 75 %. Genau die Anzahl, die für eine Grundgesetzänderung im Parlament erreicht werden muß. Ignoriert Berlin das deutsche Volk? Düpiert es seine Soldaten in Afghanistan und nimmt grob fahrlässig Gefallene in Kauf? Das darf doch alles nicht wahr sein....
Gallusrowdy
16.04.2010, 11:13
Angie ebend im BR sinngemäß: wir müssen die innere Sicherheit Deutschlands am Hindukusch beschützen
Wo liegt der Hindukusch? Etwa zwischen Taunus und Westerwald. Den Rest erspare ich mir, da ich Beamter bin.
Angie ebend im BR sinngemäß: wir müssen die innere Sicherheit Deutschlands am Hindukusch beschützen
Wo liegt der Hindukusch? Etwa zwischen Taunus und Westerwald. Den Rest erspare ich mir, da ich Beamter bin.
Leeven Gallus,
für den "Beamten" habe ich mich sehr weit aus dem Fenster gelehnt, steht er doch in einem besonderen Loyalitäsverhältnis zum Staat. Also unterlasse ich es besser, weiteren Unsinn zu verbreiten. Was ich weiter denke, bleibt "Geheim", weil der Verfassungsschutz ist mittlerweile auch hier drin daheim.
Liebe Grüße
Udo
Die Begründung Osama bin Laden fangen zu wollen, halte ich für die irrrsinnigste. Wenn man einen einzelnen Mann fangen will, fängt man doch keinen Krieg gegen ein Land an. So etwas wäre Aufgabe der Geheimdienste wie CIA oder Mossad.
Gallusrowdy
16.04.2010, 12:24
Die Begründung Osama bin Laden fangen zu wollen, halte ich für die irrrsinnigste. Wenn man einen einzelnen Mann fangen will, fängt man doch keinen Krieg gegen ein Land an. So etwas wäre Aufgabe der Geheimdienste wie CIA oder Mossad.
oder wir lassen den Bundestag und Bundesrat darüber debattieren ob der BND das nicht 2220 erledigen darf
Bahnstern
16.04.2010, 13:33
In Deutschland hat sich entgegen der "vom Volk" gewünschten Politik eine Kaste von (vermeintlichen) elitären und abgeschotteten gebildet.
Sogenannte Volksparteien sind kaum noch auf das Wohl des Volkes getrimmt sondern
haben sich darauf spezialisiert,besonders folgsame Mitglieder nach oben zu pauken.
Diese teilweise richtungsblinden tauchen dann in den Führungsspitzen auf und werden
ebenso wie die vorherrschenden Politiker nicht das Wohl des Volkes im Kopf haben sondern
Lobbyismus betreiben.
Da eine Spende,dort n paar Milliönchen.
Eine Transparenz gibt es nicht.
Ab und wann fällt einer durch den Rost (siehe Zumwinkel),der dann das Bauernopfer spielt.
Mittlerweile haben selbst die erkannt,daß es hart an der Grenze des Machbaren ist und so
nutzt man zunehmend Medien zur "Volksverblödung".
Hochwichtige Sendungen mit Inhalt werden in die Nacht verschoben oder ganz gestrichen.
Dafür kommen dann "richtig" pädagogische Sendungen ins Vormittags- und Nachmittagsprogramm damit auch der letzte Hartz"Sünder" erkennt,das er am unteren Level
der Gesellschaft sitzt.
Das "Volk" wird klamheimlich "verblödet" damit auch nicht jemand auf die Idee käme,nachzu-
denken.
Häppchen vorwerfen,Opfer finden,verblöden,verdummen immer mit dem Ziel von den wahren
Zielen abzulenken.
Die Parteien brauchen eigentlich das Volk gar nicht.
Das Parteienklüngel (2. Stimme ,Direktkandidaten) sorgen schon für reichlich Sicherheit.
Wer fragte denn das Volk, nach dem Afganistaneinsatz ?
Wer fragte das Volk,nach dem Börsengang der Bahn?
Wer fragt denn den Abgeordneten,der mal eben die Partei wechselt,ob er das darf,mit dem Mandat des Wählers ?
Ps.: Solche Fragen dürfen nicht mal per Volksentscheid entschieden werden,dank Grundgesetz.
Und der BGH ist ja für viele das NonPlusultra!
Nur dumm das dort eben auch Elitäre Politiker sitzen und eben Lobbyisten.
Die Politik und die Kaste der Reichen zieht sich immer weiter vom Volk zurück,soweit das sogar der Mond angesichts der Entfernung Erde-Mond erblassen würde.
Ergo könnte das Volk nur per Änderung des Grundgesetz über den Afganistaneinsatz entscheiden.
Und das das nicht geschieht dafür sorgen schon unsere Volksverdreher..ähm Vertreter.
Wer weiß denn schon das das Marx Kapital nicht ein Rentenfonds ist ?
Oder was Globalisierung bedeutet.
In anderen Ländern wurde durch das Volk entschieden,das dessen Millitär in Afganistan nicht zum Einsatz kommt,per Volksentscheid!
Und davor bewahre uns Gott und die Politik....
ich nochmal.
zuerst muss ich meinen beiden Vorschreibern ein Lob für ihre Beiträge aussprechen, dazu auch meine volle Zustimmung.
Da ich auf meinen Beitrag ein paar kritische PN bekommen habe, hier eine Klarstellung.
Wenn unsere Truppem schon da unten kämpfen, dann mit dem besten auf dem Markt erhältlichen Material!mit der vollen Rückendeckung von unseren Politikern. Das Mandat gehört geändert, entweder wir machen richtig mit, mit allen Konsequenzen, oder wir ziehen uns zurück.
Ich bin für "oder"! Denn auch das beste Material dient nur dem Töten ... . Und das sollte der Deutschen Job nie mehr sein ... . Zumindest nicht außerhalb unserer Grenzen und innerhalb nur zur Verteidigung der Bevölkerung vor direkten Angriffen. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich bin für "oder"! Denn auch das beste Material dient nur dem Töten ... . Und das sollte der Deutschen Job nie mehr sein ... . Zumindest nicht außerhalb unserer Grenzen und innerhalb nur zur Verteidigung der Bevölkerung vor direkten Angriffen. Nicht mehr und nicht weniger.
Dehne das Ganze auf Bündnisgrenze aus. Dann passt es......
Dehne das Ganze auf Bündnisgrenze aus. Dann passt es......
Hab ich mit Absicht nicht getan. In aller Welt gilt der Deutsche als Massenmörder und Kriegstreiber. Alle Staaten hatten Angst vor einem wiedervereinigten Deutschland. Immer wieder kommt die Mahnung an die Deutschen, ihre Vergangenheit nicht zu vergessen. Also, warum sollten wir mit Waffen außerhalb unserer Grenzen herumfuchteln? Auch die Bündnispartner drücken uns ganz gern bei passender Gelegenheit mal den Moraldaumen drauf, nur jetzt, da benötigen sie auf einmal dringend unsere Hilfe beim Erschießen von Menschen in Mittelasien ... .
Bat, ich hätte gerne das Modell Neutralitätsstatus gemäß Schweizer Vorbild gehabt. Du kannst den Iwan nicht abziehen lassen und den Ami den Po küssen.....
Alleine schon wegen unserer Geschichte. Nach der Wiedervereinigung wollte man aber mit den ganz Großen mitspielen. Man strebte einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat an. Dafür ging man nach Somalia, beschäftigte sich mit dem Balkan, schickte die Männer in UN-Beobachtungsmissionen. Irak konnten wir gerade noch verhindern. Damals war es ein glücklicher Umstand, dass die Bundestagswahl anstand. Schröder musste seinen Po retten und versicherte im Falle seiner Wiederwahl, dass die Bundeswehr nicht im Irak eingesetzt wird. Wir haben uns mit Kohle heraus gekauft. Ich bin der Meinung, wenn diese Wahl nicht gewesen wäre, dann hätte man über Y-Tours "1000 und eine Nacht" buchen können.
Wir haben uns da einen Schuh angezogen, der bereits zu Beginn mehrere Nummern zu groß war. Und diese Nummerngröße konnte bis heute nicht auf das passende Maß reduziert werden.
Jetzt aber sind wir in diesem Dilemma zu sehr verwurzelt, um da rauszukommen....
Ein Militärbündnis ist im Ernstfall sicher sinnvoll. Ich habe zwar bei der NATO-Mitgliedschaft auch Bauchschmerzen, ich sehe allerdings auch keine Alternative im Moment. Wenn ein Bündnispartner angegriffen wird, müsste auch die BW eingreifen, das ist ja der Sinn eines Militärbündnisses. Allerdings habe ich das Ausrufen des Bündnisfalles nach dem 11.9.2001 für Unsinn gehalten, das war kein kriegerischer Angriff gegen die USA sondern ein Terroranschlag. Es ging danach auch nicht darum die USA zu verteidigen, denn dort gab es keinen Krieg, sondern um einen Angriffskrieg gegen ein anderen Staat. Deshalb hat die NATO dort auch meiner Meinung nach nie etwas zu suchen gehabt, gleiches gilt für den Irakkrieg.
Was für ein Bündnis ist das, dessen größter Vertreter sich über das alte Europa lustig macht, nur weil eben dieses, auf Grund seiner jahrhundertelangen, leidvollen Erfahrung aus allen möglichen Kriegen, Bedenken hat, laut brüllend auf alles einzuschlagen, was zufälligerweise in Mittelasien wohnt und an Allah glaubt?
O.k., ich habe gedient, ich habe töten gelernt und ich würde töten, wenn denn meine Mitmenschen innerhalb unserer Grenzen angegriffen würden.
Aber nicht irgendwo, irgendwen, für irgendwelche durchsichtigen Macht- und Finanzinteressen ... .
... dafür bin ich zu sehr "alter Europäer"!
Bat, ich hätte gerne das Modell Neutralitätsstatus gemäß Schweizer Vorbild gehabt.
In der Schweiz wird das Geld von allen verwaltet, egal ob Freund oder Feind, Gutmensch oder Verbrecher. Deshalb wird dieses Land auch keiner so schnell angreifen. Deutschland ist nicht in dieser Situation, daher bezweifle ich, ob es im Ernstfall funktionieren würde sich neutral (ohne Bündnis) zu verhalten.
Ein Militärbündnis ist im Ernstfall sicher sinnvoll. Ich habe zwar bei der NATO-Mitgliedschaft auch Bauchschmerzen, ich sehe allerdings auch keine Alternative im Moment. Wenn ein Bündnispartner angegriffen wird, müsste auch die BW eingreifen, das ist ja der Sinn eines Militärbündnisses. Allerdings habe ich das Ausrufen des Bündnisfalles nach dem 11.9.2001 für Unsinn gehalten, das war kein kriegerischer Angriff gegen die USA sondern ein Terroranschlag. Es ging danach auch nicht darum die USA zu verteidigen, denn dort gab es keinen Krieg, sondern um einen Angriffskrieg gegen ein anderen Staat. Deshalb hat die NATO dort auch meiner Meinung nach nie etwas zu suchen gehabt, gleiches gilt für den Irakkrieg.
Es ist ja hinlänglich bekannt, dass Nine Eleven nicht von Afghanen gesteuert bzw. vorbereitet wurde und das es im Irak keine A-Waffen gegeben hat. Hier hat sich die UN eindeutig als Kasperletheater erwiesen. Man hat sich über den Tisch ziehen lassen.
Ich fasse die Begründung für den Irak-Feldzug mal aus meiner Sicht zusammen:
- Da war noch eine kleine Rewchnung aus Feldzug 1 offen. Sohn rächt den Papa.
- Öl, Öl und nochmals ÖL
- die lahmende US-Konjunktur brauchte Anschubhilfe. Ein Krieg gegen einen schwachen Gegner ist dafür besonders geeignet
und, für mich der wesentliche Punkt:
- zum ersten Mal hat sich der Ami eine Bastion mitten im Pulverfass des Islam aufgebaut. Vorher war der Gegner bzw. die Bastionen immer den sozialistischen Ländern geographisch zugeordnet.
Zunächst möchte ich den Angehörigen der gefallenen Soldaten mein Mitgefühl ausdrücken und den Männern die nötige Ehre (http://www.youtube.com/watch?v=Q7u2fdrpsJc&feature=related) erweisen.
Das in Afghanistan Krieg ist, sollte eigentlich schon lange Allen bekannt sein. Doch ich darf daran erinnern, wer die deutsche Beteiligung daran zu verantworten hat. Es waren nicht Angela Merkel und Guido Westerwelle, auch nicht Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier. Es war unter Gerhard Schröder und Joschka Fischer, als der Bundestag mit den Stimmen der Mehrheit der Abgeordneten zustimmte.
Doch um die Bevölkerung zu beruhigen wurde nicht von einem Krieg gesprochen. Es ging um den Wiederaufbau des Landes und die Ausbildung von Sicherheitskräften. Es wurde von einem Stabilisierungseinsatz gefaselt, der unter dem militärischen Schutz stehen sollte. Dem entsprechend ist auch die Ausrüstung unserer Soldatinnen und Soldaten ausgerichtet.
Als vor einigen Monaten die Taliban zwei Tanklaster kaperten, um damit vermutlich einen Selbstmordanschlag auf einen deutschen Stützpunkt zu verüben, ordnete der deutsche Befehlshaber die Bombardierung an. Tragischerweise kamen dabei auch unbeteiligte Zivilisten ums Leben. Und nun muss sich dieser General möglicherweise vor einem Gericht wegen einer Straftat verantworten, weil sich die Bundeswehr per Definition nicht in einem Krieg befindet, sondern in einem Stabilisierungseinsatz. Bei einem Kriegseinsatz wären solche unvermeidbaren Kollateralschäden für ihn folgenlos.
Der heutige Verteidigungsminister Karl-Theodor von Guttberg hat erstmals vorsichtig ausgesprochen, dass sich die Bundeswehr in einem Krieg befindet, indem er von kriegsähnlichen Zuständen sprach.
Die Verbündeten sind da in ihrer Sprachwahl aber auch in ihrer Ausrüstung und Strategie ganz anders aufgestellt. Die sind auch nicht so zimperlich, wenn es um zivile Opfer geht.
Wir Deutsche leiden unter dem Trauma des WW II und den Verbrechen der Nazis. Aber die Amerikaner und Briten schert es einen Dreck, wie viele deutsche Zivilisten in den Bombennächten ums Leben kamen. Bitte nicht falsch verstehen, ich stehe nicht rechts, ich bin sogar froh, dass die Allierten uns von dem Nazipack befreit haben.
Ich möchte nur aufzeigen, dass andere Nationen dieses Trauma nicht haben.
Es ist nicht so einfach, jetzt den Schwanz einzuziehen und unsere Truppe aus Afghanistan zurück zu holen. Ich denke, das ist auch nicht im Sinne der afghanischen Regierung. Das entstehende Vakuum müsste auf jeden Fall von anderen NATO-Truppen gefüllt werden.
Vorrangig ist zunächst eine bessere Ausstattung der Truppe mit gepanzerten Fahrzeugen. Was gegen Gewehre und Kalaschnikow hilft, eignet sich nicht gegen Panzerfäuste und Raketen.
Mittelfristig müssen aber unsere Jungs nach Hause kommen.
Bereits zur Zeit meines Grundwehrdienstes 1972/1973 kursierte ein Spruch:
"Die Bundeswehr ist dazu da, den Feind an der Grenze aufzuhalten, bis Militär kommt :003:
Bahnstern
17.04.2010, 00:39
....ich schreibe mal das weiter was Bat andachte....wenn ich darf...
Hat eigentlich schon mal jemand ernsthafte Gedanken gemacht,was die Bundeswehr da überhaupt soll.
Sicher es gab ein "Verlangen" der verschiedenen Seiten das Land Afganistan "zu befrieden".
Aber nun mal ehrlich....was macht die BW dort eigentlich?
Soldaten kommen,wenn sie denn ohne im Sarg zu liegen,wiederkommen doch sehr beeindruckt wieder,teilweise traumatisiert.
Da werden mal eben 2 Tanklaster bombardiert und keiner merkt das in Deutschland.
Selbst als der sonst so verschwiegene Ami meldete das "versehentlich" die beiden Spritdampfer
ins Aralparalelluniversum gebombt wurden,fiel das in Gold Old Germany niemand aus den
sonst nie so verschlossenen Zahnreihen.
Der adrett gegeelte Theodor von ich wusste nix von allem,fiel plötzlich ein "man könne von
Krieg sprechen"....soso vorher wusste er das nicht.:27:
Betroffene Mienen als die Zinksärge eintrafen...Trauer..Mitleid....aja...:13:
Das war wohl nicht so eingeplant....und vieleicht findet sich ja mal jemand der jetzt gegen
den "Krieg" klagt....
Denn im Grundgesetz steht,Krieg is nich....zumindestens nicht von deutschen Landen.
Wie bring ich das nur dem "mündigen Volk" bei.....schwierig...:033::35:
Ohne selbst in den Brunnen der Selbsterkenntnis zu fallen....
(Vorsicht Diäten fallen weg)
Jetzt fällt sogar jemand auf das man neue Panzerwagen Marke Leopold Tolstoi ....huch...falsch...Leopard....braucht
Drohnen die wenn sie denn fliegen mit den Temperaturen auch mal klar kommen könnten.
Hubschrauber,die vieleicht auch mal Geländetauglich sind (ach der neue is das gar nicht)
Truppentransporter die vieleicht jünger sind als die älteste TU 154....
So vorbreitet kann nur eine Armee....!
Vermutlich wäre die NVA besser ausgerüstet gewesen....
Die Frage ist WELCHE INTERESSEN SPIELEN DORT EINE ROLLE !?????!
Ein Interesse am afganischen Volk kanns wohl nicht sein :27:
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 23:39 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 23:37 ---====---
@Aog.... bis richtiges Millitär kommt,muss es richtig heißen gggg*
Es ist nicht so einfach, jetzt den Schwanz einzuziehen und unsere Truppe aus Afghanistan zurück zu holen. Ich denke, das ist auch nicht im Sinne der afghanischen Regierung. Das entstehende Vakuum müsste auf jeden Fall von anderen NATO-Truppen gefüllt werden.
Das Machtvakuum wurde aber doch erst durch den Angriff der NATO geschaffen. Die bestehenden Strukturen wurden zerschlagen und der jetzt vom Westen bevorzugte Regierungschef Karsai ist doch nur eine Marionette. Er versucht sich doch nicht umsonst bei den Stammesfürsten anzubiedern, er weiß genau das er von denen nur solange geduldet wird, wie er ihr Spiel spielt, sonst wird er weggeputscht.
Im Irak sieht es doch seit dem Einmarsch der USA ähnlich aus. Hussein wurde beseitigt, aber es ist niemand eingesetzt worden der die verschiedenen Völker unter Kontrolle hält. Mit unseren demokratischen Mitteln wird das Land nie zu regieren sein und zu Frieden kommen. Es existiert nur eine Satellitenregierung der Amerikaner, die aber von niemandem dort für voll genommen wird.
Blocksignal
17.04.2010, 02:03
Ein emotionales Thema.
Viele glauben die einzige Wahrheit zu kennen. Doch was stirbt im Krieg zuerst? Die Wahrheit.
Bewaffnete Konflikte werden heute auf Grund der modernen Massenmedien von allen beteiligten Seiten fast "in Echtzeit" präsentiert. Es wird gelogen und vertuscht.
Wenn der deutsche Verteidigungsminister Sätze verlautbaren lässt wie: "Die Hinterhältigkeit und Perfidie der Taliban lässt einen immer wieder fassungslos zurück", dann frage ich mich: Was hat er denn erwartet? Das es eine Panzerschlacht gibt, wie einst am Kursker Bogen? Es ist ein Partisanenkrieg oder von mir aus auch ein asymmetrischer Krieg. Das haben schon die Engländer und später die Russen schmerzvoll in Afghanistan erfahren müssen. Irgendwie haben die Politiker aus der Geschichte nichts gelernt.
Ist es nicht auch "hinterhältig und perfide" aus dem klimatisierten Bunker heraus mittels GPS und Satelliten durch bewaffneten Drohnen und Marschflugkörpern diverse Hochzeitsgesellschaften auszulöschen? Soweit sind die deutschen Truppen noch nicht, das kennt man eher von anderen Ländern.
Da nützt auch der diskutierte Einsatz des Leopard II nichts. Spätestens wenn der erste mit 200 kg TNT geknackte Leo zerfetzt und ausgebrannt in einem Taliban-Video auftaucht gehen die Aktien von KMW und Rheinmetall in den Keller. Vielleicht beeindruckt das ja die Rüstungs-Lobbyisten? Schließlich liegt Deutschland neuerdings auf Platz 3 der Rüstungsexporteure.
... Persönlich allerdings würde ich liebend gern jedem Taliban, der z. B. eine Mädchenschule in die Luft jagt, wie dort schon geschehen, eigenhändig den Hals umdrehen.
Über diesen Beitrag habe ich lange nachgedacht. Er macht mich betroffen. So sehr ich die Angriffe der Taliban auf Schulen generell verurteile und ablehne (Die Kinder und die Jugend sind die Zukunft eines jeden Staates), an diesem Punkt habe ich keinen gemeinsamen Nenner mit DtJ.
Ob er weiss, wie es sich anfühlt mit den eigenen Händen das Genick eines anderen Menschen zu brechen und ihn dadurch zu töten?
In meiner Nahkampfausbildung bei der Armee war auch das ein Thema. Ob ich jedoch angesichts des Geräusches brechender Halswirbelkörper jemals in meinem Leben noch eine ruhige Nacht verbracht hätte, vermag ich nicht zu beurteilen. Zum Glück blieb mir das erspart. Ich hätte es auch nicht getan. Zum Henker war ich nicht tauglich.
Auch ohne jede körperliche Verletzung kommen heute Soldaten der Bundeswehr traumatisiert vom Erlebten nach Deutschland zurück. Wie will man sie je in das "normale" Leben hier zurückführen?
Das Engagement in Afghanistan, welches zunehmend nur noch durch das Militär wahrgenommen wird, sollte in dieser Art beendet werden, ansonsten kann der Verteidigungsminister gleich einen regelmäßigen Pendelbetrieb für die Rückführung getöteter deutscher Soldaten einrichten.
Wenn mittlerweile um die 70 % (nach ARD-Umfrage vom 10. April) der deutschen Bevölkerung einen baldigen Rückzug der deutschen Truppen aus Afghanistan fordern, dann sollten die (angeblichen) Volksvertreter sich daran halten.
Wenn die Bundeskanzlerin Merkel in ihrer Trauerrede am 9. April in Selsingen sagt: "Afghanistan soll nie wieder von Al-Kaida-Terroristen und von Taliban-Kämpfern beherrscht werden, die das Land zum Planungs- und Rückzugsraum für die Terroristen des 11. September 2001 und zur Brutstätte weltweiten Terrors gemacht haben". dann hat sie die geschichtliche Realitäten nicht verstanden. Glaubt sie wirklich das die Pläne für den 11. September in irgendwelchen afghanischen Höhlen ausgedacht wurden?
Aber wer noch glaubt das Volksvertreter wirklich das Volk vertreten, der glaubt vermutlich auch noch das Zitronenfalter Zitronen falten.
Blocksignal
Bahnstern
17.04.2010, 19:31
Beifall und Zustimmung !
Und wie ich sagte,so schnell wird sich das auch nicht ändern,dank Grundgesetz!
Und wer noch glaubt bei Wahlen je etwas ändern zu können faltet den Zitronenfalter 16eckig.
Aber Frau M glaubt ja auch nicht mehr dran jemals für die SED Propaganda gemacht zu haben.
Und als FDJ Sekretärin eh nicht...
Aber viele haben ja auch an blühenden Landschaften in Old East Side geglaubt,welche allerdings
bereits vorher schon ad acta gelegt wurden.
Bahnstern
17.04.2010, 22:46
Besonders gefällt mir folgendes Zitat :
"Auf der Erde fehlt das Geld,während der Himmel voll Asche ist" By WDR
Trennhuepfer
18.04.2010, 23:03
Ein interessanter Bericht mal wieder bei Spiegel online
Bundeswehr nimmt Abschied von gefallenen Soldaten (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,689673,00.html#ref=rss)
Knallkopf
19.04.2010, 09:19
Gestern Abend kamen dazu zwei interessante Sendungen `Anne Will ` und `Neues aus der Anstalt `, wenn auch von unterschiedlichen Standpunkten und Betrachtungsweisen .
Bei `Anne Will ` war sehr interessant die Meinung eines Ex - Offiziers der über das fehlende Verständnis , Rückhalt etc. in der eigenen Bevölkerung berichtete .
Und dieses Problem hat aber nicht nur die Bundeswehr, sondern das werden sehr viele Berufe auch verspüren .... , was widerrum die Frage aufwühlt : `Woran krankt unsere Gesellschaft ? `
Aber das ist schon wieder ein neues Thema, was aber auch wieder zeigt, wie eng das eine mit dem anderen zusammenhängt und miteinander zu tun hat und das es gar nicht so einfach ist, das eine von dem anderen zutrennen.
Es zeigt im Falle von Afghanistan, dass die Regierung etwas tut, was die Mehrheit der Bevölkerung als falsch empfindet ... .
Zu Zeiten der Deichverteidigung, war das Ansehen der Bundeswehr ungebrochen hoch!
Ich denke einfach, dass man gerade den Deutschen einen Krieg nicht so einfach verkaufen kann, da wird es immer viel Widerstand geben. Wir sind keine Amerikaner!
sven0403
19.04.2010, 09:52
Ich denke einfach, dass man gerade den Deutschen einen Krieg nicht so einfach verkaufen kann, da wird es immer viel Widerstand geben. Wir sind keine Amerikaner!
Und das finde ich auch sehr gut so!
Jetzt einfach den Sack packen und abrücken wird nicht funktionieren....und die Hoffnung das zukünftige deutsche Parlamente erst ihr Gehirn einschalten, bevor sie deutsche Soldaten in den sicheren Tod schicken, habe ich aufgegeben. Hier geht es nur noch darum in der großen Suppe mit schwafeln zu dürfen....
Seit wann erfüllen deutsche Regierungen ihren Auftrag und handeln nur zum Wohl des deutschen Volkes......ich kenne keine, über zweckdienliche Hinweise würde ich mich ja sehr freuen......
Gruß Sven
Altersstarrsinn
19.04.2010, 10:38
[...]
Ich denke einfach, dass man gerade den Deutschen einen Krieg nicht so einfach verkaufen kann, da wird es immer viel Widerstand geben. Wir sind keine Amerikaner!
Darum sorgen sich auch die Amerikaner und unternehmen etwas:
"tagesschau.online (http://www.tagesschau.de/ausland/ciaafghanistan104.html)":
CIA entwirft Afghanistan-PR für Deutschland
Die CIA hat die Situation kommen sehen: Deutschland habe lange darauf gebaut, dass sich der Widerstand der Bevölkerung gegen einen verstärkten Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr in Grenzen halte. Doch angesichts steigender Zahlen getöteter deutscher Soldaten in Nordafghanistan drohe die Gleichgültigkeit der deutschen Bevölkerung bis zum Sommer in offene Feindseligkeit gegen den Stationierungsbeschluss der Bundesregierung umzuschlagen, heißt es in einer Prognose des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes.
[...]
Um eine speziell auf Deutschland zugeschnittene Public Relation-Strategie für den Afghanistan-Krieg zu entwerfen, wurde die so genannte CIA Red Cell, die Rote Zelle des amerikanischen Auslandsgeheimdienstes, aktiv. Diese Zelle ist für unkonventionelle Lösungsansätze zuständig. Zusammen mit einem Deutschlandkenner und Kommunikationsexperten aus Hillary Clintons Außenministerium erarbeitete die CIA-Spezialabteilung ein geheimes Konzept für das von Afghanistan kriegsmüde Deutschland.
[...]
In ihrem Deutschland-Dossier heißt es, man müsse der Bevölkerung klarmachen, dass eine Niederlage am Hindukusch eine Niederlage für die Bundesrepublik bedeute: weil Deutschland dann einer verstärkten Gefahr von Terroranschlägen, einem zunehmenden Rauschgifthandel und Flüchtlingsströmen ausgesetzt sei. Außerdem setzt die CIA auf den "Obama-Faktor" in Deutschland . "Schön, dass die Deutschen Obama so sehr lieben", sagt Karen Donfried, stellvertretende Direktorin der Denkfabrik German Marshall Fund in Washington, auf deren Deutschland-Untersuchungen die CIA ihr Bild von der Bundesrepublik mit stützt. "Aber was tun die Deutschen eigentlich, um Obama zu helfen?", fragt Donfried. Genau auf diese deutsche Solidarität gegenüber Obama setzt der US-Auslandsgeheimdienst. Schließlich gelte Obama in der Bundesrepublik als jemand, der etwas von Außenpolitik und Afghanistan verstehe.
Jetzt müsse man deutschen Medien nur noch Interviews mit Frauen in Afghanistan ermöglichen, denn afghanische Frauen könnten so persönlich und glaubwürdig ihre Angst vor den Taliban und ihre Zukunftshoffnungen äußern. Und wenn diese Botschaft der afghanischen Frauen die Herzen der Frauen in Deutschland erreiche, dann könne sich die Stimmung gegenüber dem Bundeswehreinsatz verändern. Denn die Frauen in der Bundesrepublik - so das CIA-Dossier- seien in Punkto Afghanistan noch kriegsmüder als die deutschen Männer.
Wir werden also in nächster Zukunft dementsprechend manipuliert werden und das auch brav glauben. Schließlich sind wir Deutsche und damit nicht nur Obama-begeistert und mitleidig, sondern auch noch leichtgläubig, manipulierbar und obrigkeitshörig.
Gruß
A.
Darum sorgen sich auch die Amerikaner und unternehmen etwas:
"tagesschau.online (http://www.tagesschau.de/ausland/ciaafghanistan104.html)":
CIA entwirft Afghanistan-PR für Deutschland
Wir werden also in nächster Zukunft dementsprechend manipuliert werden und das auch brav glauben. Schließlich sind wir Deutsche und damit nicht nur Obama-begeistert und mitleidig, sondern auch noch leichtgläubig, manipulierbar und obrigkeitshörig.
Gruß
A.
Anbei noch der Link zu wikileaks, wo das Dossier der Intellenten vom CIA in englischer Sprache als pdf-file hinterlegt ist:
http://file.wikileaks.org/file/cia-afghanistan.pdf
Über die Authenzität des Schreibens besteht kein Zweifel.
Kurzkommentar: Sie wollen uns verarschen, sind aber zu blöde, bei einem Milimeter schneebedeckten Boden ein Loch in den Schnee zu piseln. Es ist noch längst nicht alles veröffentlichst, was unsere mündigen Bürger aus Afghanistan wissen müssten. Ferner geht mir die Ami-Lickerei auf den Sack. Nicht sterben für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland ist befohlen, nein, sterben für amerikanische Zwecke, welche auch immer, steht auf der Agenda.
Wie führt man einen General ad absurdum?
Indem man ihn ignoriert und seine Männer zum Teufel schickt.
Warum?
siehe http://www.tagesthemen.de/ausland/afghanistan1784.html
Zitat: "General äußerte Bedenken gegen tödlichen Einsatz
Unterdessen wurde bekannt, dass der Kommandeur der deutschen Truppen im Norden Afghanistans schon im Vorfeld schwere Bedenken gegen den Einsatz vorgebracht hatte, bei dem die Bundeswehr-Soldaten getötet wurden. General Frank Leidenberger habe im Hauptquartier der Nato-Truppe ISAF darauf hingewiesen, dass wegen eines Truppentausches "keine maximale Unterstützung für die Operation zu diesem Zeitpunkt möglich wäre", bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin einen Bericht der "Bild am Sonntag".
ISAF bestand auf Einsatz
Die ISAF-Führung habe die Bedenken des deutschen Kommandeurs zurückgewiesen und den raschen Beginn des Einsatzes angeordnet, berichtete "Bild am Sonntag". Die Bundeswehr habe den Einsatz jedoch wegen des heftigen Widerstandes der Taliban und des unübersichtlichen Geländes für übereilt gehalten. Zudem habe es Zweifel an der Zuverlässigkeit der afghanischen Truppen gegeben. Tatsächlich seien statt der zugesagten 1300 einheimischen Soldaten am Ende nur einige Hundert verfügbar gewesen.
Unverständnis herrsche bei den Deutschen über die Vorschrift, dass alle größeren Einsätze 24 Stunden vorher den afghanischen Behörden gemeldet werden müssten. "Das ist das Todesurteil für viele Kameraden", zitierte die Zeitung einen deutschen Offizier."
Noch Fragen???
Darum sorgen sich auch die Amerikaner und unternehmen etwas:
"tagesschau.online (http://www.tagesschau.de/ausland/ciaafghanistan104.html)":
CIA entwirft Afghanistan-PR für Deutschland
Wir werden also in nächster Zukunft dementsprechend manipuliert werden und das auch brav glauben. Schließlich sind wir Deutsche und damit nicht nur Obama-begeistert und mitleidig, sondern auch noch leichtgläubig, manipulierbar und obrigkeitshörig.
Gruß
A.
Wenn die alle die Deutschen aussortieren könnten, die in Sachen Krieg und "für etwas sterben" noch selber denken, dann würden sie es tun.
Allerdings hätten sie Probleme das Fehlen von 75% der Deutschen zu erklären.
Dieses Volk ist schon mehrfach mit wehenden Fahnen für seltsame Ziele in den Krieg gezogen und hat dabei unendliches Leid über andere Völker und auch sich selbst gebracht.
Ich hoffe, dass die verbliebenen Generationen daraus gelernt haben.
Krieg kann niemals Probleme lösen. Im Gegenteil, er entsteht erst durch solche.
Vielleicht sollten zum "Bündnisfall", jeweils die Bevölkerungen befragt werden?
Mal sehen wie viel Zustimmung die Kriegstreiber von den Eltern dann noch bekommen, die ihre Söhne in den Krieg für Macht und Geld schicken sollen.
Die CIA unterschätzt des Deutschen Gedächtnis gewaltig! Die denken, wir könnten uns solchen "Pflichten" nicht verweigern.
Oh doch!
Yes, we can!!!
Knallkopf
20.04.2010, 08:59
Ne, die CIA glaubt, die seit 45 im Westen eingeführte und später gesamtdeutsch weitergeführte Volksverblödung muß doch nun so langsam zu spüren sein und Früchte tragen ....
Wenn nicht, wird wohl eines Tages auch das lesen von alten DDR - Schulbüchern verboten .....
Ist schon komisch, wie die Zeiten sich ändern. Manche Bücher meiner Eltern standen zu Ostzeiten, nicht sichtbar, im Regal hinten quer. Die waren geschichtlich immer sehr interessant.
Heute bin ich geneigt, manche meiner Bücher schon mal nach hinten quer zu räumen ... .:032:
Knallkopf
20.04.2010, 09:35
@ Bat ,
und damit meinst du bestimmt nicht `Opas erotische Bettgeschichten `.....
Ist schon komisch, wie die Zeiten sich ändern. Manche Bücher meiner Eltern standen zu Ostzeiten, nicht sichtbar, im Regal hinten quer. Die waren geschichtlich immer sehr interessant.
Heute bin ich geneigt, manche meiner Bücher schon mal nach hinten quer zu räumen ... .:032:
Das nennt man dann Hintergrundwissen, oder?
Knallkopf
20.04.2010, 10:58
... für Querdenker und Querköpfe .....
Trennhuepfer
20.04.2010, 15:52
Auch heute möchte ich mal allen interessierten den aktuellen SPIEGEL nahe legen, leider ist der Artikel "Warum sterben kameraden?" noch nicht abgedruckt im www erhältlich, aber er ist sehr empfehlenswert.
Ich verstehe die Diskussion erst gar nicht. Da ist Krieg und im Krieg gibt es auch Tote - auch unter der Zivilbevölkerung. Das war noch nie anders. Also warum verurteilt man die Soldaten die dort Ihren Job machen. Das es Tote gibt ist traurig, aber es sind auch sehr viele freiwillig dort, die für die Gefahr fürstlich entlohnt werden.
weiterhin waren erst Wahlen, da hatte es jeder selbst in der Hand was zu ändern, wenn man dagegen ist. Nur scheinen solche Themen ja wenig zu interessieren - siehe Wahlbeteiligung.
Es werden bei solche Einsätzen doch immer die gleichen Fehler gemacht, anstatt dort einmal richtig draufzuhauen - macht man Beruhigungspolitik. Für mich sind alle Feinde, welche die Taliban unterstützen, decken oder dulden - auch unter den Zivilisten !
Gallusrowdy
25.04.2010, 11:41
@Erwin Du hast recht mit Krieg ist Krieg, aber ist eine Aufbauhilfe eine Aufbauhilfe oder auch Krieg. Momentan sind unsere Politiker schon soweit zurückgerudert das sie von Kriegsähnlichen Zuständen reden. Aber auch da gelten nach deutschen und internationalen Recht klare Gesetze.
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 10:41 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 10:36 ---====---
Wer ist im Recht lieber Erwin? Derjenige der in andere Länder einmaschiert und seine rechtsvorstellung/Religion durchsetzen will, oder derjenige der sein Haus Familie und Religion beschützen will.
sven0403
25.04.2010, 12:00
Für mich sind alle Feinde, welche die Taliban unterstützen, decken oder dulden - auch unter den Zivilisten !
Jede Haltung abseits dieses Grundsatzes gefährdet das Leben der Soldaten unnötig.
Jeder Zivilist der sich im Anhang der Taliban befindet wie bei diesem Tanklaster Vorfall, muss doch um die Gefährlichkeit wissen, im Krieg hält sich ein Zivilist so weit wie möglich fern von möglichen Kriegschauplätzen. Gerade die Afghanen sollten wohl gelernt haben wie man im Krieg überlebt.
Gruß Sven
Jede Haltung abseits dieses Grundsatzes gefährdet das Leben der Soldaten unnötig.
Jeder Zivilist der sich im Anhang der Taliban befindet wie bei diesem Tanklaster Vorfall, muss doch um die Gefährlichkeit wissen, im Krieg hält sich ein Zivilist so weit wie möglich fern von möglichen Kriegschauplätzen. Gerade die Afghanen sollten wohl gelernt haben wie man im Krieg überlebt.
Gruß Sven
Die gesellschaftlichen Gesetze und Zwänge sind in Afghanistan andere, als die die wir kennen.
Auch das Wissen in der normalen Bevölkerung hat ein anderes Level ... .
Dort regiert der Fürst und der Rest sind Leibeigene ... . Frauen und Kinder sind Besitz, nicht mehr und nicht weniger ... .
Gallusrowdy
26.04.2010, 10:56
Die gesellschaftlichen Gesetze und Zwänge sind in Afghanistan andere, als die die wir kennen.
Auch das Wissen in der normalen Bevölkerung hat ein anderes Level ... .
Dort regiert der Fürst und der Rest sind Leibeigene ... . Frauen und Kinder sind Besitz, nicht mehr und nicht weniger ... .
Das sind sie aber gerne und kennen es nicht anders.Der Mulla erzählt ihnen noch was von Landraub und Gotteslästerung, den jungen Männer was von 72 Jungfrauen und dann gehen die sogar mit Messer gegen Panzer. Die Menschen hängen an ihrer Steinwüste.
Eben. Und jetzt mach denen mal begreiflich, dass sie , so lange sie neben dem Fürsten stehen, eben auch als Zivilisten ein Opfer von Kampfhandlungen werden können. Das Wort zivilist kennen die nicht. Wenn man dort Krieg führt, dann gegen die ganze Familie!
Du kannst dort nicht gewinnen, so lange es dort noch Menschen gibt!
Und die Konsequenz aus diesem Satz will niemand wahrhaben!
Teufel36
26.04.2010, 11:03
Falsche Reflexe.
http://www.zeit.de/2010/17/01-Deutschland-Afghanistan
Die Deutschen tun sich schwer mit dem Krieg in Afghanistan. Wie Militär und Politik die Initiative in Afghanistan zurückgewinnen können.
Ah ja ..., die vor einiger Zeit versprochene Werbung der C I A ist in Deutschland angekommen ... .:037:
Darum sorgen sich auch die Amerikaner und unternehmen etwas:
(...)
Wir werden also in nächster Zukunft dementsprechend manipuliert werden und das auch brav glauben. Schließlich sind wir Deutsche und damit nicht nur Obama-begeistert und mitleidig, sondern auch noch leichtgläubig, manipulierbar und obrigkeitshörig.
Gruß
A.
Hoffentlich landen sie zu diesem Zweck nicht wieder das eine oder andere Flugzeug in Zivilgebäuden wie am 11.9.2001. Damals wurden die Amerikaner "motiviert", jetzt sind wir dran...?
Da wird den Damen und Herren vom CIA doch bestimmt etwas passendes einfallen...:31:
Gruß M.
Gallusrowdy
26.04.2010, 12:18
In Frankfurt haben wir einige
Teufel36
28.05.2010, 06:45
Köhler erklärt den Krieg. :13:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/297089/297090.php
Bundespräsident begründet deutsche Militäreinsätze mit Wirtschaftsinteressen....
http://s10.directupload.net/images/100528/3hjg3e22.jpg (http://www.directupload.net)
macmoldis
28.05.2010, 08:09
Hab's die Tage schon gehört und mittlerweile läuft's ja auch schon so, er hat das ja alles nicht so sondern ganz anders gemeint.
Sagen wir es mal so:
Köhler hat recht und es geht ums Geld, wirtschaftliche Interessen. Alle bisher vorgebrachten Begründungen für diesen Krieg sind nur vorgeschoben, ein Vorwand.
Was das Geschwätz von Grünen Trittihn soll: Köhler solle seine Worte zurücknehmen, er stehe damit nicht auf dem Boden des Grundgesetzes. Was für ein Quatsch, er soll sich mal lieber überlegen ob dieser Kriegseinsatz mit dem Grundgesetz vereinbar ist.
Altersstarrsinn
14.06.2010, 21:08
Köhler erklärt den Krieg. :13:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/297089/297090.php
Bundespräsident begründet deutsche Militäreinsätze mit Wirtschaftsinteressen....
http://s10.directupload.net/images/100528/3hjg3e22.jpg (http://www.directupload.net)
[...]
Köhler hat recht und es geht ums Geld, wirtschaftliche Interessen. Alle bisher vorgebrachten Begründungen für diesen Krieg sind nur vorgeschoben, ein Vorwand.
[...]
Jetzt wissen wir auch, warum wir unter amerikanischer Führung Freiheit und Demokratie am Hindukusch verteidigen:
Spiegel.online (http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,700503,00.html):
USA finden riesige Rohstofflager in Afghanistan
Kupfer, Lithium, Eisen, Gold: Die USA haben wertvolle Bodenschätze in Afghanistan entdeckt. Die Mineralvorkommen sind nach ersten Schätzungen fast eine Billion Dollar wert. US-Militärs schwärmen schon vom Aufschwung in dem zerrütteten Land - sie brauchen dringend gute Nachrichten von der Front.
Demnächst verteidigen wir nicht nur Freiheit und Demokratie sondern auch die fetten Profite amerikanischer Konzerne. Dann hat der Einsatz der Bundeswehr wenigstens einen Sinn.
Gruß
A.
War doch klar! Nur wegen der Menschen, sind die da bestimmt nicht über das Land hergefallen ... .
Jetzt brauchen sie noch einen Alibifürsten an der Macht und schon können sie dicke Knete einfahren! Und wer wird weiter sterben??? Das Volk!
Hurra, hurra, hurra!
Teufel36
15.06.2010, 06:45
Früher haben wir auf den grossen Bruder aus Moskau gehört und Heute hören wir auf den grossen Bruder aus Amerika. :20:
Und es geht weiter.
http://www.tagesschau.de/ausland/anschlagafghanistan102.html
Vmax
Teufel36
20.06.2010, 14:55
Und unser Horst (http://de.wikipedia.org/wiki/Horst_K%C3%B6hler) hat doch Recht.
Knallkopf
20.06.2010, 16:11
Früher haben wir auf den grossen Bruder aus Moskau gehört und Heute hören wir auf den grossen Bruder aus Amerika. :20:
Wohl eher angeheirateter Stiefbruder !
Traindriver
21.06.2010, 22:32
Früher haben wir auf den grossen Bruder aus Moskau gehört und Heute hören wir auf den grossen Bruder aus Amerika. :20:
Wiederholt sich Geschichte doch!!!!! :003:
Teufel36
22.06.2010, 07:06
Direktversand in den Krieg.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0622/seite3/0001/index.html
Ob Glühlampe oder Schützenpanzer: Fast alles, was deutsche Soldaten in Afghanistan brauchen, wird ausgeflogen - täglich ab Trollenhagen.
Teufel36
28.06.2010, 07:13
Trauriger Rekord.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0628/politik/0026/index.html
Im Juni sterben in Afghanistan so viele Nato-Soldaten wie seit 2001 nicht mehr.
Und nun gibt es einen weiteren Rekord: Mit 91 Toten übertraf der Juni für die mittlerweile 140 000 ausländischen Soldaten am Hindukusch alle anderen Verluste innerhalb eines Monats. Seit Jahresanfang starben insgesamt 311 Soldaten, die meisten Toten kamen aus den Vereinigten Staaten.
Treibrad
28.06.2010, 23:43
Trauriger Rekord.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0628/politik/0026/index.html
Im Juni sterben in Afghanistan so viele Nato-Soldaten wie seit 2001 nicht mehr.
Wenn man dort gleich stirbt, hat man noch Glück gehabt, so sarkastisch das klingen mag.:017:
Wenn man Pech hat, überlebt man mit Verletzungen, die eine das Leben lang einschränken.
Wo beispielsweise die 4 deutschen Soldaten getötet wurden und 5 verletzt wurden, davon ist einer komplett blind.
Das ist doch der Gau schlechthin. Und unsere verlogenen Politiker und Medien vertuschen dies, tun scheinheilig auf Trauerfeiern und rechtfertigen diesen Krieg immer wieder mit verlogenen Scheinargumenten. Auch unser beliebter Pfarrer als Anwärter für das Amt des Bundespräsidenten. :31:
Müssen ja nicht ihr eigenes Leben und Gesundheit opfern.
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