Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Lokführer und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Knallkopf
14.10.2009, 08:30
Ist denn unser Beruf wirklich noch Familienfreundlich ???
Oder trifft es andere Berufe genauso ??? Und wo steuert die Familien - und Kinderfreundlichkeit in den nächsten Jahren hin ???
Da werden z.B. Gedanken über Familienfreundliche Arbeitszeitverkürzungsmodelle angeboten,aber nirgendas wird erwähnt,von was dann die Familie leben soll !? Oder gibt es Vermieter ,die wg. einem Arbeitszeitverkürzungsmodell auch dementsprechend ihre Miete kürzen ??? Ist etwas das Bürgergeld,über dessen Höhe ja noch gestritten wird, die Lösung ???
Knallkopf
30.12.2009, 09:19
So , nun ist auch die neue Düsseldorfer Tabelle erschienen und einige unserer Kinder- Unterhalts zahlenden Kollegen ,fällt bei einer Erhöhung von rund 13 % ganz schön der Kiefer runter !
Und sie stellen sich ernsthafte Fragen, wie sie sich weiter motivieren sollen , Verantwortung zu übernehmen und ihre Gesundheit im Schichtdienst zu Markte zu tragen ....
sven0403
30.12.2009, 09:43
...es ist dieser Sxxxxstaat der keinerlei Verantwortung übernehmen möchte, alt, krank,geschieden,arbeitslos das sind Eigenschaften die dich verdammt einsam machen, in einer absolut kalten und mitleidlosen Welt.
Der leistungsfähige Bürger wird wo es nur geht 2 oder sogar 3x abgezockt, er darf Steuern und Sozialabgaben leisten bis die Schwarte kracht....sollte er mal bedürftig werden ist plötzlich kein Cent mehr für ihn vorhanden...siehe Rentenversicherung.
Das alles haben wir uns aber selber zu zuschreiben, wir haben uns nicht gewehrt und wehren uns heute immer noch nicht !!!
Gruß Sven
Ich glaube, dass jeder Job mit Wechselschichtbetrieb, stellenweise weit weg von zu Hause familienunfreundlich ist. Da helfen auch keine Arbeiszeitverkürzungsmodelle etwas. Wie auch immer, als Daddy musst du auch die Familie am "Fressen halten". Da zählt jeder Euro. Wir wissen alle, wie teuer Kinder sind, gerade in jungen Jahren. Da sind die Kids schnell mal aus ihren Klamotten gewachsen und damit wird die Geldbörse auch leerer. Familienfreundlichkeit würde bereits schon da anfangen, wenn du keine horrenden Kindertagesstättengebühren löhnen müsstest. Der hammer war für mich, dass wegen dem Pflegeaufwand ein unter 3-jähriges Kind in der KiTa mehr kostet. Familien sind doch heute schon drauf angewiesen, dass die Mama ebenfalls mit die Kohle rein schaffen muß, um überhaupt über die Runden zu kommen.
Knallkopf
30.12.2009, 11:08
Die Kita - Gebühren sind das eine, die ` Familienfreundlichen Öffnungszeiten ` das andere.
Wenn man dann die Kinder noch übern Mittag Heim holen muß , da fragt man sich schon ob es nicht besser ist , nur das Geld an die Einrichtung zu überweisen und das Kind ganz zu Hause , zu lassen ???:003:
Dann wenigstens die ständig überforderten Erzieherinnen entlastet ...
Nur gut das , ich das im Moment hinter mir habe ! Aber wenn ich mal Enkel erleben sollte , wird es wohl immer noch so sein ....
Die Kita - Gebühren sind das eine, die ` Familienfreundlichen Öffnungszeiten ` das andere.
Wenn man dann die Kinder noch übern Mittag Heim holen muß , da fragt man sich schon ob es nicht besser ist , nur das Geld an die Einrichtung zu überweisen und das Kind ganz zu Hause , zu lassen ???:003:
Dann wenigstens die ständig überforderten Erzieherinnen entlastet ...
Nur gut das , ich das im Moment hinter mir habe ! Aber wenn ich mal Enkel erleben sollte , wird es wohl immer noch so sein ....
Wenn du Enkel bekommst und schon die Rente genießen solltest (wenn überhaupt noch etwas da ist), dann schnapp dir die Kids, wenn die Eltern nicht können. Bei Weitem besser als der andere Schnick-Schnack. Was sich stellenweise in den KiTas abspielt, ist nicht mehr normal. Personalmangel, Einstellungsstopp, keine Küchenhilfen, nicht angepasste Öffnungszeiten und dann dafür auch noch löhnen. Tja, das ist Deutschland....
Und da wundern sich die hohen Damen/Herren, daß wir keinen Nachwuchs mehr haben ... .:13:
Mal unter uns liebe Staatsführung, Kinder herstellen macht immer noch Spaß, es ist ein sehr preiswertes Verfahren, aber die kurz/mittel/langfristig auflaufenden Verwaltungskosten sind untragbar. Daher entscheiden sich die meisten für Einsparungen. Und, wie macht man das am besten? Genau! Nicht kaufen!!!
Herzlichen Glückwunsch BRD! Hast Dein eigenes Grab geschippt ... !:106:
Na ja, wenigstens haben ja die oberen 10.000 daran verdient!:065:
:firedevil::firedevil::firedevil:
Ludmilla01de
31.12.2009, 20:38
...es ist dieser Sxxxxstaat der keinerlei Verantwortung übernehmen möchte,
....
Das alles haben wir uns aber selber zu zuschreiben, wir haben uns nicht gewehrt und wehren uns heute immer noch nicht !!!
Gruß Sven
Genau !!! Dem stimme ich voll und ganz zu !! Wir lassen "es" mit uns auch machen. Wenn wir als geschlossene Mehrheit uns wehren würden, durch Proteste etc. hätten wir eine Chance, die seit Jahrzehnten starre Politik in eine andere Richtung zu bewegen.
Es gibt kein Miteinander in unserer Gesellschaft. Außerdem sind leider viele einfach desinteressiert. Unsere Politiker nutzen diese Lage zu ihren Gunsten einfach aus. So lange es kein Aufschrei gibt, werden wir Durschnittsmenschen weiterhin über den Tisch gezogen.
Ich schreibe sehr viele Leserbriefe zu politischen Themen, die fast immer gedruckt werden. Auch schreibe ich direkt an die Parteien. Von meinem Bekanntenkreis ernte ich nur Spott und mir wird gesagt, "... das nützt doch nichts. Ich kann doch nichts ändern". Genau da liegt der Haken. In der Masse kann man was ändern - nur wenn jeder meint, es würde nichts bringen sich zu beschweren, passiert genau NICHTS. Man muss bei sich anfangen, um am System etwas zu verändern.
Viele Grüße, Ludmilla :ciao:
Es gibt eine Vielzahl von Berufen, die "familienfeindlich" sind. Im Grunde ist es doch nur der sesselpupsende Beamte, der neben einem erträglichen Auskommen auch noch genügend Zeit für seine Familie hat.
Und schauen wir doch mal in unsere Parlamente. Wer sitzt dort? Beamte wie Sand am Meer.
Und das kann man nur ändern, in dem man sich selbst in einer Partei engagiert. Doch viele Arbeitnehmer scheuen dies, weil der Schuss auch nach hinten losgehen und ein Ende der (beruflichen) Karriere sein kann. Und die politische Karriere ist vom Wähler abhägig .....
Aber mal anders gefragt. Früher interessierte es keinen Menschen, ob es eine Kita gab, Mama war zu Hause und immer für die Kinder da. War das schlecht?
Der treue Johannes
01.01.2010, 02:03
Aber mal anders gefragt. Früher interessierte es keinen Menschen, ob es eine Kita gab, Mama war zu Hause und immer für die Kinder da. War das schlecht?
JA!!!
Der treue Johannes
01.01.2010, 02:13
Meinst Du nicht, daß "Mama" auch gerne einen Beruf ausüben würde? Außerdem, was wäre in diesem Fall dabei, wenn "Papa" dann immer für die Kinder da wäre? Rustikales Frauenbild....
Meinst Du nicht, daß "Mama" auch gerne einen Beruf ausüben würde? Außerdem, was wäre in diesem Fall dabei, wenn "Papa" dann immer für die Kinder da wäre? Rustikales Frauenbild....
Nicht ganz, wenn Mama einen gut bezahlten Job hat, kann auch Papa für die Kinder da sein. Aber mindestens einer von beiden (oder Oma/Opa) sollte in den ersten Lebensjahren für die Kleinen da sein. In der Realität sieht es doch auch heute noch so aus, dass die meisten Frauen auf der Karriereleiter eher die unteren Stufen erreicht haben. Und im Ernst, für Hausarbeit sind die wenigsten Männer geeignet. Wickeln, baden, mit den Kindern spielen ist auch für einen Vater toll - ich habe es bei meinen drei Kindern gerne gemacht - obwohl die Mutter nicht berufstätig war. Kochen ist auch kein Problem, aber was ist mit Wäsche waschen, Böden wischen etc.? Dazu scheinen die meisten Männer, und ich schließe mich da ein, ein gestörtes Verhältnis zu haben. Ich befürchte, dass dies genetisch bedingt ist.
Teufel36
01.01.2010, 03:45
Es gibt eine Vielzahl von Berufen, die "familienfeindlich" sind.
Jede Schichtarbeit ist "familienfeindlich". :0102:
Da muss ich mal fragen ich bin Baujahr 1971 Kind eines Schichtarbeiters(Zeche danach lokführer auf Dampf) dessen Frau auch auf Schicht im Altersheim und komisch fast war rund um die Uhr jemand für uns da ,besser wie wenn beide Bürojobs hätten. Kann es sein das hier ganz schön gejammert wird.
... . Kochen ist auch kein Problem, aber was ist mit Wäsche waschen, Böden wischen etc.? Dazu scheinen die meisten Männer, und ich schließe mich da ein, ein gestörtes Verhältnis zu haben. Ich befürchte, dass dies genetisch bedingt ist.
Ts ts ts, ein kleiner Chauvinist, ja?:004::005:
All das kann Mann lernen, genau wie die Frauen eben auch Reifenluftdruck prüfen und Karte lesen lernen können.
Es ist immer ein Geben und Nehmen.
Und würde meine Frau den ganzen Tag zu Hause sein, dann würde ich ausziehen!
Lieber mach ich mal allein den Haushalt, als daß meine Frau nicht arbeiten ginge!:039:
Außerdem kriegen die Mädels doch gar nichts mehr von der normalen Umwelt mit.
Das ist doch kein Leben.
Kochen, putzen, Kinder kriegen?:033:
Tastenquäler
01.01.2010, 11:13
[...]Und schauen wir doch mal in unsere Parlamente. Wer sitzt dort? Beamte wie Sand am Meer. [...]
Wenn ich mir die erlernten Berufe (http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/statistik/berufe.html) der Parlamentarier ansehe, kann ich das nicht erkennen. Auch ein Blick in die Berufsstatistik (http://www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete/statistik/stat16.pdf) hilft nicht weiter. *) **)
*) Beide Statistiken sind leider noch nicht für die aktuelle Wahlperiode verfügbar.
**) Grundberuf = erlernter Beruf; Vorberuf = ausgeübter Beruf vor Eintritt in das Parlament
Ts ts ts, ein kleiner Chauvinist, ja?:004::005:
All das kann Mann lernen, genau wie die Frauen eben auch Reifenluftdruck prüfen und Karte lesen lernen können.
Es ist immer ein Geben und Nehmen.
Ich sage ja nicht, dass ein Mann nicht lernen kann, Wäsche zu waschen oder Fußböden zu wischen. Aber warum soll die Frau nicht den Boden schrubben, wenn der Mann die Kinder wickelt :021:
Es geht mir in erster Linie aber darum, dass Kinder in den ersten drei Lebensjahren die Eltern brauchen und nach Möglichkeit nicht fremdbetreut werden sollten.
Aber mal anders gefragt. Früher interessierte es keinen Menschen, ob es eine Kita gab, Mama war zu Hause und immer für die Kinder da. War das schlecht?
Früher konnte aber auch einer seine ganze Familie ernähren. Heute muß die Frau fast immer arbeiten gehen, um den ganzen Monat über die Runden zu kommen.
Da muss ich mal fragen ich bin Baujahr 1971 Kind eines Schichtarbeiters(Zeche danach lokführer auf Dampf) dessen Frau auch auf Schicht im Altersheim und komisch fast war rund um die Uhr jemand für uns da ,besser wie wenn beide Bürojobs hätten. Kann es sein das hier ganz schön gejammert wird.
Da frage ich aber mal nicht, was beide für Verrenkungen machen mußten, damit immer einer da war. Heutzutage nennen Vorplaner solche Menschen "Dauertauscher", die sich zwangsläufig ihre Dienste so drehen müssen, das es passt.
Aber in der immer egoistischer werdenden Zeit sehen viele Arbeitgeber gar nicht mehr ein, einzelnen Elternteilen das Leben zu erleichtern.
Da frage ich aber mal nicht, was beide für Verrenkungen machen mußten, damit immer einer da war. Heutzutage nennen Vorplaner solche Menschen "Dauertauscher", die sich zwangsläufig ihre Dienste so drehen müssen, das es passt.
Aber in der immer egoistischer werdenden Zeit sehen viele Arbeitgeber gar nicht mehr ein, einzelnen Elternteilen das Leben zu erleichtern.
Das war Früher um einiges besser denn einen Ruhetagsplan gab es nicht und fast alles wurde im SDL in EOS gefahren . Habe es in meiner Anfangzeit noch selbst erleben dürfen. Wir hatten im Sonderdienst immer die Möglichkeit unseren Wünsche zu äussern erst mit Einführung der Ruhetagspläne bzw Schichtfensterpläne änderte sich das und man wurde unflexibeler. Und im Altersheim gab es einen Wochenrythmus Früh Mittag Nacht.
DIXI MEISTER
01.01.2010, 17:08
JA!!!
Ich bin Jahrgang 67 und verbrachte die ersten beiden Lebensjahre in einer sogenannten Wochenkrippe ( gibt es sowas eigentlich heute noch? ).
Das heißt, ich war von Mo-Fr "Fremdbetreut". Meine Mutter konnte dadurch ihre Lehre zu Ende bringen. Sie hat dann auch ebenso wie mein Vater im Schichtdienst auf dem Stellwerk gearbeitet. Später war ich dann im Frühhort (gibt es sowas eigentlich heute noch?) der Erste und am Nachmittag im Späthort der Bummelletzte. Im Hort wurden dann die Hausaufgaben mit Hilfe der Hortnerin erledigt und gespielt wurde immer unter Aufsicht. Kinderkrippe ( -3 Jahre ), Kindergarten (ab 3 Jahre ), Hort ( ab Schulbesuch ) waren entweder staatlich, oder von Firmen betrieben. So konnten die Frauen einen Beruf ausüben und die Firmen hatten ihre Arbeitskräfte, die sie benötigten. Außerdem wurden viele Kinder geboren, da man es einfacher hatte Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Wie wäre es denn, wenn die DB eine Betreuung rund um die Uhr für die Kinder ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anbieten würde? Man spart ja dadurch auch Kosten für eine Widereingliederung nach der Elternzeit bzw. Abfindung bei einem eventuellen Aufhebungsvertrag.
Hat mir das Ganze geschadet?
Nein, denn ich bin sogar Lokführer geworden und hab den Meisterbrief in der Tasche.
Zu meinen Eltern hab ich auch ein gutes Verhältnis. Ich komme einmal die Woche zu Besuch und dann gibt es immer Kaffee und Kuchen.
Ich meine, dass ich es weitaus schwieriger hatte, meinen Sohn groß zu ziehen. Gut, das meine Eltern und Schwiegereltern uns so wunderbar unterstützt haben. Danke nochmal dafür. Leider werden unsere Eltern auch immer älter und mir graut davor, wenn der Fall eintreten sollte, dass wir sie mal pflegen müssen. Wie wir dies dann auf die Reihe bringen, weiß ich auch noch nicht. Aber ich denke auch das bekommen wir gebacken.
Grüße vom DIXI !
Ich bin Jahrgang 67 und verbrachte die ersten beiden Lebensjahre in einer sogenannten Wochenkrippe ( gibt es sowas eigentlich heute noch? ).
Das heißt, ich war von Mo-Fr "Fremdbetreut". Meine Mutter konnte dadurch ihre Lehre zu Ende bringen. Sie hat dann auch ebenso wie mein Vater im Schichtdienst auf dem Stellwerk gearbeitet. Später war ich dann im Frühhort (gibt es sowas eigentlich heute noch?) der Erste und am Nachmittag im Späthort der Bummelletzte. Im Hort wurden dann die Hausaufgaben mit Hilfe der Hortnerin erledigt und gespielt wurde immer unter Aufsicht. Kinderkrippe ( -3 Jahre ), Kindergarten (ab 3 Jahre ), Hort ( ab Schulbesuch ) waren entweder staatlich, oder von Firmen betrieben. So konnten die Frauen einen Beruf ausüben und die Firmen hatten ihre Arbeitskräfte, die sie benötigten. Außerdem wurden viele Kinder geboren, da man es einfacher hatte Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.
Wie wäre es denn, wenn die DB eine Betreuung rund um die Uhr für die Kinder ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen anbieten würde? Man spart ja dadurch auch Kosten für eine Widereingliederung nach der Elternzeit bzw. Abfindung bei einem eventuellen Aufhebungsvertrag.
Hat mir das Ganze geschadet?
Nein, denn ich bin sogar Lokführer geworden und hab den Meisterbrief in der Tasche.
Zu meinen Eltern hab ich auch ein gutes Verhältnis. Ich komme einmal die Woche zu Besuch und dann gibt es immer Kaffee und Kuchen.
Ich meine, dass ich es weitaus schwieriger hatte, meinen Sohn groß zu ziehen. Gut, das meine Eltern und Schwiegereltern uns so wunderbar unterstützt haben. Danke nochmal dafür. Leider werden unsere Eltern auch immer älter und mir graut davor, wenn der Fall eintreten sollte, dass wir sie mal pflegen müssen. Wie wir dies dann auf die Reihe bringen, weiß ich auch noch nicht. Aber ich denke auch das bekommen wir gebacken.
Grüße vom DIXI !
Ob es Dir geschadet hat, kann ich natürlich nicht beurteilen. Lokführer und Meisterbrief kann man auch ohne Fremdbetreuung erreichen.
Ich denke, hier treffen unterschiedliche Familienbilder aufeinander. Du bist von der ersten Stunde an Fremdbetreut worden, Deine Eltern waren - auf die Erziehung bezogen - weitgehend unbeteiligt. Sie haben die Verantwortung an den Staat abgegeben. Das erklärt auch, dass Du die Erziehung Deines Sohnes als weitaus schwieriger angesehen hast, als es Deine Eltern hatten.
Dir ist aber auch klar, dass der Staat mit diesem "Angebot" die Menschen instrumentalisiert hat?
Ich jedenfalls bin froh, dass meine Eltern immer für mich da waren, wenn ich sie gebraucht habe. Auch darüber, dass ich nicht unter Aufsicht spielen musste. Ich hätte es auch nicht übers Herz gebracht, meine Kinder in Fremdbetreuung zu geben (Kindergarten/Schule O.K.).
Ludmilla01de
01.01.2010, 21:55
Im Grunde ist es doch nur der sesselpupsende Beamte, der neben einem erträglichen Auskommen auch noch genügend Zeit für seine Familie hat.
Und schauen wir doch mal in unsere Parlamente. Wer sitzt dort? Beamte wie Sand am Meer.
Tut mir sehr leid, aber das ist eine unverschämte Verallgemeinerung.
Du darfst Beamte im einfachen- und mittleren Dienst, die ebenfalls teilweise Schichtdienst haben (siehe die älteren DB-Mitarbeiter..., Briefträger etc...), nicht mit unseren Herren Politikern in einen Topf werfen, die sich unseren Steuergeldern (fast schon willkürlich) bedienen.
... und vom "erträglichen Auskommen" kann bei den unteren und mittleren Besoldungsgruppen wohl kaum die Rede sein.
Gruß, Ludmilla
Tut mir sehr leid, aber das ist eine unverschämte Verallgemeinerung.
Du darfst Beamte im einfachen- und mittleren Dienst, die ebenfalls teilweise Schichtdienst haben (siehe die älteren DB-Mitarbeiter..., Briefträger etc...), nicht mit unseren Herren Politikern in einen Topf werfen, die sich unseren Steuergeldern (fast schon willkürlich) bedienen.
Ach, mittlerweile lese ich (Beamter im Wechseldienst) über sowas schon einfach drüberweg. Haben die Medien wieder einen Erfolg zu verbuchen. Viele Bürger glauben, alle Beamte sitzen im Büro, machen nichts außer schlafen und gehen nach Hause, wenn sie ausgeschlafen haben.
Aber selbst in der Bildzeitung war vor Jahren ein Beitrag, das ein Polizist in einer Großstadt (verheiratet, 2 Kinder) nur minimal mehr Geld zur Verfügung hat als ein Arbeitsloser mit Frau und zwei Kindern.
Tut mir sehr leid, aber das ist eine unverschämte Verallgemeinerung.
Du darfst Beamte im einfachen- und mittleren Dienst, die ebenfalls teilweise Schichtdienst haben (siehe die älteren DB-Mitarbeiter..., Briefträger etc...), nicht mit unseren Herren Politikern in einen Topf werfen, die sich unseren Steuergeldern (fast schon willkürlich) bedienen.
... und vom "erträglichen Auskommen" kann bei den unteren und mittleren Besoldungsgruppen wohl kaum die Rede sein.
Gruß, Ludmilla
Sorry, die verbeamteten Lokführer der ehemaligen Bundesbahn habe ich natürlich nicht gemeint. Und soweit mir bekannt ist, sind und waren die Briefträger "Postfacharbeiter" und nicht verbeamtet :003:. Möglicherweise habe ich den Begriff "Beamter" überzogen, die Mehrzahl der Parlamentarier kommt aber aus dem "öffentlichen Dienst" oder hat nach dem Studium den direkten Weg ins Parlament angetreten (mir sind einige "Karrieren" persönlich bekannt). Doch wo findest Du im Parlament den Sachbearbeiter, die Sekretärin oder den Lokführer oder Autoschlosser? Wo den Kioskbetreiber oder Gastwirt? Wo den ... (suche es Dir aus, wer noch fehlt)?
... .Es geht mir in erster Linie aber darum, dass Kinder in den ersten drei Lebensjahren die Eltern brauchen ...
Richtig und wichtig.
... und nach Möglichkeit nicht fremdbetreut werden sollten.
Das sehe ich nicht so. Den die Sozialisation und das Gruppenverhalten sind entscheidend von den Erfahrungen der ersten Lebensjahre abhängig!
In früheren Familiengruppen war es immer üblich, daß sich ein oder zwei Frauen um die Kinder der Gruppe gekümmert haben, derweil die Eltern jagen und sammeln waren. Das ist ein Erfolgskonzept, das uns hat überleben lassen.
Den die Sozialisation und das Gruppenverhalten sind entscheidend von den Erfahrungen der ersten Lebensjahre abhängig!
Die Sozialisation und das Gruppenverhalten spielen sich in erster Linie in der Familie ab, nicht in einem Staatswesen. Nach der Definition der DDR mag dies anders gewesen sein.
In früheren Familiengruppen war es immer üblich, daß sich ein oder zwei Frauen um die Kinder der Gruppe gekümmert haben, derweil die Eltern jagen und sammeln waren. Das ist ein Erfolgskonzept, das uns hat überleben lassen.Falsch, alle Frauen der Gruppe kümmerten sich um den Nachwuchs, nur die Männer gingen auf die Jagd. Ein Teil der Frauen sammelte auch Früchte, aber nicht gewerblich :003:. Und das war sogar alternierend. Zudem bestand fast immer ein verwandtschaftlicher Zusammenhang zwischen Betreuern und Betreuten.
Was Du nur gleich wieder mit der DDR hast? Auch dieses System prägt seine Kinder seinen Interessen entsprechend. Schließlich können Waldorfkinder ihren Namen tanzen!:071:
Wir sind immer alle voneinander wirtschaftlich abhängig ..., sagt Marx!:039:
Maschinist
01.01.2010, 23:46
.........
Ich denke, hier treffen unterschiedliche Familienbilder aufeinander. Du bist von der ersten Stunde an Fremdbetreut worden, Deine Eltern waren - auf die Erziehung bezogen - weitgehend unbeteiligt. Sie haben die Verantwortung an den Staat abgegeben. Das erklärt auch, dass Du die Erziehung Deines Sohnes als weitaus schwieriger angesehen hast, als es Deine Eltern hatten.
Dir ist aber auch klar, dass der Staat mit diesem "Angebot" die Menschen instrumentalisiert hat?
Die Sozialisation und das Gruppenverhalten spielen sich in erster Linie in der Familie ab, nicht in einem Staatswesen. Nach der Definition der DDR mag dies anders gewesen sein.
......
Eine objektive Beurteilung dessen, solltest Du mal lieber denen überlassen die es am eigenen Leibe erlebt haben.
Die Kinder- und Familienpolitik in der ehemaligen DDR war sicher nicht das schlechteste. Kinderkrippen/-Gärten und Horts waren weniger der politischen Ausrichtung des Nachwuchses angedacht.
Vielmehr ging es darum, den Frauen die Möglichkeit zu geben sich beruflich zu betätigen. Somit wurde ein relativ gesundes Verhältnis von Arbeit/Beruf und Familie geschaffen.
Natürlich steckte auch staatlicher Eigennutz dahinter.
Der Staat war auf die Arbeitskräfte angewiesen.
Woanders dagegen wurde und wird immer noch propagiert:
Frauen gehören zu Kind und Küche.
Das spiegelt sich auch heute noch teilweise im Lohnniveau und in der Chancengleichheit der Frauen wieder.
Zum Vertuschen setzt man Gleichstellungsbeauftragte ein.
Gruß vom Maschinist
Ludmilla01de
01.01.2010, 23:49
@ AOG
Doch wo findest Du im Parlament den Sachbearbeiter, die Sekretärin oder den Lokführer oder Autoschlosser? Wo den Kioskbetreiber oder Gastwirt? Wo den ... (suche es Dir aus, wer noch fehlt)?
Genau das ist ja mein Reden: man muss zwischen Regierungsmitgliedern und "Normalsterbliche Beamte" differenzieren, und sie nicht über einen Kamm scheren ... und Briefträger konnten damals die Beamtenlaufbahn bei der Post einschlagen - im einfachen Dienst und trugen ebenfalls die Bezeichnung "Schaffner".
Gruß, Ludmilla
DIXI MEISTER
02.01.2010, 18:45
Eine objektive Beurteilung dessen, solltest Du mal lieber denen überlassen die es am eigenen Leibe erlebt haben.
Die Kinder- und Familienpolitik in der ehemaligen DDR war sicher nicht das schlechteste. Kinderkrippen/-Gärten und Horts waren weniger der politischen Ausrichtung des Nachwuchses angedacht.
Vielmehr ging es darum, den Frauen die Möglichkeit zu geben sich beruflich zu betätigen. Somit wurde ein relativ gesundes Verhältnis von Arbeit/Beruf und Familie geschaffen.
Natürlich steckte auch staatlicher Eigennutz dahinter.
Der Staat war auf die Arbeitskräfte angewiesen.
Woanders dagegen wurde und wird immer noch propagiert:
Frauen gehören zu Kind und Küche.
Das spiegelt sich auch heute noch teilweise im Lohnniveau und in der Chancengleichheit der Frauen wieder.
Zum Vertuschen setzt man Gleichstellungsbeauftragte ein.
Gruß vom Maschinist
Ich meine, dass die Standarts der Kinderbetreuung in der DDR um einiges besser waren als dies heute der Fall ist.
Als weitverbreitetes Argument gegen diese Art der Betreuung höre ich immer wieder, dass die Kinder alle gemeinsam aufs Töpfchen mussten und die Betreuer die Kinder so lange auf den Töpfen sitzen liesen, bis das Geschäft erledigt war. Dies war ja so grausam,das die Kinder einen Knacks bekommen mussten
Also ich hab dadurch keinen Knacks bekommen.
Als 1990 mein Sohn geboren wurde erhielt ich von der Klinik ein Werbeheft welches ein Ersatz für die "Mütterberatung" der DDR sein sollte. Es wurden Windeln, Schnuller, Ersatzmilch, Säfte und allerlei Breichen beworben.
Das mit den Windeln hab ich sein lassen und statt dessen die guten alten Baumwollwindeln verwendet. Söhnchen merkte dadurch sehr schnell das ein feuchter Popo unangenehm ist und er war nach einem Jahr sauber. Heute sehe ich sehr oft, dass die Kinder mit 6 Jahren immer noch mit einer Windel rumtoben. Die Windelindustie hat mit ihrer Werbung ganze Arbeit geleistet. Wenn eine Mutter in die FZR eingetreten war konnte sie ein Jahr zu Hause bleiben, bei vollem Lohnausgleich. Die Kinder wurden so lange wie möglich gestillt. Heute wird viel zu schnell auf Fertigbrei und Ersatzmilch umgestellt. Die Folge sind Allergieen bei sehr vielen Kindern. Solche Krankheiten waren eher die Ausnahme.
Dafür machten die Kinder alle Kinderkrankheiten durch, da sie ja in der Gruppe waren und sich leicht anstecken konnten. Dies hat das Immunsystem gestärkt.
Heute wird in der Politik die Haltung vertreten und propagiert, dass die Kinder im Schoß der Familie groß zu ziehen sind.
Ich meine aber, dass man um einen Ausbau der Betreuung nicht herum kommt. Das Problem dabei ist, es kostet Geld!
Gruß Dixi!
Heute wird in der Politik die Haltung vertreten und propagiert, dass die Kinder im Schoß der Familie groß zu ziehen sind.
Ich meine aber, dass man um einen Ausbau der Betreuung nicht herum kommt. Das Problem dabei ist, es kostet Geld!
Gruß Dixi!Es wird heute von der Politik der Ausbau der Kinderbetreuung propagiert und auch durchgeführt. Ich erinnere da an die ehemalige Familienministerin und heutige Arbeitsministerin Ursula v.d. Leyen. Und ich erinnere an den Streit um das von der CSU geforderte Betreuungsgeld, das diejenigen Eltern erhalten sollen, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst erziehen wollen.
Im Grunde soll jeder selbst entscheiden, ob er sein Kind in fremde Hände gibt, oder ob er die Belastung auf sich nimmt und es selbst erzieht. Einen wie immer gearteten gesellschaftlichen Druck lehne ich kategorisch ab.
DIXI MEISTER
03.01.2010, 16:45
Es wird heute von der Politik der Ausbau der Kinderbetreuung propagiert und auch durchgeführt. Ich erinnere da an die ehemalige Familienministerin und heutige Arbeitsministerin Ursula v.d. Leyen. Und ich erinnere an den Streit um das von der CSU geforderte Betreuungsgeld, das diejenigen Eltern erhalten sollen, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst erziehen wollen.
Im Grunde soll jeder selbst entscheiden, ob er sein Kind in fremde Hände gibt, oder ob er die Belastung auf sich nimmt und es selbst erzieht. Einen wie immer gearteten gesellschaftlichen Druck lehne ich kategorisch ab.
Ja! Jeder soll frei entscheiden, wie er sein Kind erzieht! Die Frage ist aber immer noch, wie kann Mann / Frau / Eltern die Betreuung der Kinder und den Beruf unter einen Hut bringen?
Die jetzigen Möglichkeiten hierzu sind von denen in der DDR meilenweit entfernt. Selbst zwischen Ost und West sind die Unterschiede recht groß.
Die politischen Bemühungen sind dennoch recht gering, wenn man sie mit denen der DDR vergleicht.
Zum Betreuungsgeld kann man auch geteilter Meinung sein. Wenn die Eltern Harz IV beziehen , ihre Kinder nicht in in eine Betreuungseinrichtung geben um das Geld vorm Supermarkt versaufen zu können, dann ist den Kindern nicht geholfen.
Ja! Jeder soll frei entscheiden, wie er sein Kind erzieht! Die Frage ist aber immer noch, wie kann Mann / Frau / Eltern die Betreuung der Kinder und den Beruf unter einen Hut bringen? Es ist eine Frage des Willens. Dann geht so vieles, was man für unmöglich erachtete.
Die jetzigen Möglichkeiten hierzu sind von denen in der DDR meilenweit entfernt. Selbst zwischen Ost und West sind die Unterschiede recht groß.
Die politischen Bemühungen sind dennoch recht gering, wenn man sie mit denen der DDR vergleicht.Sicher sind die Möglichkeiten meilenweit von denen der DDR entfernt. Dort war aber die Kinderbetreuung durch den Staat politisch gewollt und vorrangig. Im Westen fehlte dieser politische Wille, aber es gab auch immer Kinderbetreuung, wenn sie gewünscht war. Meist wohl waren es nahe Verwandte wie z.b. die Großeltern. Das die Zahl öffentlicher Kinderbetreuung nicht so groß war, lag auch am niedrigen Bedarf. Ich habe auch nach wie vor meine Zweifel, ob der Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige wirklich so hoch ist, wie er angestrebt wird.
Zum Betreuungsgeld kann man auch geteilter Meinung sein. Wenn die Eltern Harz IV beziehen , ihre Kinder nicht in in eine Betreuungseinrichtung geben um das Geld vorm Supermarkt versaufen zu können, dann ist den Kindern nicht geholfen.Das ist eine pauschale Vorverurteilung, die besonders gern von interessierten Kreisen verwendet wird.
Die Sozialisation und das Gruppenverhalten spielen sich in erster Linie in der Familie ab, nicht in einem Staatswesen.
Naja, bei manchen Eltern bin ich mir da nicht so sicher, ob die Kinder Sozialisierung und Gruppenverhalten von den Eltern lernen sollten.
Beispiel: Jeder von uns hat seine Meinung zu bestimmten Themen, die er vertritt. Wenn jetzt dem Kind nur diese eine Meinung eingetrichtert wird, wird das Kind auch später nie zu einer anderen Meinung kommen können, weil das Kind nie lernt, das es verschiedenen Meinungen geben kann.
Wenn jemand zum Beispiel nur über eine bestimmte Berufsgruppe herzieht, wird das Kind dies später genauso machen.
Es wird heute von der Politik der Ausbau der Kinderbetreuung propagiert und auch durchgeführt.
Wer das glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
Was nützt eine Kinderbetreuung, wo die Kinder von 8 Uhr bis 13 Uhr betreut werden können? Da können die Frauen auch nur mal ungestört einkaufen gehen. Arbeiten ist nur mit vielen Einschränkungen möglich.
Was nützt eine Kinderbetreuung, die fast nicht bezahlbar ist?
Entschuldige bitte, aber diese Sprüche der Politik sind genauso verlogen, wie die Sprüche "Güter von der Straße auf die Schiene".
Denn Reden und Handeln sind da meistens zwei komplett verschiedene Sachen.
Die Sozialisation und das Gruppenverhalten spielen sich in erster Linie in der Familie ab, nicht in einem Staatswesen. ...
Das kannst Du so lange versuchen, wie Du gern möchtest ..., aber das Leben findet nun mal in einer Gesellschaft statt, die weit größer ist, als die Familie. Darin muss das Kind überleben, handeln, begreifen, streiten und friedlich schlichten können. Der Mensch sollte immer von vielen Menschen lernen, nicht nur von wenigen, sonst würde er sich auch nicht entwickeln sondern in geistiger Inzucht versinken. Das gilt für 1-jährige genau so, wie für 100-jährige.
Sozialisation kann nur erfolgreich sein, wenn sie auch auf der Begegnung mit "Fremden" beruht! Alles andere züchtet nur radikale Geister, die Ihre eigene begrenzte Erfahrung als Dogma auf andere Menschen pressen wollen, da sie mit anders Denkenden nicht umzugehen gelernt haben.
Beispiel: Jeder von uns hat seine Meinung zu bestimmten Themen, die er vertritt. Wenn jetzt dem Kind nur diese eine Meinung eingetrichtert wird, wird das Kind auch später nie zu einer anderen Meinung kommen können, weil das Kind nie lernt, das es verschiedenen Meinungen geben kann.
Dieses Argument kann man auch sehr gut gegen eine staatliche Einheitserziehung verwenden :003: Dann gibt es nach einer Generation nur noch eine Meinung :002:
Sozialisation kann nur erfolgreich sein, wenn sie auch auf der Begegnung mit "Fremden" beruht! Alles andere züchtet nur radikale Geister, die Ihre eigene begrenzte Erfahrung als Dogma auf andere Menschen pressen wollen, da sie mit anders Denkenden nicht umzugehen gelernt haben.Es ist schlicht falsch, dass ein Säugling den Umgang "mit Fremden" braucht. Er muss erst einmal das Urvertrauen in die Eltern stärken. Auch ein Säugling merkt, wenn er weggeben wird. Irgendwann kommt die Krabbelgruppe (wo Mama - oder Papa - meist mit dabei ist), dann der Kindergarten und die Schule.
Meine drei Kinder sind immer zu mir ins Bett gekrabbelt. Ich glaube kaum, dass sie es getan hätten, wenn sie schon als Säuglinge fremdbetreut worden wären. O.K., ich habe sie ja auch gefüttert, gebadet und gewickelt. Wir hatten auch noch einen Säugling in Tagespflege. Dieses Mädchen hat die eigene Mutter nie angelächelt, wenn es von ihr abgeholt wurde, meine Frau und mich aber schon, wenn sie gebracht wurde.
Es mag ja hart klingen, aber wer sich nicht der Aufgabe stellen will, ein Kind zu erziehen, sollte auf ein Kind verzichten. Zumindest in den ersten drei Lebensjahren sollte die Betreuung in der Familie erfolgen, notfalls mit staatlicher finanzieller Unterstützung.
... . Es mag ja hart klingen, aber wer sich nicht der Aufgabe stellen will, ein Kind zu erziehen, sollte auf ein Kind verzichten.
Da halte ich gegen: Wer nicht Willens ist, ein Kind während der Erziehung bestmöglich zu fördern und auf das Leben in einer und für eine Gesellschaft vorzubereiten, der sollte auf ein Kind verzichten.
Zumindest in den ersten drei Lebensjahren sollte die Betreuung in der Familie erfolgen, notfalls mit staatlicher finanzieller Unterstützung.
Ich denke, in diesem Thema werden wir beide wohl auf keinen gemeinsamen Nenner kommen ... .:106:
Nun ja, manchmal ist es eben so.:15:
Da halte ich gegen: Wer nicht Willens ist, ein Kind während der Erziehung bestmöglich zu fördern und auf das Leben in einer und für eine Gesellschaft vorzubereiten, der sollte auf ein Kind verzichten.
Ich denke, in diesem Thema werden wir beide wohl auf keinen gemeinsamen Nenner kommen ... .:106:
Nun ja, manchmal ist es eben so.:15:
Und wer sagt, das die bestmögliche Förderung bei einem Säugling in der Kinderkrippe liegt? Ich unterstelle einmal zunächst allen Eltern, dass sie für ihr Kind das Beste wollen und es nach Kräften fördern. Und den Umgang mit der Gesellschaft lernen sie spätestens in der Krabbelgruppe oder beim Spielen mit Nachbarskindern. Meist glucken doch die Mütter *) mit dem Nachwuchs auf dem Spielplatz, später gehen die Kleinen dort allein hin. Und ab dem dritten Lebensjahr in den Kindergarten. O.K., hier hapert es noch an den Öffnungszeiten und auch Ganztagsschulen haben ihre Berechtigung.
*) ich habe auch schon Väter dort gesehen :004:
P.S.: Es ist auch nicht relevant, ob wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Wir tauschen hier unsere Meinungen aus.
drehstromer
03.01.2010, 19:31
...
P.S.: Es ist auch nicht relevant, ob wir hier auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Wir tauschen hier unsere Meinungen aus.
Genau das macht ja ein Forum aus und genau dafür wurde es unter anderem eingerichtet.
Lokschlosser72
03.01.2010, 20:20
Ich meine, dass die Standarts der Kinderbetreuung in der DDR um einiges besser waren als dies heute der Fall ist.
Als weitverbreitetes Argument gegen diese Art der Betreuung höre ich immer wieder, dass die Kinder alle gemeinsam aufs Töpfchen mussten und die Betreuer die Kinder so lange auf den Töpfen sitzen liesen, bis das Geschäft erledigt war. Dies war ja so grausam,das die Kinder einen Knacks bekommen mussten
Also ich hab dadurch keinen Knacks bekommen.
Als 1990 mein Sohn geboren wurde erhielt ich von der Klinik ein Werbeheft welches ein Ersatz für die "Mütterberatung" der DDR sein sollte. Es wurden Windeln, Schnuller, Ersatzmilch, Säfte und allerlei Breichen beworben.
Das mit den Windeln hab ich sein lassen und statt dessen die guten alten Baumwollwindeln verwendet. Söhnchen merkte dadurch sehr schnell das ein feuchter Popo unangenehm ist und er war nach einem Jahr sauber. Heute sehe ich sehr oft, dass die Kinder mit 6 Jahren immer noch mit einer Windel rumtoben. Die Windelindustie hat mit ihrer Werbung ganze Arbeit geleistet. Wenn eine Mutter in die FZR eingetreten war konnte sie ein Jahr zu Hause bleiben, bei vollem Lohnausgleich. Die Kinder wurden so lange wie möglich gestillt. Heute wird viel zu schnell auf Fertigbrei und Ersatzmilch umgestellt. Die Folge sind Allergieen bei sehr vielen Kindern. Solche Krankheiten waren eher die Ausnahme.
Dafür machten die Kinder alle Kinderkrankheiten durch, da sie ja in der Gruppe waren und sich leicht anstecken konnten. Dies hat das Immunsystem gestärkt.
Heute wird in der Politik die Haltung vertreten und propagiert, dass die Kinder im Schoß der Familie groß zu ziehen sind.
Ich meine aber, dass man um einen Ausbau der Betreuung nicht herum kommt. Das Problem dabei ist, es kostet Geld!
Gruß Dixi!
DIXI, ich stimme Dir im großen und ganzen zu. Nur zu dem von mir markierten möchte ich mal ein Statement abgeben.
Die Kinder zeitig "sauber" zu bekommen, ist eine widerlegte Unsitte die betrieben wurde. Sicherlich spielte das Auskochen der Baumwollwindel eine große Rolle. Genauso der "kontrollierte" Ablauf in der Krippe.
Der menschliche Körper unterliegt jedoch einer natürlichen Entwicklung. Und diese läßt ihm z.B. bis zu 3 Jahre Zeit, sein "Geschäft" selbstkontrolliert zu verrichten. Diese Zeit sollte man ihm auch geben, alles andere ist ein Zwang der dem Körper auferlegt wird, oder noch schlimmer ist es, das Kind zu bestrafen, wenn es nicht geklappt hat mit dem Geschäft.
Sowas hat (kann) erwiesener Maßen die verschiedensten Auswirkungen aufs weitere Leben, unter anderem auch auf das spätere Sexualleben!!! :13:
Quelle=meine bessere Hälfte, die in der Branche tätig ist! Weitere Infos gern auf Anfrage :003:
VG vom LS
... . Sowas hat (kann) erwiesener Maßen die verschiedensten Auswirkungen aufs weitere Leben, unter anderem auch auf das spätere Sexualleben!!! :13:
Quelle=meine bessere Hälfte, die in der Branche tätig ist! Weitere Infos gern auf Anfrage :003:
Anfrage: Wie geht das denn??? :106:*waslernenwill*
Lokschlosser72
03.01.2010, 20:56
Es wird heute von der Politik der Ausbau der Kinderbetreuung propagiert und auch durchgeführt. Ich erinnere da an die ehemalige Familienministerin und heutige Arbeitsministerin Ursula v.d. Leyen. Und ich erinnere an den Streit um das von der CSU geforderte Betreuungsgeld, das diejenigen Eltern erhalten sollen, die ihre Kinder in den ersten Lebensjahren selbst erziehen wollen.
Im Grunde soll jeder selbst entscheiden, ob er sein Kind in fremde Hände gibt, oder ob er die Belastung auf sich nimmt und es selbst erzieht. Einen wie immer gearteten gesellschaftlichen Druck lehne ich kategorisch ab.
Richtig, das soll jeder selber entscheiden. Als Belastung würde ich das nicht sehen, oftmals hat es vielerlei Gründe!
Ich persönlich finde es sogar besser, ein Kind zeitig in die Gesellschaft (Krippe) einzubringen, aber darüber brauchen wir nicht mehr debattieren.
Die politische Herkunft von uns spielt da eine Rolle, jeder wird das selbst erlebte als richtig einstufen.
Wir haben unseren Lütten seinerzeit auch in die Krippe gegeben. Die Frau hat dann mit 50% im 3 Schichtdienst weitergearbeitet. Ein Grund war mit sicherheit, wir hatten(haben immernoch) ein Haus abzubezahlen. Und da wird jeder Euro gebraucht.
Nun stand aber das Haus schon vor dem Lütten.
Schlecht geplant? Unüberlegt? Nein, wir haben Jung gebaut, weil wir die Chance hatten. Der Eigennutz? Man hat länger was vom Haus und ist eher fertig mit dem bezahlen!
Gesellschaftlich ?? Hmm, haben wir damit nicht etwas fürs Bruttosozialprodunkt getan?? Von unserem Haus wurdem in diesem Sinne auch andere Familien genährt, das nennt man Volkswirtschaft !! Es waren (nein ich will jetzt nicht Diskriminieren) auch nur deutsche Leute auf dem Bau und die Firma gibt es immer noch !
Und der Lütte ?? geht es dem schlecht?? Ich glaub eher nicht..... :003:
WICHTIG ist, jeder soll frei Entscheiden was er macht. Unser Staat soll wenigstens die Vorraussetzungen dafür schaffen!!! Das wird und kann ja nicht zu viel verlangt sein. Andere Länder sind uns in punkto Kinderbetreuung um längen voraus!
VG
---====--- Beitrag hinzugefügt um 18:56 ---====--- Vorheriger Beitrag war 18:48um ---====---
Anfrage: Wie geht das denn??? :106:*waslernenwill*
Flatterman, ich kann da nicht allzuviel sagen. Da kommste mal auf ein Pils vorbei, ich leg mir dann ne Blue-Ray Disk ein, und Du bekommst von der Holden "Unterricht" :004:
Die kann Dir Sachen erzählen, da wackelste mit den Ohren:6:
VG
Wir haben unseren Lütten seinerzeit auch in die Krippe gegeben. Die Frau hat dann mit 50% im 3 Schichtdienst weitergearbeitet. Ein Grund war mit sicherheit, wir hatten(haben immernoch) ein Haus abzubezahlen. Und da wird jeder Euro gebraucht.Ein Mann soll einen Sohn zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen :003:. Habe ich alles hinter mir. Allerdings habe ich zwischen Sohn und Hausbau noch zwei Töchter gezeugt. Und als wir das Haus bauten, war die Jüngste schon aus dem Gröbsten raus. Erst da hat meine Frau wieder einen Job angenommen, weil es für die Finanzierung des Hauses nötig war.
Mittlerweile bin ich zwar geschieden und das Haus ist verkauft, aber ich bereue meine damalige Entscheidung nicht.
WICHTIG ist, jeder soll frei Entscheiden was er macht. Unser Staat soll wenigstens die Vorraussetzungen dafür schaffen!!! Das wird und kann ja nicht zu viel verlangt sein. Da stimme ich Dir voll und ganz zu. Und da sehe ich den (gesellschaftlichen oder finanziellen) Druck zur Fremdbetreuung eben kritisch bis ablehnend und befürworte die Wahlmöglichkeit mit einem Elterngeld.
Nur, in den ersten vierzig Jahren Bundesrepublik hat kein Hahn danach gekräht bzw. kein Huhn danach gegackert :010:
Ludmilla01de
03.01.2010, 21:41
Es mag ja hart klingen, aber wer sich nicht der Aufgabe stellen will, ein Kind zu erziehen, sollte auf ein Kind verzichten. Zumindest in den ersten drei Lebensjahren sollte die Betreuung in der Familie erfolgen, notfalls mit staatlicher finanzieller Unterstützung.
Nun erzähle ich meine Geschichte. Meine Eltern haben mich immer betreut in den ersten 3 Lebensjahren. Dann kam Kindergarten usw. Also deine sogenannte "Mustererziehung". Meine zu Hause hockenden "Bezugspersonen" - sprich Eltern - habe mich aber mit Prügelstrafe erzogen. Der Kindergarten war eine Erlösung für mich und ich hatte förmlich Angst, nach Hause zu gehen. Schließlich in der Schule haben mich die Lehrer beschützt. Ende des Lieds - mein Vater wurde wegen Kindesmißhandlung von den Lehrern angezeigt. Die körperlichen "Züchtigungen" nahmen ein jähes Ende (das war allerdings in den USA). So viel dazu !
So, nun zu meinem Sohn. Seit seinem 1. Geburtstag ging er zur Tagesmutter, weil ich 5 Stunden / tägl. gearbeitet habe, anschließend mit 3 Kindergarten usw. Er kam trotzdem zu mir krabbelnd ins Bett, lächelt mich an. Seit seinem 5. Lebensjahr bin ich allein erziehend. Er wurde immer fremd betreut. Das Verhältnis hat nie darunter gelitten. Im Gegenteil. Er ist sehr selbstständig, offen und schließt sehr schnell Kontakt. Immerhin hat er ein gutes Abi hingelegt und studiert zur Zeit Informatik. Wir haben außerdem bis heute ein super Verhältniss zu einander. Probleme in der Pubertät etc. hatte ich mit ihm auch keine - trotzt Fremdbetreuung.
Für manche ist die Erziehung zu Hause in Obhut der Eltern richtig, aber für mache nicht, das muss jede Familie für sich entscheiden.
In deinem Fall, was das betreuende Kind angeht, hätte man hinterfragen sollen, WARUM es seine Mutter nicht anlächelt - vielleicht steckte dahinter auch eine panische Angst vor den Eltern wie damals bei mir. Das ist ein gesellschaftliches Phänomen, das man "Weggucken" nennt.
Es bleibt jedem Paar selbst überlassen, ob beide berufstätig sein wollen oder nicht. Deshalb sind diese Menschen keine schlechteren Eltern und sollen gar auf Kinder verzichten.
-- Ludmilla
Nun erzähle ich meine Geschichte. Meine Eltern haben mich immer betreut in den ersten 3 Lebensjahren. Dann kam Kindergarten usw. Also deine sogenannte "Mustererziehung". Meine zu Hause hockenden "Bezugspersonen" - sprich Eltern - habe mich aber mit Prügelstrafe erzogen. Das ist ohne Zweifel eine negative Erfahrung, die Du mit Deinen Eltern gemacht hast. Aber sie ist mit Sicherheit nicht der Regelfall.
Du hast Deinen Sohn zumindest im ersten Lebensjahr allein betreut, schon das ist entscheidend für die Eltern - Kind Beziehung. Die Tagesmutter wird wahrscheinlich auch aus dem persönlichen Umfeld gewesen sein (oder aber zumindest vorher "getestet") und ein Einjähriger kann dann schon zwischen Mutter und "Tante" unterscheiden. Vor allem hat er dann schon einen leichten Überblick über den Tagesablauf und freut sich schon auf die Rückkehr der Mama.
Oha ... . Ja, also, unter 1 möchte ich mein Kind auch nicht in der KiTa haben müssen!
Oha ... . Ja, also, unter 1 möchte ich mein Kind auch nicht in der KiTa haben müssen!
Не понимаю, Nix verstehen. Oder meinst Du wirklich, dass Du Deinen Nachwuchs erst nach dem ersten Lebensjahr fremden Menschen anvertrauten willst? Dann liegen doch nur zwei Jahre zwischen unseren Vorstellungen :021:
Und die bekommen wir auch noch in den Griff :003:
Bahnstern
04.01.2010, 00:06
Leute macht mehr Kinder....müssen ja keine Beamten werden :004::021:
schreibt der der einer is....:eek::eek::eek:
...also ich kann nichts daran finden, einen Einjährigen in die Kita zu bringen, wo er mit Gleichaltrigen Kontakt hat und den Umgang mit anderen Kindern trainiert. Ein Kind erfährt dort mitunter mehr Betreuung und Förderung, als im heimischen Haushalt, wo die betreuende Person ständig irgendwas zu erledigen hat. Wir waren seinerzeit (2000) beide Schichtarbeiter, meine Frau blieb 7 Monate zu Hause, danach ich dann 5 Monate. Als unser Sohn 1 Jahr alt wurde, ging es in die Kita. Damals konnte er gerade mal Krabbeln, hat aber im Kontakt mit den anderen Kindern innerhalb von zwei Wochen den Umgang mit den Füßen erlernt.
Geschadet hat ihm das alles nicht - weder beim Umgang mit anderen Menschen, noch geistig (immer einer der cleversten in den jeweiligen Altersstufen und wir müssen uns ständig mit Vorschlägen auseinandersetzen, ihn eine Klasse überspringen zu lassen oder auf ein Schnellläufergymnasium zu schicken, was wir aber nicht wollen). Und das Verhältnis zu uns kann man auch heute, wo er bald 10 Jahre alt wird nur als innig bezeichnen und es gibt auch heute nichts schöneres für ihn, als mit den Eltern was zu unternehmen, im Bett herumzutoben und sich abzukitzeln oder sich einfach mal was vorlesen zu lassen...
Wo ist nun das Problem? :039:
Gruß
Jens
Traindriver
04.01.2010, 07:54
Ein sehr interessantes und vielschichtiges Thema, was man an den vorgenannten Beiträgen auch sehr gut sieht.
Ich habe selber 2 Kinder(Sohn 22+Tochter 18) und meine Frau war deswegen 13 Jahre zu Hause. Zuerst weil wir uns einig waren, daß der Sohn nicht in die Kindergrippe sollte, sondern erst in den Kindergarten. Als damaliger Lokführer der DR konnten wir uns das auch leisten-ohne Abstriche am Lebensstandard.
8 Monate vor dem Sohn seinem 3. Geburtstag und damit Kindergartenanfang kam die Wende und alles war plötzlich anders.
Ich ging wegen der Arbeit in den Westen, Tochter kam und die Familie holte ich nach. Nicht falsch verstehen: DIE ENTSCHEIDUNG WAR RICHTIG und haben wir nicht bereut!!!
Wir hatten aber keinerlei Verwandschaft hier und Kita-Plätze sehr rar und seltens Ganztagsbetreuung. Es rechnete sich nicht, daß meine Frau arbeiten ging. Erst als die Kinder größer waren und selbstständiger.
Unser Weg ist unser Weg gewesen, andere haben es anders gemacht und bestimmt auch richtig!
Fakt: Jeder muß für sich und seine Familie entscheiden, ob Kinder gewünscht und gute Betreuung möglich sind!!!
Aber der Staat und das gesellschaftliche Umwelt muß auch eindeutig mehr für Kinder tun und die Betreuungsmöglichkeiten verbessern, auch wenn es Geld kostet.
Es wird soviel Geld ausgegeben für unwichtigere Dinge.
KINDER SIND UNSERE ZUKUNFT und OHNE KINDER HABEN WIR KEINE ZUKUNFT!!
Also, liebe Poltiker in Bund, Länder und Kommunen TUT ETWAS MEHR IN DIESER RICHTUNG.
Liebe Mitmenschen tut aber auch Eures dazu in Eurer Umgebung und unterstützt Familien mit Kinder und sei es nur, indem Ihr Kinder spielen laßt, wo es möglich ist und nicht gleich bei jeder Kleinigkeit rumzumeckern.
Das hilft schon weiter....:001:
sven0403
04.01.2010, 13:11
Aber in der immer egoistischer werdenden Zeit sehen viele Arbeitgeber gar nicht mehr ein, einzelnen Elternteilen das Leben zu erleichtern.
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer und so mancher Tagebuchführer oder Disponent hat vergessen, das in diesem Geschäft eine Hand die Andere wäscht und sie haben scheinbar vergessen wie es früher war, als sie selber noch auf der anderen Seite des Tisches standen....:003:.
Gruß Sven
Не понимаю, Nix verstehen. Oder meinst Du wirklich, dass Du Deinen Nachwuchs erst nach dem ersten Lebensjahr fremden Menschen anvertrauten willst? Dann liegen doch nur zwei Jahre zwischen unseren Vorstellungen :021:
Und die bekommen wir auch noch in den Griff :003:
Nicht ganz, aber fast.
Ich denke, Kinder sollten von Geburt an auch Kontakt zu anderen Menschen außer der Familie haben.
Ich denke aber auch, daß der Zeitpunkt für die "Fremd"-Betreuung in der Kita eben erst mit den ersten krabelnden oder stolpernden Erkundungstouren kommt. Denn dann setzt die Zeit der Entdeckungen auf eigenen Füßen ein und somit auch die notwendige Lockerung des bis dahin extrem starken Bandes zu den versorgenden Eltern.
Recke 14 hat es ziemlich genau getroffen, finde ich.
Ich habe bei uns in der Kita alle Varianten der Betreuung vor Augen.
Dabei stellt sich immer wieder heraus, daß Kinder, die erst mit 3 Jahren in die Kita kommen, deutlich mehr Probleme haben, sich im Sozialgefüge Kitagruppe zurechtzufinden.
Sie sind oftmals sehr abhängig vom Zuspruch des einzigen Erwachsenen in der Gruppe, der Erzieherin. Sie sind lange nicht so konfliktfähig wie Kinder, die sich schon früher ohne Hilfe der Eltern mit Spielkameraden auseinander setzen mussten. Sollten es dann noch, nie auf dem Spielplatz mit anderen Krabblern zusammengekommene Einzelkinder sein, deren Eltern jetzt auch nicht so unbedingt Sozialkompetenz als Hauptfach hatten und lieber mit der Playstation oder WOW spielen anstatt mit ihrem Kind raus zu gehen, dann erlebt man so manche unliebsame Überraschung, die sich durch rechtzeitige Übung des Soziallebens in Gruppen hätte vermeiden lassen können.
Wenn man solche Kinder in der Gruppe hat, ist viel Nachholbedarf zu decken, um zu vermeiden, daß diese Kinder von den anderen untergebuttert und an die Wand gespielt werden, denn das würde zu gesteigerter Aggressivität oder stillem Rückzug enden, was dann wieder alle Kinder der Gruppe in ihrer Entwicklung hemmt und unter Umständen schon den Grundstein für den nächsten Columbine-Bomber legt ... .:13:
Verdammt, es ist wirklich extrem vielschichtig ... !:106:
---====--- Beitrag hinzugefügt um 12:16 ---====--- Vorheriger Beitrag war 12:11um ---====---
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer und so mancher Tagebuchführer oder Disponent hat vergessen, das in diesem Geschäft eine Hand die Andere wäscht und sie haben scheinbar vergessen wie es früher war, als sie selber noch auf der anderen Seite des Tisches standen....:003:.
Gruß Sven
So manchem Disponenten und Tagebuchführer wird vom AG nachgeholfen!
Wenn er die Quote nicht bringt, dann kann er ja gehen!:laberheinz:
Rate mal an wen der Dispo/TBF den Druck weitergibt, damit er noch einen Job hat!:106:
sven0403
04.01.2010, 13:24
So manchem Disponenten und Tagebuchführer wird vom AG nachgeholfen!
Wenn er die Quote nicht bringt, dann kann er ja gehen!:laberheinz:
Rate mal an wen der Dispo/TBF den Druck weitergibt, damit er noch einen Job hat!:106:
Da ist schon was dran, das Motivationskonto ist auf beiden Seiten irgend wann einmal leer und auf Pump lässt sich dieses auch nicht mehr füllen.
Gruß Sven
DIXI MEISTER
11.01.2010, 18:32
Was haltet ihr eigentlich davon?
http://www.abendblatt.de/hamburg/article466206/Neuer-Trend-Die-Rund-um-die-Uhr-Kita.html
drehstromer
11.01.2010, 19:28
Eigentlich ein alter Hut...wenn ich so über 20 Jahre zurück schaue. Aber war das systembedingt nicht furchtbar die Kinder in fremde Hände zu geben??? :039:
Was haltet ihr eigentlich davon?
http://www.abendblatt.de/hamburg/article466206/Neuer-Trend-Die-Rund-um-die-Uhr-Kita.html
Dass man das einen "Trend" nennt, finde ich schade. Es ist leider traurige Realität, dass man Beruf und kleine Kinder kaum unter einen Hut bekommt, wenn 100% der betreuenden Personen (ob nun allein oder zu Zweit) berufstätig sind. Rücksicht auf die Bedürfnisse von Eltern? Den Arbeitgeber möchte ich sehen!
Alle Familien, die ich in dieser Situation kenne, siedeln ihren Nachwuchs regelmäßig zu Oma, Opa, Schwester, Onkel, Freundin o.ä. um. Und wenn man nun berufsbedingt umziehen musste und am neuen Ort niemanden kennt? Tja - dann helfen eben nur noch die "24-Stunden-Kita" oder das "Kinder-Hotel".
In meinen Augen ist das also kein Trend, sondern ein Indikator für die Zwickmühle, in der immer mehr Eltern hierzulande stecken.
Knallkopf
11.01.2010, 21:13
Eigentlich ein alter Hut...wenn ich so über 20 Jahre zurück schaue. Aber war das systembedingt nicht furchtbar die Kinder in fremde Hände zu geben??? :039:
Wieso in fremde Hände ???
In der DDR war man sich nicht so fremd, da kannt man sich . Da war das menschliche Miteinander doch auf einer ganz anderen Schiene. Und nicht so eine Ellenbogengesellschaft...
meisenbrummel
12.02.2010, 08:15
ja da haste Recht zu die Ostzeit hatte man sich mit den Nachbarn im hause mehr als gut verstanden,
da haben die Nachbarn ab und zu mal aufgepasst auf die Kinders.
War ja irgendwie super!!
Gruss A.M.
Meinst Du nicht, daß "Mama" auch gerne einen Beruf ausüben würde? Außerdem, was wäre in diesem Fall dabei, wenn "Papa" dann immer für die Kinder da wäre? Rustikales Frauenbild....
Jooo, völlig veraltet. Heute ist alles besser. Keiner kümmert sich mehr um die Kinder. Der Staat nicht die Bohne, die Eltern weil Sie entweder keine Zeit oder keine Lust haben und die Lehrer/Erzieher weil Sie gegenüber den Eltern nichts zu melden haben.
Das ganze absolvieren wir unter dem Mantel einer Antiautoritären Erziehung.
In unser schönen neuien Welt kümmern sich Spielkonsolen und Computerspiele um die Kleinen. Der Bewegungsdrang und die erworbene Agressivität wird dann in Schulen, Bahnen und anderen öffendlichen Einrichtungen ohne Rücksich auf Verluste entladen.
Wirklich weder Frau noch Mann gehören nach Hause! Arbeit für alle! Geld für die Reichen! Macht weiter so. um so schneller haben wir es hinter uns.
Lokschlosser72
27.02.2010, 22:19
Jooo, völlig veraltet. Heute ist alles besser. Keiner kümmert sich mehr um die Kinder. Der Staat nicht die Bohne, die Eltern weil Sie entweder keine Zeit oder keine Lust haben und die Lehrer/Erzieher weil Sie gegenüber den Eltern nichts zu melden haben.
Das ganze absolvieren wir unter dem Mantel einer Antiautoritären Erziehung.
In unser schönen neuien Welt kümmern sich Spielkonsolen und Computerspiele um die Kleinen. Der Bewegungsdrang und die erworbene Agressivität wird dann in Schulen, Bahnen und anderen öffendlichen Einrichtungen ohne Rücksich auf Verluste entladen.
Wirklich weder Frau noch Mann gehören nach Hause! Arbeit für alle! Geld für die Reichen! Macht weiter so. um so schneller haben wir es hinter uns.
Du hast was vergessen, oder weil sie KRANK sind :033::033::033:
Sorry, aber der musste sein, fiel mir ebend spontan so ein, ich könnte kot.... bei dem Thema
Knallkopf
26.07.2010, 09:48
Nun warten wir doch einmal ab, auf die Erfahrungen der Flex - Kollegen zu diesen Thema, wenn denn die Pilotphase einige Zeit im Gange ist .
Wachsamtastensucher
26.07.2010, 15:20
*Ironie-EIN*
Wenn das wieder dieselben sind die schon ohne Flex zu allem "Ja und Amen" gesagt haben, dürfte die Vereinbarkeit mit der nicht vorhandenen Familie eigentlich super werden, oder? :35:
*Ironie-AUS*
Und warum muss die Diskussion um den FlexTV nun in einen weiteren Faden verlagert werden?? Noch dazu in einen, der seit einem halben Jahr nicht mehr aktiv war??
Fragt Peter
Weil es gerade hierzu passt, wie der sprichwörtliche Arsch auf den Eimer ... !
Knallkopf
26.07.2010, 15:38
@ MD 612 ,
nun vielleicht darum , damit eben verhindert wird , das der Faden über ein halbes Jahr nicht aktiv wird ! :003:
sven0403
26.07.2010, 15:45
....viel getan hat sich seit den vollmundigen Ankündigungen von damals jedenfalls nicht, direkt wundern kann mich das aber auch nicht.
Schon bei der simplen Frage wie sich jeder einzelne so vorstellt wird man 1000 verschiedene Ansichten erhalten, wir haben nun mal eine Tätigkeit, selbst der Beruf wird uns ja nicht genehmigt....die Wechselschichten verlangt, man bekommt es ja nicht mal geregelt, das wirklich jedes 2. WE grundsätzlich frei zu sein hat über den Rest lasse ich mal lieber nicht aus...dafür wird jede Menge Energie in einen FlexTV gesteckt.
Was soll man darüber dann eigentlich denken?
Gruß Sven
Ja, genau keks! Wir haben alle gar keine Ahnung!:021:
Oder wie erklärst du mir dass diese "Gewerkschaft" den Flex unterschrieben hat?
Ham wor doch schon mehrmals versucht. Musst nur mal die Beiträge im passenden Thread lesen und verstehen. Aber Du willst es doch gar nicht verstehen...:033:
Peter
sven0403
27.07.2010, 15:59
Dazu ist doch eigentlich schon alles gesagt, der FlexTV regelt zumindest einen finanziellen Ausgleich für die Kollegen denen es ohnehin egal ist ob sie Regeln ignorieren oder nicht....ist doch ne dolle Sache :74:
Ich meine das hier die Wertigkeiten nicht richtig beachtet wurden und das es so in die verkehrte Richtung läuft und wenn schon Gewerkschaften eher den Weg der Anpassung wählen.....:007:
Vereinbarkeit von Familie und Beruf darüber redet doch kein Mensch mehr, imerhin hatten wir ja Wirtschaftskrise und da müssen AN nun mal Opfer bringen und wer jetzt meint die Zeit der Opfer sei vorüber der irrt sich sicher :039:
Ham wor doch schon mehrmals versucht. Musst nur mal die Beiträge im passenden Thread lesen und verstehen. Aber Du willst es doch gar nicht verstehen...:033:
Peter
Ich hoffe, daß er wenigstens Fahrpläne lesen und verstehen kann.
Maschinist
28.07.2010, 01:01
Ich hoffe, daß er wenigstens Fahrpläne lesen und verstehen kann.
Vorsicht, bitte keine persönlichen Verunglimpfungen.
Sicher besser als du. Immerhin kann ich erkennen das der FlexiTV schlecht für uns Lokführer ist. Aber das hatten ja bisher alle so gesehen, bis ihn die "weitsichtige" GDL unterzeichnete...
Hier gilt erst mal das selbe.
Jegliche persönliche Angriffe haben bitte zu unterbleiben.
Hier kann keiner darüber entscheiden wer besser ist oder wer nicht.
Wer sagt denn, daß alle mit dem Flexi- TV einverstanden sind?
Leider gibt es aber schon jetzt eine bestimmte Anzahl Kollegen die (wie ich es befürchtet habe) sich um diesen bewerben.
Die Nachfrage scheint also wirklich zu bestehen und das muß (leider) auch ich akzeptieren.
Wir leben halt (angeblich) in einer Demokratie und dort entscheiden Mehrheiten.
Wenn es ums Geld und andere evtl. persönliche Vorteile geht, dann setzt eben bei vielen der Verstand und das Solidaritätsbewusstsein auf.
Sehe ich hier evtl. bestimmte Parallelen?
Oh je, jetzt habe ich evtl. gerade genau so geschrieben was ich gerade kritisierte.
Hiermit erteile ich mir selbst eine virtuelle :gelbe:
der guthe hermann
28.07.2010, 11:04
Wieso eigentlich nur "Lokführer und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf"?
Ohne Lokführer zu sein, habe ich:
Nicht bei der Bahn: 4 1/2 Jahre Früh- und Spätdienste als Kraftfahrer gefahren
Bei der Bahn: Fast 22 Jahre Wechseldienst Früh-. Spät- und seltener Nachtdienste als Bahnbusfahrer gefahren! Dafür aber laufend Übernachtungen auch mit Ausbleibezeiten von bis zu 24 Stunden. Obwohl angeblich Plandienst, waren oft genug "flexible" Dienste gefordert. Oft genug habe ich Verabredungen und Termine abgesagt und Überstunden im 100er Bereich waren nicht die Ausnahme.
Dann noch gut 12 Jahre als Zs, Zf/KiN B und KiN C: ebenfalls mehr mit Übernachtungen als Tagesdienste.
Trotzdem hat meine Familie nicht darunter gelitten, ich konnte so manches Mal meiner Familie mehr bieten, als jemand im Normaldienst.
Meine Frau hat anfangs nicht gearbeitet und hatte später einen 12 Stunden Wochenjob. Dadurch setzte dann aber schon die Unflexibilität innerhalb der Familie ein.
Zu den damaligen Bedingungen würde ich den Job jederzeit wieder machen, auch wenn ich mit über 220 Überstunden pensioniert wurde. Allerdings, auf den C würde ich verzichten, das war die schlimmste Zeit bei der DB. Deswegen habe ich sofort das Angebot angenommen, mit 55 Jahren in die Frühpension (A 7) zu gehen. Aber das steht auf einem anderen Blatt Papier. Wieviele Stunden mir ausgezahlt wurden in den über 30 Jahren bei der DB? Ich weiss es nicht mehr!
Ach ja: 2 Kinder und vier Enkelkinder :001:
Scheidung? Nein! Es geht in Richtung goldene Hochzeit
Traindriver
28.07.2010, 11:32
Wieso eigentlich nur "Lokführer und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf"?
Ohne Lokführer zu sein, habe ich:
Nicht bei der Bahn: 4 1/2 Jahre Früh- und Spätdienste als Kraftfahrer gefahren
Bei der Bahn: Fast 22 Jahre Wechseldienst Früh-. Spät- und seltener Nachtdienste als Bahnbusfahrer gefahren! Dafür aber laufend Übernachtungen auch mit Ausbleibezeiten von bis zu 24 Stunden. Obwohl angeblich Plandienst, waren oft genug "flexible" Dienste gefordert. Oft genug habe ich Verabredungen und Termine abgesagt und Überstunden im 100er Bereich waren nicht die Ausnahme.
Dann noch gut 12 Jahre als Zs, Zf/KiN B und KiN C: ebenfalls mehr mit Übernachtungen als Tagesdienste.
Trotzdem hat meine Familie nicht darunter gelitten, ich konnte so manches Mal meiner Familie mehr bieten, als jemand im Normaldienst.
Meine Frau hat anfangs nicht gearbeitet und hatte später einen 12 Stunden Wochenjob. Dadurch setzte dann aber schon die Unflexibilität innerhalb der Familie ein.
Zu den damaligen Bedingungen würde ich den Job jederzeit wieder machen, auch wenn ich mit über 220 Überstunden pensioniert wurde. Allerdings, auf den C würde ich verzichten, das war die schlimmste Zeit bei der DB. Deswegen habe ich sofort das Angebot angenommen, mit 55 Jahren in die Frühpension (A 7) zu gehen. Aber das steht auf einem anderen Blatt Papier. Wieviele Stunden mir ausgezahlt wurden in den über 30 Jahren bei der DB? Ich weiss es nicht mehr!
Es machen nicht nur Lokführer unregelmäßigen Wechseldienst, auch einige andere Berufe.
Allerdings stelle ich selber immer wieder fest, daß das Fahrpersonal immer wieder besonders gefordert ist und durch Verspätungen, Störungen, Fehlplanungen etc. als "letztes Glied in der Kette" immer wieder das ausbaden muß.
Überzeitzulage wie früher, gibt es nicht mehr. Jetzt gibt es Jahresarbeitszeit und da muß man erst eine ÜBERZEITSCHWELLE überschritten haben, um Geld oder Zeitzuschlag zu bekommen.
Für Arbeitgeber ist diese Jahresarbeitszeit(JAZ) sehr vorteilhaft, weil eben alle Dienstverlängerungen usw. auf die JAZ gerechnet werden und gut.
Ach ja: 2 Kinder und vier Enkelkinder :001:
Scheidung? Nein! Es geht in Richtung goldene Hochzeit
Glückwunsch!!!!
Wir steuern auch auf die Silberhochzeit zu und unsere 2 Kinder sind groß und in Ausbildung bzw. Studium.
Aber solange miteinander verheiratet zu sein ist heutzutage nicht mehr üblich.
Für eine Ehe müssen die Partner auch etwas tun, weil jeder entwickelt sich weiter und auch die Partnerschaft. Gerade wenn die Kinder aus dem Haus sind und ihr eigenes Leben führen, müssen sich die Eheleute wieder neu finden und sich neue Aufgaben etc. suchen......
Manche kommen auf den "Hund" oder es kommt ein Nesthäkchen.....
Einige Paare trennen sich auch dann, weil Sie es nicht mehr gemeinsam auf die Reihe kriegen!
Wachsamtastensucher
28.07.2010, 15:39
Wäre doch wirklich mal interessant, ob es irgendwelche Statistiken zu den Scheidungsraten unter Lokführer gibt.
Da braucht man doch keine Statistiken! Es reicht, sich nur mal unter den Kollegen umzuhören oder einfach im Pausenraum die Ohren etwas aufzusperren, da gibt es leider mehr traurige Geschichten als positive...:002:
Manchen ist es sicher auch egal. Sie sind nur mit der Bahn verheiratet....Wobei das bei einigen auch nur ein "Notmittel" ist wenn man genau hinschaut. Aber wenn man nun mal kein Weibchen abbekommt und die Such- und Eroberungsbemühungen immer peinlicher werden bleibt dann halt nichts anderes mehr übrig, obwohl der "Wille zum Weib" eigentlich vorhanden ist!:24:
Na, warum ist die Auswahl an Heftchen welche ab und zu mal auf div. Fst auftauchen, so eindeutig? Und DSF bei einigen Kollegen nur nachts so beliebt? :35:
badgirl110
08.11.2010, 14:10
Ist denn unser Beruf wirklich noch Familienfreundlich ???
Also ich sage ganz klar nein!
Familienväter die als Lokführer von Montag 5:00Uhr bis Samstags 12:00Uhr unterwegs sind, sind keine Familienväter, denn ein Familienleben ist so nicht möglich!
Trotzdem machen wir das Beste aus der Situation, viel SMS (3500/Monat), tel. und chatten. So ist es halbwegs erträglich.
LG
drehstromer
08.11.2010, 15:47
Du hast ja so recht Schnuckelchen...
Knallkopf
15.11.2010, 19:42
Also ich sage ganz klar nein!
Familienväter die als Lokführer von Montag 5:00Uhr bis Samstags 12:00Uhr unterwegs sind, sind keine Familienväter, denn ein Familienleben ist so nicht möglich!
Trotzdem machen wir das Beste aus der Situation, viel SMS (3500/Monat), tel. und chatten. So ist es halbwegs erträglich.
LG
Sind wir dann Väter erster Zahlklasse und zwoter Wahl ???? :003:
drehstromer
15.11.2010, 19:43
Sind wir dann Väter erster Zahlklasse und zwoter Wahl ???? :003:
Wie meinst du das? *grübel*
Knallkopf
15.11.2010, 20:28
@ drehstromer ,
meinst du die Frage ernst oder satirisch ???
Die ernste Beantwortung ist ja schon wieder ein Thema für sich .
Mit der Zahlklasse meinte ich die Unterhaltssätze für Kinder . Denn da sind wir mit unseren Einkommen ganz dumm angesiedelt . Denn der Kindesunterhalt wird als montäre Summe festgelegt und nicht als x % vom Nettolohn .
drehstromer
15.11.2010, 23:08
Ich verstehe nicht deinen Gedankengang vom letzten Beitrag zum Unterhalt?! Das ließ mich grübeln. Daher meine Frage.
Traindriver
24.11.2010, 21:01
Beispiel:
Montag: Dienstbeginn 15:55Uhr Dienstende Plan 23:33Uhr Realität: 1:44Uhr
Dienstag: Db: geplant 19:40Uhr De: 1:39Uhr
Bei Dienstbeginn am Montag erfäht der Kollege, daß Er/Sie nicht um 19:40Uhr, sondern um 14:35Uhr Db hat und um 0:39 De.
Er hat aber einen privaten Termin um 14Uhr, der wichtig ist und sich nicht so einfach verschieben läßt.
Der Diensteinteiler ist um 15:55Uhr bereits nicht mehr da, also muß mit dem Lokleiter die Sache geregelt werden.
Die ursprünglich für Dienstag geplante Schicht fällt nicht aus, sondern fährt ein anderer Kollege.
Da die "Benachrichtigung" etwas länger wie 24h vor dem geplanten Db stattfand, bekommt man auch ach LfTV keinen AZ-Zuschlag.
Das ist ein realistisches Beispiel.
Was meint Ihr dazu????:039:
Ich meine, so flexibel braucht noch nicht mal ein "Flex-TV-Lokführer" zu sein.:033:
Beispiel:
Montag: Dienstbeginn 15:55Uhr Dienstende Plan 23:33Uhr Realität: 1:44Uhr
Dienstag: Db: geplant 19:40Uhr De: 1:39Uhr
Bei Dienstbeginn am Montag erfäht der Kollege, daß Er/Sie nicht um 19:40Uhr, sondern um 14:35Uhr Db hat und um 0:39 De.
Er hat aber einen privaten Termin um 14Uhr, der wichtig ist und sich nicht so einfach verschieben läßt.
Der Diensteinteiler ist um 15:55Uhr bereits nicht mehr da, also muß mit dem Lokleiter die Sache geregelt werden.
Die ursprünglich für Dienstag geplante Schicht fällt nicht aus, sondern fährt ein anderer Kollege.
Da die "Benachrichtigung" etwas länger wie 24h vor dem geplanten Db stattfand, bekommt man auch ach LfTV keinen AZ-Zuschlag.
Das ist ein realistisches Beispiel.
Was meint Ihr dazu????:039:
Ich meine, so flexibel braucht noch nicht mal ein "Flex-TV-Lokführer" zu sein.:033:
Grundlegende Meinung ??? Sch ....., ABER mir kann sowas nicht passieren >> wird jetzt länger.
Menschlich, *ICH*
- Wir haben hier sehr gute Diensteinteiler. Sobald sich da o.g. anbahnt, würde ich (zur Not über alle bekannten Telefonnummern) !!!GEFRAGT!!! werden, ob es geht, ein NEIN wäre kein Problem.
- Wenn ich einer der Koll. wäre, der tel. für den AG in der Freizeit nicht erreichbar ist, würde der Einteiler das Ding wenn möglich nicht durchziehn, wenn doch dann:
"in Funktion"
- 1. Frage, welche Firma, welche Betrieb, gibt es BV´S zu abweichenden AZ ?
- 2. Frage, war die 2. Schicht (19:40- 1:39 Uhr) eine länger geplante Schicht, evtl. Dienstplan/ Einsatzplan
- 3. Frage, wurde der BR einbezogen? DB/ DE/ Lage der Pause def. Mitbestimmungspflichtig nach 87 BetrVG
Fazit: In einem "guten" Betrieb SOLLTE so etwas nicht passieren. Wie Du schreibst laut TV möglich, = BR fragen was er dazu sagt.
Warnung: Auch wenns erst mal blöd klingt, !!ohne das nötige Wissen!! s.o. , ein Nichtantreten der 2. Schicht ( 14:35 - 0:39 Uhr) kann ggf. als Arbeitsverweigerung gewertet werden, und wird evtl. (viel) später vom Arbeitsgericht bewertet.
Das war jetzt erst mal eine schnelle Antwort, OHNE dicke Bücher zu wälzen.
Das war meine persönliche Meinung, Denkfehler vorbehalten.
e8-3
Knallkopf
24.11.2010, 21:49
@ E8/3
Den BR fragen ! Der war gut ! Wann denn ??? Am Montag zu Dgb. ??? Mit ein bischen Glück , hast du ihn noch an der Pforte gesehen , als du von dem kommenden Glück noch nichts wustest .
Noch besser sind solche Situation , am Freitag, am Feiertag oder We .
Und wer hat an Ende den ganzen Murks zu korrigieren ?? Das betrofffene Personal, die Lokleitung , Oberltg. etc. , nur eben nicht die , die diese Situation verursacht haben .
Maschinist
24.11.2010, 22:02
Beispiel:
Montag: Dienstbeginn 15:55Uhr Dienstende Plan 23:33Uhr Realität: 1:44Uhr
Dienstag: Db: geplant 19:40Uhr De: 1:39Uhr
Bei Dienstbeginn am Montag erfäht der Kollege, daß Er/Sie nicht um 19:40Uhr, sondern um 14:35Uhr Db hat und um 0:39 De.
.............
Da die "Benachrichtigung" etwas länger wie 24h vor dem geplanten Db stattfand, bekommt man auch ach LfTV keinen AZ-Zuschlag.
.........
Zwischen den beiden Dienstbeginnen liegen nach meiner Rechnung nur 22:40 h.
Unterliege ich da einem Denk/Rechenfehler?
Er meint den ursprünglich geplanten Dbg um 19:40 Uhr. Interessanter Fall, durch den geänderten Dbg käme er unter 24 h, greift in dem Fall die LfTv-Regelung mit dem Zeitzuschlag wegen kurzfristiger Verständigung?
Knallkopf
24.11.2010, 22:13
Zwischen den beiden Dienstbeginnen liegen nach meiner Rechnung nur 22:40 h.
Unterliege ich da einem Denk/Rechenfehler?
Jein !
Du gehst nun bestimmt in die Richtung `Verständigung unter 24 Stunden ` . Da hast du Recht , den Zuschlag bekommt er anstandslos .
Nur was ist eben mit dem Privattermin der am Dienstag 14.00 h war und er erst um orginal 19.40 h anzufangen hätte und nun schon 14.35 h kommen soll ??
Und wieviel Verschiebung lässt der Flex zu ?? Waren es nicht nur +/- zwei Stunden ???
Maschinist
24.11.2010, 22:19
Er meint den ursprünglich geplanten Dbg um 19:40 Uhr.
Schon klar, dieser ist aber nach dieser Änderung (meiner Meinung nach) nicht mehr relevant.
Interessanter Fall, durch den geänderten Dbg käme er unter 24 h, greift in dem Fall die LfTv-Regelung mit dem Zeitzuschlag wegen kurzfristiger Verständigung?
Genau so sehe ich das auch.
Noch interesanter wird der Fall, wenn durch solche Vorverlagerungen des Dienstbeginns eine 36h Ruhe (wenngleich auch keine Garantieruhe) auf bspw. 30h eingekürzt wird und somit nicht gewährleistet ist.
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 21:19 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 21:16 ---====---
........
Und wieviel Verschiebung lässt der Flex zu ?? Waren es nicht nur +/- zwei Stunden ???
Wenn ich mich recht erinnere, war dort nur von einer Verschiebung nach hinten die Rede.
Die Frage nach dem besagten privaten, unaufschiebbaren Termin bleibt natürlich offen.
@ Knallkopf
- Zum BR, ich kenne Einige (auch hier im Forum) die fast immer erreichbar sind.
- Wenn der BR bei der Verschiebung nicht beteiligt wurde, würde ich denken: im Nachgang als BR ab vors Arbeitsgericht (jetzt alles BetrVG) und § 23 ziehen, Nichtbeteiligung nach §87, Verstoß gegen § 2. Und glaube mir, der Dispo kriegt danach so was von auf die Pfoten, dass macht der nie wieder (der 14 Uhr-Termin des Koll. am Dienstag ist trotzdem flöten)
e8-3
... . Noch interesanter wird der Fall, wenn durch solche Vorverlagerungen des Dienstbeginns eine 36h Ruhe (wenngleich auch keine Garantieruhe) auf bspw. 30h eingekürzt wird und somit nicht gewährleistet ist. ...
Wenn keine Tarifvertragsruhe aus dem Ruhetagsplan, dann futsch!
Wenn Tarifvertragsruhe aus Ruhetagsplan, dann neu an anderem Termin.
Maschinist
26.11.2010, 00:08
Wenn keine Tarifvertragsruhe aus dem Ruhetagsplan, dann futsch!
Wenn Tarifvertragsruhe aus Ruhetagsplan, dann neu an anderem Termin.
:039:Gleise mich doch bitte mal auf.
Was ist eine Tarifvertragsruhe?
In unseren Dienstplänen gibt es einfache Ruhen (als Ruhe in der Wocheneinteilung beschrieben)
und
feste Garantieruhen (in der Wocheneinteilung bzgl. Beginn und Ende genau festgelegt).
Bsp.
Samstag 20:00-Montag 08:00 Garantieruhe(60h)vvvvvv
Montag 08:00-19:00
Dienstag 07:00-16:00
Mittwoch 04:00-14:00
Donnerstag Ruhe (einfache und damit nicht fest zeitlich festgelegt)
Freitag (planmäßig 02:00- 10:00) aber Schichtänderung 00:00- 12:00
Samstag 02:00-08:00
Sonntag 01:00-06:00
Montag 00:00-05:00
Dienstag 08:00-18:00
Mittwoch feste Ruhe (von Dienstag 18:00- Donnerstag 06:00 = 36h)
folgend 4 Disposchichten
Ab Sonntag 20:00- Mittwoch 04:00) feste Ruhe (56h)
Was ist mit der rot markierten 36h Ruhe die Dank Schichtänderung keine mehr war?
Die Dienstzeiten habe ich mal fiktiv festgelegt.
Traindriver
26.11.2010, 08:28
Gute Frage!!!
Ich habe mal ein neues Thema (http://www.bahnerforum.de/forum/newreply.php?do=newreply&p=321426) dazu eröffnet.
Mal sehen was, woanders wie geregelt ist.
Erfahrungsaustausch ist ja wichtig!
Die Mindestruhen stehen im Tarifvertrag. Alle Deine Ruhen im Dienstplan. Wenn Du eine große Ruhe nicht bekommst, muss sie neu gewährt werden.
Wozu hast Du sonst den Dienstplan?
Der ist so, wie er geschrieben steht, vom BR abgesegnet. Ruhe nicht bekommen -> Betriebsrat!
Hallo an alle,
da ich kein neues Thema aufmachen will, schreibe ich meinen Beitrag mal hier hinein, passt meiner Ansicht nach auch ganz gut.
Ab 1. Juli bin ich für zwei Jahre in der Dienststelle Kaiserslautern beschäftigt. Der Grund ist schlicht und einfach die Abbestellung von Leistungen im mitteldeutschen Raum durch den Zweckverband und der damit verbundene Personalüberhang. Dieser hat sich mit der Eröffnung des City-Tunnels Leipzig im Dezember 2013 hoffentlich erledigt, so dass ich ab dann wieder in meiner Heimat arbeiten kann.
Meine Frage: Kennt sich jemand hier in KL aus bzw. ist von dort und schildert mal kurz die Atmosphäre der Stadt, was sich anzusehen lohnt bzw. Gaststätten wo man auch mal hingehen kann.
Ich frage deshalb, weil ich vsl. am 29. Juni schon mit meiner Frau zusammen hin fahre und dann nicht erst groß anfangen will zu suchen.
Kontakt zum Personalleiter und zum Teamleiter hatte ich natürlich schon, war auch einen Tag schon mal persönlich "unten", habe da aber von der Stadt nicht viel mehr gesehen als grade mal die Fußgängerzone...
Ich freue mich schon auf eine Rückmeldung von euch und wünsche noch ein schönes Wochenende
Viele Grüße
Lippi
Trennhuepfer
19.06.2011, 15:39
SKL ist an sich sehr Amerikanischlastig, was auch an der Nähe zur Rammstein Air-Base liegt.
Kneipen gibt es da sicherlich einige gute, da kann ich aber leider nicht mit dienen.
Waschbaer
19.06.2011, 16:22
Solltest Du fußballbegeistert sein, hast Du gleich an der Einfahrt von Hochspeyer den Betzenberg. -Stichwort Bundesliga. Mehr weiß ich auch nicht.
Gruß
Der Waschbär,
der mindestens einmal die Woche durch Kaiserslautern mit dem Güterzug fährt in Richtung E-Hof oder Saarbrücken
Knallkopf
19.06.2011, 17:24
@ Lippi 43,
Wiebitte für nur zwei Jahre ?? So fing es damals bei vielen anderen auch an , da sind dann aus zwei Jahren 20 und mehr geworden . Denn einmal weg, immer weg !
Leider hält eben dieser Trend immer noch an !
Und war es nicht erst kürzlich der sächsische MP , der die ausgewanderten Sachsen als Arbeitskräfte wieder zurück holen wollte ??? Warum bietet er euch denn keine Arbeitsplätze im Sachsenland an, damit ihr gar nicht erst umziehen müßt ????
@ Lippi 43,
Wiebitte für nur zwei Jahre ?? So fing es damals bei vielen anderen auch an , da sind dann aus zwei Jahren 20 und mehr geworden . Denn einmal weg, immer weg !
Leider hält eben dieser Trend immer noch an !
Und war es nicht erst kürzlich der sächsische MP , der die ausgewanderten Sachsen als Arbeitskräfte wieder zurück holen wollte ??? Warum bietet er euch denn keine Arbeitsplätze im Sachsenland an, damit ihr gar nicht erst umziehen müßt ????
Darum geht es in diesem Fall gar nicht. DB Regio hat ja definitiv die Tunnelausschreibung gewonnen, der Personalbedarf wird ab 2013 bei etwa 300 Lokführern liegen. Nur liegen da eben zwei Jahre dazwischen, die es zu überbrücken gilt. Das wäre entweder in der Heimat gegangen, allerdings mit auf 70% abgesenkter Arbeitszeit (und natürlich auch Lohn), was für mich aber definitiv nicht in Frage kam. Oder eben die zwei Jahre in der "Fremde", nebenbei gesagt, eine Aufgabe, die mich auch mal reizt (man sieht mal was anderes außer dem Völkerschlachtdenkmal:003:).
Das Ganze läuft ja unter "befristete Versetzung".
Neugierig bin ich ja, ob wir uns für die "Mitteldeutsche S-Bahn GmbH" wieder neu bewerben müssen, aber das wird die Zeit zeigen.
An die anderen vielen Dank für die Antworten. Da kann ich ja in KL mal etwas Werbung für das BF machen, wenn das dort noch so unbekannt ist...:004:
Viele Grüße
Lippi
Caribbean Sunrise
21.06.2011, 00:19
Ich kann Dir zwar zu Kaiserslautern keine Tipps geben, da ich die Stadt absolut nicht kenne und selbst den Bahnhof schon seit mehr als 10 Jahren nimmer gesehen habe. Aber ich wünsche Dir viel Erfolg in der "Zwischen-Heimat" und einen guten Start dort. Da ich selbst schon diverse Dienststellen fernab der Heimat kennengelernt habe kann ich Dir sagen: Alles hat seinen Reiz und man lernt auch immer wieder neue Dinge kennen, die einem persönlich den Horizont erweitern :001:
sven0403
21.06.2011, 07:48
@lippi43 dann halt mal schön die Ohren steif, in Karlsruhe war ich selbst nur einmal ganz kurz, eigentlich ne schöne Gegend.
Reval 13
02.07.2011, 04:40
@ Lippi 43,
Wiebitte für nur zwei Jahre ?? So fing es damals bei vielen anderen auch an , da sind dann aus zwei Jahren 20 und mehr geworden . Denn einmal weg, immer weg !
Leider hält eben dieser Trend immer noch an !
Und war es nicht erst kürzlich der sächsische MP , der die ausgewanderten Sachsen als Arbeitskräfte wieder zurück holen wollte ??? Warum bietet er euch denn keine Arbeitsplätze im Sachsenland an, damit ihr gar nicht erst umziehen müßt ????
Feierte gestern mein 20-jähriges Ba-Wü-Jubileum.Wollte auch nur zwei Jahre bleiben.Jetzt habe ich festgestellt,daß sich mein ganzer Lebensmittelpunkt nach hierher verlagert hat.Würde in Sachsen ziemlich neu anfangen.Bin aber regelmäßig auch dort.Der Dialekt ist immer noch dergleiche und verändert habe ich mich auch nicht. Und zu Hause bist Du immer da,wo man sich wohlfühlt.Anfang der 90-er war es wirklich bißchen schwer,vielleicht war es auch ein etwas Heimweh.Aber im Laufe der Zeit kam ich auch mit den anfangs etwas komplizierten "Schwäblis" zurecht und heute gibt es kein "böses " Wort mehr.Das jetzt eine ganze Generation im Osten fehlt,ist eine Folge der verfehlten Arbeitskräftepolitik,die damals betrieben wurde.Mit den Folgen muß jetzt auch Sachsen leben.
Caribbean Sunrise
02.07.2011, 15:48
Feierte gestern mein 20-jähriges Ba-Wü-Jubileum.Wollte auch nur zwei Jahre bleiben.Jetzt habe ich festgestellt,daß sich mein ganzer Lebensmittelpunkt nach hierher verlagert hat.Würde in Sachsen ziemlich neu anfangen.Bin aber regelmäßig auch dort.Der Dialekt ist immer noch dergleiche und verändert habe ich mich auch nicht.
Sicher? Hast bei einem Besuch in Sachsen noch net aus reiner Gewohnheit gefragt, ob denn die Kehrwoche schon erledigt wurde? :004:
Aber ganz im Ernst, es ist erstaunlich, wie unterschiedlich sich die Menschen da manchmal entwickeln. Ich kenne einige, die in der neuen "Heimat" zwar nicht unzufrieden sind, aber dennoch sich nie verändern und immer ihrer eigentlichen Herkunft am ähnlichsten bleiben. Ein gegenteiliges Beispiel hatte ich kürzlich beim Klassentreffen: Eine frühere Klassenkameradin lebt seit über 10 Jahren in Baden-Württemberg und das hört und merkt man ganz eindeutig, mit ihrer Heimat hat sie nur noch wenige Verbindungen.
Knallkopf
11.07.2011, 12:43
Na die Kehrwoche wird nun auch erledigt , aber trotzdem sollte man sich beim ABV und beim Hausbuchverantwortlichen immer schön anmelden !
Ich bin ja auch noch Leipziger ,
und möchte gern dahin zurück -
ich habe Intergrationsprobleme , daran ändert auch das Haus nichts .
Allerdings bin ich auch sauer , daß - und vor allem wie - man uns damals
abgeschossen hat , auch noch aufgrund fehlerhafter Bedarfsplanung .
Nun sollen sie doch zusehen .
Vor einiger Zeit , auf Heimaturlaub , war ich mal die Kollegen besuchen .
Beim Fernverkehr ging´s ja noch , da waren noch einige bekannte Bw-West-Gesichter ,
die man auch ab und an in FF oder HH sieht .
Aber bei Regio ? Mann , da konnte man nach dem Öffnen der Tür direkt sehen , was " Dicke Luft " ist .
( Vielleicht fällt eine derart gedrückte Stimmung besonders auf , wenn man aus dem Halligalli-Köln kommt )
Dabei wollte ich ja nur mal gucken , ob die ganzen Spinde noch da sind ,
die wir seinerzeit die Treppen hochgehuckt haben - und niemanden was wegnehmen .
Zwar auch einige bekannte Gesichter , aber offensichtlich traute sich keiner so richtig , " Guten Morgen " zu sagen .
Also steht für mich fest , nach Sachsen zurück - ja ,
dann wohl aber nicht zur Bahn .
Es gibt ja noch ein Leben ausserhalb der 1435 mm .
Dauert halt nur etwas .
Knallkopf
13.07.2011, 12:18
Ein Leben außerhalb der Bahn ??? Wie willst du da rein kommen , außer als Rentner ?? Als solcher lebt es sich sehr gut in Sachsen .
Oberlausitzer
13.07.2011, 19:28
Und spätestens als Rentner werde ich wieder in Sachen leben (meine Finca steht ja schon:35:)
Aber was die Stimmung angeht so ist es schon sehr trauig und da regen sich bei uns Leute auf das die Stimmung im Keller ist, in BLO war es damals genauso:20: Ein Kollege der nach Rostock gegangen ist war an seinem letzten Dienst bei uns in KD schon ziehmlich wehmüdig da er doch ans Herz gewachsen ist:039:
Wachsamtastensucher
13.07.2011, 23:39
Aber bei Regio ? Mann , da konnte man nach dem Öffnen der Tür direkt sehen , was " Dicke Luft " ist .
Zwar auch einige bekannte Gesichter , aber offensichtlich traute sich keiner so richtig , " Guten Morgen " zu sagen .
Sowas kann man nicht nur dort finden... :31:
Also steht für mich fest , nach Sachsen zurück - ja ,
dann wohl aber nicht zur Bahn .Statt Regio dann vielleicht FV Leipzig? Oder Cargo? Ein seriöser (!) Personaldienstleister/privates EVU wären vielleicht auch eine Alternative, natürlich nur wenn man überhaupt als Tf zurück möchte.
in BLO war es damals genauso:20: Ein Kollege der nach Rostock gegangen ist war an seinem letzten Dienst bei uns in KD schon ziehmlich wehmüdig da er doch ans Herz gewachsen ist:039:
Das Problem dürften so einige kennen, wenn man vor der Frage steht: "gute Dienststelle" oder (zurück in) "die gute alte Heimat"...:002:
sven0403
14.07.2011, 08:52
Man sieht zum Glücklichsein braucht es mehr als eine intakte Familie und einen guten Job, Heimat ist eben Heimat und ich bin heilfroh das ich nie weg musste bisher.
@ sven : Da hast Du wirklich Glück gehabt . Aber das gehört halt dazu .
Traindriver
14.07.2011, 12:39
Man sieht zum Glücklichsein braucht es mehr als eine intakte Familie und einen guten Job, Heimat ist eben Heimat und ich bin heilfroh das ich nie weg musste bisher.
Heutzutage mit den schnellen Transportwegen kann man aber auch außerhalb seiner Heimat sein Glück finden und dort sich wohl fühlen.
Der Heimat verbunden bleiben und schnell mal zu Besuch/Urlaub vorbei schauen, kann man trotzdem.
Was mir noch auffällt, daß in der DB WELT gerade jetzt von der NEUEN UNTERNEHMENSKULTUR und besserer Umgang miteinander so oft berichtet wird und zum mitmachen eingeladen wird.
Ich denke, daß die Kollegen in Südost es derzeit ganz anders spüren!!!!
Traindriver
16.07.2011, 22:32
Was ist denn da los, was sonst nirgendsin D zu spüren ist?
Ganz einfach: DA WERDEN HUNDERTE PERSONALE ABGEBAUT und in Ost z.B. Berlin oder in West werden Leute gesucht.
Zugeständnisse der Kollegen in Südost, früher gefordert vom AG um die Arbeitsplätze zu sichern, wurden damals dankbar vom AG angenommen und jetzt.......
Knallkopf
17.07.2011, 11:03
Und nun kommt das zur Auswirkung , was wir hier in verschiedenen Themen schon durch haben .
Waschbaer
17.07.2011, 12:11
Und um ruhiger zu Leben, bin ich deshalb letztes Jahr umgesiedelt.
Sonntägliche Grüße
Der Waschbär
Traindriver
17.07.2011, 12:43
Und um ruhiger zu Leben, bin ich deshalb letztes Jahr umgesiedelt.
Sonntägliche Grüße
Der Waschbär
Das muß aber echt jeder für sich selber entscheiden!!!!
Ich habe das bereits 1991 gemacht und finde es immer noch RICHTIG!!!
Aber ich kenne auch Kollegen, die es gemacht haben und zurück gegangen sind.....
Wo ich noch großes Problem sehe, ist bei uns, wenn meinen Eltern irgendwas passiert und einer von beiden z.B. ein Pflegefall wird. 300km Entfernung fährst Du nicht jeden Tag.
Denn mittlerweile sind alle 3 von uns Kindern im Westen.
Aber das müssen wir dann sehen und entscheiden, wenn ein solcher Fall eintritt. Woher große Pläne für solch Fälle machen, bringt wenig, weil es dann doch ganz anders kommt, wie gedacht!!!
Knallkopf
28.07.2011, 16:08
Kleiner Nebenspielplatz : Urlaubsplanung !
2012 beginnen die Sommerferien am 01.08. 2012 an einem Mittwoch ! Und da wir nur drei Wochen aufs Jahr verteilt in den Ferien bekommen und ein Urlaub ja auch nicht mitten in der Woche beginnen kann , wegen dem freien We vor Haupturlaub , brginnt man sozusagen schon am Sa. ,28.07 . 2012 mit Urlaub, wenn man die ersten Wochen möchte . Somit ist eine halbe Woche Urlaub sinnlos verbraten und man hat nur noch zwei Wochen zum verreisen mit der Familie .
Nun zählen diese drei Wochen aber schon als Ferienurlaub ,so das der restliche Urlaub nur außerhalb der Ferien gebucht werden kann . Nur sind eben zu Ostern, Pfingsten , Weihnachten stets Ferien . Wer soll dann immer die Kinder bespaßen ???
Und wenn ich dann noch daran denke , das ein 70 jähriger feiern will und auch noch ein 30 jähriges Klassentreffen ist , welches wahrscheinlich auch wieder in einen Ferienzeitraum angesetzt wird , damit recht viele anreisen können , wird es wohl bei der `Urlaubsfeinplanung ` noch recht heiß her gehen .
und ein Urlaub ja auch nicht mitten in der Woche beginnen kann , wegen dem freien We vor Haupturlaub
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?? Du musst Deinen Urlaub nicht am Montag beginnen, die zu wählende Zeitspanne steht Dir frei. Du musst auch nicht Deinen Sommerurlaub zum Haupturlaub erklären. Du kannst auch Deine zweite Urlaubshälfte zum Haupturlaub erklären. So hättest Du ab Mittwoch drei Wochen Sommerurlaub und bei der zweiten Urlaubsrate das WE vorher frei.
Gruß Peter
Knallkopf
29.07.2011, 11:41
@ MD 612,
schön, wenn es bei euch so funktioniert . Bei uns eben nicht, denn so wollte ich es ja machen , drei Wochen von Mittwoch bis Mittwoch z.B. ! Da wird eben erst der HU eingetragen und paar Wochen später , wenn alle Kollegen durch sind , der Resturlaub . Natürlich kannst du den Hu auch zu einem anderen Zeitpunkt im Jahr nehmen, nur was macht man dann im Sommer (- ferien ) mit den Kindern ??
.... dazu müsste man erst mal in den Schulferien Urlaub bekommen....
Oberlausitzer
01.08.2011, 14:03
In KD war es dieses Jahr sogar mal möglich in den Sommer- wie auch Herbstferien Urlaub zu bekommen Engpass gab es vor den Sommerferien!!! Ich hab sogar sämtlichen Urlaub so bekommen wie ich ihn beantragt habe (nee ich hab nicht zwischen Weihnachten und Silvester genommen, auch wenn ich gerade zu der Zeit am liebsten in meiner Heimat wäre:20:):13: Klassentreffen hab ich dieses Jahr auch und durch ein "Geben und Nehmen" beim Disponenten stehen in diesem Zeitraum sogar 3 Tage Ruhe an:004:
Knallkopf
01.08.2011, 15:30
Appropo Klassentreffen , hm ist vielleicht auch ein neues Thema wert . Aber trotzdem mal gefragt .
Wir haben auch schon ein paar hinter uns und steht wieder eines vor der Haustüre . Nur welcher ist in Jahr der beste Zeitpunkt dafür ???
letztens hatt ich mich mit einem Kollegen unterhalten , die in den Osterferien Klassentreffen hatten . Er war begeisert gewesen , fast alle hatten frei , trotz teilweise Jugendweihen , Konfi. etc. waren recht viel da , da sie eben auch übers ganze Bundesgebiet verstreut sind .
Unseres soll nun wieder traditionel im Herbst stattfinden , an einem We. zwischen den bayrischen Sommer - und Herbstferein . Da haben schon Freunde von mit gehustet : ` Bei den derzeitigen Spritpreisen , einfacher Weg ca. 600 km , Freitag nach der Arbeit rüber, Samstag zum Treffen und Sonntag wieder heim ? Wir sind doch keine 30 mehr ! `
Wo also ist der beste Zeitpunkt dafür , wo viele kommen können und es nicht in einer Hetzerei auf der Reise endet ??
Caribbean Sunrise
01.08.2011, 18:09
Appropo Klassentreffen , hm ist vielleicht auch ein neues Thema wert . Aber trotzdem mal gefragt .
Wir haben auch schon ein paar hinter uns und steht wieder eines vor der Haustüre . Nur welcher ist in Jahr der beste Zeitpunkt dafür ???
letztens hatt ich mich mit einem Kollegen unterhalten , die in den Osterferien Klassentreffen hatten . Er war begeisert gewesen , fast alle hatten frei , trotz teilweise Jugendweihen , Konfi. etc. waren recht viel da , da sie eben auch übers ganze Bundesgebiet verstreut sind .
Unseres soll nun wieder traditionel im Herbst stattfinden , an einem We. zwischen den bayrischen Sommer - und Herbstferein . Da haben schon Freunde von mit gehustet : ` Bei den derzeitigen Spritpreisen , einfacher Weg ca. 600 km , Freitag nach der Arbeit rüber, Samstag zum Treffen und Sonntag wieder heim ? Wir sind doch keine 30 mehr ! `
Wo also ist der beste Zeitpunkt dafür , wo viele kommen können und es nicht in einer Hetzerei auf der Reise endet ??
Wir hatten dieses Jahr das erste Klassentreffen (10 Jahre nach dem Abi) und ich war als einer der Organisatoren daran beteiligt, den passenden Termin zu finden. Letztendlich wurde der 04.06. ausgewählt, der Samstag nach Himmelfahrt, also quasi ein langes Wochenende. Die Wahl war scheinbar gut, denn die Teilnehmerzahl doch recht beachtlich. Immerhin hatten so auch die Leute, die von weiter her anreisen, mehr einen Anreiz für die Reise. Aber einen für alle optimalen Termin wird man nie finden, denn manche arbeiten halt auch im Wechselschichtdienst (so wie ich) oder sind durch andere Umstände weniger frei in ihrer Zeiteinteilung. Empfehlenswert ist dennoch eher ein solches langes Wochenende, weil dann auch die Leute von weiter her eher die Chance nutzen, das Klassentreffen auch gleich mit Verwandtenbesuchen etc zu verbinden.
Frei zu bekommen war dahingehend übrigens kein Problem für mich, ich habs rechtzeitig angemeldet und dann ging das auch.
Da haben schon Freunde von mit gehustet : ` Bei den derzeitigen Spritpreisen , einfacher Weg ca. 600 km , Freitag nach der Arbeit rüber, Samstag zum Treffen und Sonntag wieder heim ? Wir sind doch keine 30 mehr ! `
Ja, das ist schon hart. Ich habe (nein, für ein Klassentreffen würde ich das nicht tun!) zum Frühlingsfest in KKOL 690km einfachen Weg mit dem PKW zurückgelegt. Ich habe mich auf der Hin- und Rückreise dank des passenden Passagiers keinesfalls gelangweilt (Radio? Nö, das stört nur...) und freue mich schon auf den Event im kommenden Jahr!
...und werde dabei sein....
Gruß M.
Oberlausitzer
15.08.2011, 15:23
Bei uns in KD findet bald ein Workshop zum Thema dieses Thread`s statt (Aufgrund der schlechten Werte beim Regiobarometer:35:) da sind gute Vorschläge zum Thema Vereinbarkeit Beruf und Familie gern gesehen vielleicht hat der ein oder andere ein paar gute Ansätze die man da vorbringen kann oder kann sogar selber an solch einem Workshop teilnehmen:003: ich hoffe das wir etwas erreichen können!!!
z.B. kurze Übergänge da werden schon mal 9 Stunden zur planmäßigen Regel gemacht (no go), oder besser abgestimmte Ruhezeiten (meistens grad mal die vorgeschriebenen 36 Std Ruhen), oder auch mal gerne mehr wie 2mal im Jahr 3Tage Ruhe (und auch da klingelt schon mal der Disponent an) wie sieht es z.B. bei anderen Bahnen diesbezüglich aus (auch im Ausland) :6:
Knallkopf
15.08.2011, 16:02
@ Oberlausitzer :
Kommt da gleich ein Schlichter mit ???
sven0403
15.08.2011, 16:12
Bei uns in KD findet bald ein Workshop zum Thema dieses Thread`s statt (Aufgrund der schlechten Werte beim Regiobarometer:35:)
Mir fehlt da inzwischen das Vertrauen dahingehend das man dort nicht nur seine kostbare Freizeit verschwendet, man redet und redet und am Ende kommt der BWL Absolvent und sagt zwei Worte: "zu teuer" und alles Gelaber war für die Katz.
Wir haben Personalvertretungen warum sollen Workshops diese sinnlos machen, zumal zu diesem Thema jeder wissen müsste was geht und was nicht!
Viele Technologen sind früher selber mal gefahren... die können nicht alles vergessen haben, die blenden das nur Erfolgreich aus, wir müssen dann deren Ergüsse ertragen!
Oberlausitzer
15.08.2011, 16:29
Mir fehlt da inzwischen das Vertrauen dahingehend das man dort nicht nur seine kostbare Freizeit verschwendet, man redet und redet und am Ende kommt der BWL Absolvent und sagt zwei Worte: "zu teuer" und alles Gelaber war für die Katz.
Wir haben Personalvertretungen warum sollen Workshops diese sinnlos machen, zumal zu diesem Thema jeder wissen müsste was geht und was nicht!
Viele Technologen sind früher selber mal gefahren... die können nicht alles vergessen haben, die blenden das nur Erfolgreich aus, wir müssen dann deren Ergüsse ertragen!
Wozu muss man den auf Seminar wenn man "höher" will??? Richtig um den "kleinen Leuchten" den Wind aus den Segeln zu nehmen und um zu vergessen wo man den eigentlich herkommt (ist glaube ich "Mitarbeiterführung")...
Es sind wohl sogar Personalvertreter, Disponenten; "Technologen" usw da, ich bin gespannt:003:
@ Knallkopf: Der Schlichter ist wohl schon da oder soll ich sagen die Beschwichtigung:039: für Verköstigung soll gesorgt sein und wehe es sind wieder nur die Brötchen vom Vortag wie bei meiner Abschlusskundgebung meiner Ausbildung im "DB Headquater":029:
Knallkopf
15.08.2011, 16:39
@ Oberlausitzer ,
ist die Teilnahme daran Arbeitszeit ???
Zu dem Thema, ich kenne einen ICE-Tf, der ist alleinerziehender Vater (Sohnemann mit 9 Jahren oder so), und der hat für solche Preise wie letztens, "Soziales Unternehmen DB", nur höhnisches Gelächter übrig.
sven0403
15.08.2011, 21:19
und der hat für solche Preise wie letztens, "Soziales Unternehmen DB", nur höhnisches Gelächter übrig.
Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen viele Dinge eine Rolle, in erster Linie ist es aber der Dienstplan, ist dieser Suboptimal, wie so viele in den letzten Jahren und es werden wohl immer mehr schlechte Dienstpläne weil sie immer nur gut genug für den AG sein müssen, kommt es auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen dir und deinem Diensteinteiler an....da lassen sich viele Engpässe umschiffen.
Ich würde nicht soweit gehen und die DB als absolut unsozial einzustufen, dafür kenne ich zu viele schlimmere Beispiele aus meiner Nachbarschaft, ich sehe aber jede Menge Verbesserungspotenzial.
Dies setzt aber auch den Willen voraus Verbesserungen nicht nur zu versprechen sondern auch mal an klaren Regelungen fest zu machen.
Wenn ich bedenke wie lange der BR schon an einer Regelung feilt in dem es um Regelungen für Dienstzeitverschiebungen geht und immer noch keine Einigung in Sicht ist dann ist das mehr als traurig und man kann dann aber auch nicht erwarten das jeder jede Verschiebung klaglos schluckt....
Caribbean Sunrise
15.08.2011, 21:32
Wir haben Personalvertretungen warum sollen Workshops diese sinnlos machen, zumal zu diesem Thema jeder wissen müsste was geht und was nicht!
Als ob die was nützen würden in Sachen Verbesserungen fürs Personal. Guck Dir doch diejenigen Personalvertreter an, die die Pläne überschauen und diesen zustimmen. Mehr als ein "geht nicht anders" oder "wir müssen ja auch mal was zugestehen" kommt da nicht, sprich für wirkliche Verbesserungen ist da gar kein Wille da. Ich habe das nun schon im 3 verschiedenen Dienststellen mitgemacht, für konstruktive Kritik (bzw deren Umsetzung) war noch kein Personalvertreter wirklich empfänglich - fürs Abwiegeln dagegen umso mehr.
z.B. kurze Übergänge da werden schon mal 9 Stunden zur planmäßigen Regel gemacht (no go),
9h-Übergänge sind schon seit 3 Jahren nicht mehr zulässig bei den Tf (außer bei auswärtigen Übernachtungen), wenn das bei euch wirklich noch so ist wäre das schon ein Fall fürs Arbeitsgericht. 10h ist der Mindestübergang zwischen 2 Schichten. Ab Fahrplanwechsel im Dez. 2011 muß der Übergang mindestens so lang geplant sein wie die Vorschicht, jedoch mindestens 10h.
sven0403
15.08.2011, 21:48
für konstruktive Kritik (bzw deren Umsetzung) war noch kein Personalvertreter wirklich empfänglich - fürs Abwiegeln dagegen umso mehr.
Unter anderem weil es bei 160 MA 320 Meinungen gibt....ein anderer Grund ist das sich nicht einmal die BR Mitglieder einer Fraktion einig sind und wenn dann noch ein guter Freund der Technologie im BR sitzt wird es wohl ganz schwierig.....Windmühlen sag ich da nur!
Caribbean Sunrise
15.08.2011, 21:53
Unter anderem weil es bei 160 MA 320 Meinungen gibt....ein anderer Grund ist das sich nicht einmal die BR Mitglieder einer Fraktion einig sind und wenn dann noch ein guter Freund der Technologie im BR sitzt wird es wohl ganz schwierig.....Windmühlen sag ich da nur!
Das nicht jedem seine persönliche Meinung berücksichtigt werden kann ist klar, mir ging es auch eher um die grundsätzliche Bereitschaft bzw das Interesse, etwas zu verbessern. Und da habe ich in bisher jeder Dienststelle die Erfahrung gemacht: Vergiss die Personalvertreter, rede lieber gleich mit den zuständigen Technologen, da ist mitunter mehr herauszuholen.
Ein guter Betriebsrat z.B. bietet vor den Planwechseln eine Art Sprechtag an, wo Interessierte ihre Meinungen und Wünsche vortragen können und diese dann, soweit möglich, auch berücksichtigt werden.
Leider haben in vielen Dienststellen die Betriebsräte derart hohe Mauern aufgebaut, das man als Betroffener wirklich nur dagegen rennt^^
sven0403
15.08.2011, 22:02
...na dann rede mal mit den Herrn ich wünsche viel Erfolg dabei.
Ps: Ich persönlich finde es furchtbar wenn jeder mit seinen Sonderwünschen den Technologen die Hütte einrennt...woher willst du wissen, das alle anderen mit dir einer Meinung sind?
Caribbean Sunrise
15.08.2011, 22:08
Ps: Ich persönlich finde es furchtbar wenn jeder mit seinen Sonderwünschen den Technologen die Hütte einrennt...woher willst du wissen, das alle anderen mit dir einer Meinung sind?
Gegenfrage: Woher willst Du wissen, das alle die Meinung und Entscheidung der Personalvertreter teilen? Sind doch genauso nur Individualisten, die meistens nur von ihrem persönlichen Standpunkt ausgehen.
Grundsätzlich rennt ja auch nicht jeder den Technologen mit Sonderwünschen die Tür ein. Viele Kollegen diskutieren zwar, bringen sich aber selbst gar nicht ein. Einziger sinnvoller Weg, möglichst vielen eine Möglichkeit zu geben, ihre Ansichten einzubringen ist eben eine Art "Sprechtag" vor den Planwechseln. Da können die Personalvertreter zumindest mal so einigermaßen erfassen, wer überhaupt was wie lieber haben möchte. Vor allem besteht da die Möglichkeit, auf wirkliche Unzulänglichkeiten aufmerksam zu machen, wofür es sonst meistens schon zu spät ist. Nur wie gesagt, die wenigsten Betriebsräte geben dem Personal überhaupt eine solche Möglichkeit, meistens wird doch eher alles geheim und hinter verschlossenen Türen beschlossen und unterschrieben. Man könnte ja sonst zuviel Einfluss nehmen ...
Da finde ich unser System nicht schlecht. Jeder Dienstplan wählt einen Dienstplansprecher. Die Dienstplansprecher setzen sich vor dem Fahrplanwechsel zusammen und sehen sich die Dienstplanentwürfe des AG an und verschieben dann bei Bedarf auch Schichten innerhalb des Dienstplanes oder auch zwischen den Dienstplänen hin- und her. Auch die Schichten selbst sehen sich zwei Tf-Koll. (von jeder Gewerkschaft einer) an und versuchen noch einiges zu unseren Gunsten zu ändern.
Gemeckert wird hinterher natürlich trotzdem noch von genug Koll., der eine will lieber kürzere Schichten, der andere lieber lange, der eine will lange Ruhen, der andere max. 3-4 Tage hintereinander arbeiten, usw.
Knallkopf
16.08.2011, 08:54
@ VT605,
das hatten wir auch alles einmal, alles abgeschafft !
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 07:52 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 07:50 ---====---
...na dann rede mal mit den Herrn ich wünsche viel Erfolg dabei.
Ps: Ich persönlich finde es furchtbar wenn jeder mit seinen Sonderwünschen den Technologen die Hütte einrennt...woher willst du wissen, das alle anderen mit dir einer Meinung sind?
Dazu müsste deren Hütte erst einam in erreichbarer Nähe sein !
---====--- Beitrag hinzugefügt am um 07:54 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 07:52 ---====---
9h-Übergänge sind schon seit 3 Jahren nicht mehr zulässig bei den Tf (außer bei auswärtigen Übernachtungen), wenn das bei euch wirklich noch so ist wäre das schon ein Fall fürs Arbeitsgericht. 10h ist der Mindestübergang zwischen 2 Schichten. Ab Fahrplanwechsel im Dez. 2011 muß der Übergang mindestens so lang geplant sein wie die Vorschicht, jedoch mindestens 10h.
Dauer der Vorschicht - mit oder ohne Pausenabzug ??? :003:
Bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf spielen viele Dinge eine Rolle, in erster Linie ist es aber der Dienstplan, ist dieser Suboptimal, wie so viele in den letzten Jahren und es werden wohl immer mehr schlechte Dienstpläne weil sie immer nur gut genug für den AG sein müssen, kommt es auf die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen dir und deinem Diensteinteiler an....da lassen sich viele Engpässe umschiffen.
Ich würde nicht soweit gehen und die DB als absolut unsozial einzustufen, dafür kenne ich zu viele schlimmere Beispiele aus meiner Nachbarschaft, ich sehe aber jede Menge Verbesserungspotenzial.
Ja, er ist halt als nicht-Einheimischer da vermutlich schon in der schlechteren Position, habe mal mit einem anderen Tf dazu gesprochen, der hat ziemlich genau das Gleiche wie Du gesagt. Er bezeichnet den Laden ja auch nicht als unsozial, nur eben auch nicht so toll wie es solche Selbstschulterklopferpreise vermitteln wollen.
Jedenfalls werden seine Dienstpläne immer beschissener, wohl auch durch Personalmangel, der aber "von oben" gewollt scheint. Auf den Mund gefallen ist der nicht, aber evtl. treffen da beim Dienstpläne-Verhandeln auch regional unterschiedliche Mentalitäten aufeinander, und es klappt deshalb nicht, wer weiß?!
Traindriver
16.08.2011, 10:18
Zu dem Thema, ich kenne einen ICE-Tf, der ist alleinerziehender Vater (Sohnemann mit 9 Jahren oder so), und der hat für solche Preise wie letztens, "Soziales Unternehmen DB", nur höhnisches Gelächter übrig.
Ich habe 2 Beispiele:
Ein Kollege hat eine krebskranke Frau und 2 Kinder(15+12). Durch die Krebserkrankung muß Er öfters frei haben, wegen Fahrten zur Chemo etc.. Er hat mir gesagt, daß sich seit der Krebsdiagnose vor einigen Monaten Er prima mit Diensteinteiler und GL klar kommt und Ihm in vielfältiger Form geholfen wird. Er findet die Unterstützung prima!
Ein anderer Kollege ist auch alleinerziehender Vater mit 1 Kind und einem weiteren Arbeitsweg. Er fährt im Sonderdienst und der Diensteinteiler spricht sich mit Ihm ab, so daß Er zu fast 100% zufrieden ist. Nur Verspätungen und sehr kurzfristige Änderungen, die bei uns ja häufiger vorkommen, die machen dann einen Strich durch Planungen!
Es kommt wahrscheinlich sehr auf die Führungsleute vor Ort an.
Knallkopf
16.08.2011, 12:02
Davon mal abgesehen habe ich festgestellt , das die Zahl der alleinerz. Väter in unseren Beruf ganz schön zugenommen hat . Und das sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge . Das gute ist , das es noch Menschen (Richter) gibt , die unseren Beruf noch schätzen und die Väter nicht nur zum Zahlmeister degradieren , sondern ihnen auch die Kinder zusprechen . Das andere ist , warum muß es erst soweit kommen ???
Und dabei klammere ich mal bewußt die Fälle aus , wo tragische Gesundheitsgeschichten / Unfälle etc. den Hintergrund bilden , die man nicht einmal seinen ärgsten Feinden wünscht .
Oberlausitzer
16.08.2011, 15:31
9h-Übergänge sind schon seit 3 Jahren nicht mehr zulässig bei den Tf (außer bei auswärtigen Übernachtungen), wenn das bei euch wirklich noch so ist wäre das schon ein Fall fürs Arbeitsgericht. 10h ist der Mindestübergang zwischen 2 Schichten. Ab Fahrplanwechsel im Dez. 2011 muß der Übergang mindestens so lang geplant sein wie die Vorschicht, jedoch mindestens 10h.
Rate mal was ich nach Androhung des Arbeitsgerichts zu hören bekam: "Gut, dann hast du morgen die und die Schicht(Übergang mehr als 12h)" Geht doch:003: Aber es gibt immernoch Leute die sich einlullen lassen und solche Übergänge fahren:13:
Da finde ich unser System nicht schlecht. Jeder Dienstplan wählt einen Dienstplansprecher. Die Dienstplansprecher setzen sich vor dem Fahrplanwechsel zusammen und sehen sich die Dienstplanentwürfe des AG an und verschieben dann bei Bedarf auch Schichten innerhalb des Dienstplanes oder auch zwischen den Dienstplänen hin- und her. Auch die Schichten selbst sehen sich zwei Tf-Koll. (von jeder Gewerkschaft einer) an und versuchen noch einiges zu unseren Gunsten zu ändern.
Gemeckert wird hinterher natürlich trotzdem noch von genug Koll., der eine will lieber kürzere Schichten, der andere lieber lange, der eine will lange Ruhen, der andere max. 3-4 Tage hintereinander arbeiten, usw.
Sowas hat man bei uns erfolgreich abgeschafft und seitdem ist es nie besser geworden:13: Ist aber ein Punkt den ich ansprechen werde und einer unser ehemaligen Dienstplansprecher ist auch dabei...
Dauer der Vorschicht - mit oder ohne Pausenabzug ??? :003:
Maßgeblich ist die geplante Länge der Vorschicht, also inklusive Pausen.
Gruß Peter
Traindriver
18.08.2011, 08:46
Was auch viele Kollegen vergessen, wenn Sie z.B. länger machen sollen oder sich bei Dienstbeginn herausstellt, daß die Schicht plötzlich länger geplant ist oder kurzfristig früher Feierabend machen soll:
DER LOKFÜHRER MUß ZUSTIMMEN!!!! Er darf also auch NEIN sagen!!!!!!
Der LL oder LD kann WÜNSCHEN, daß der Lokführer o.g. so macht, aber nur mit der Zustimmung des Tf wird das in die tat umgesetzt!
Knallkopf
18.08.2011, 08:57
Nun ist die Quizzfrage : Was gilt als Zustimmung des Tf. ???
Traindriver
18.08.2011, 08:58
Nun ist die Quizzfrage : Was gilt als Zustimmung des Tf. ???
Komische Frage - Ja natürlich!!
Seit wann ist ein NEIN eine Zustimmung????
Knallkopf
18.08.2011, 09:31
Nun , wenn die Disskusion dann in etwa diesen Werdegang nimmt : `Fahr doch erst mal ab, komme am Ziel an und melde dich dann beim zuständigen Lokleiter oder Ober . Wer weiß was bis dahin alles so passiert . `
Traindriver
18.08.2011, 09:46
Nun , wenn die Disskusion dann in etwa diesen Werdegang nimmt : `Fahr doch erst mal ab, komme am Ziel an und melde dich dann beim zuständigen Lokleiter oder Ober . Wer weiß was bis dahin alles so passiert . `
Jeder Lokführer, der schon ein paar Monate fährt, hat selber die Erfahrung gemacht, daß eine Schicht, die bei Dienstbeginn MIES aussieht, sich öfters noch gut zurecht läuft und man pünktlich Feierabend hat. Andersherum gibt es diese Erfahrung, d.h. aus einer "gutaussehenden" Schicht wird durch Störungen, Verspätungen, Fehldispositionierung, Krankmeldung etc. eine MIESE Schicht mit drohender Dienstverlängerung!
Du wirst wissen, daß Du bei Dienstbeginn keine Anspruch darauf hast, daß Du genau die Züge fährst, die für Dich geplant waren. Auf Deinen Feierabend hast Du einen Anspruch!
Du kannst bis zum Feierabend so disponiert werden, wie es der LL7LD für sinnvoll erachtet.
Um auf Dein Beispiel zurück zu kommen: Wenn Du bei NORMALEN und geplanten Fahrtverlauf hin und zurück bis zum Feierabend schaffen könntest, mußt Du losfahren.
Aber sowie was quer läuft, solltest Du entscheiden, was Du tun willst und den LD informieren. Damit Du pünktlich Feierabend machen kannst.
Mich hat auch vor kurzem ein LD-Mitarbeiter angerufen und das Gespräch begonnen: Spielste mit oder stellste Dich quer??
Kein Hallo Guten Abend etc... Ich hatte noch nichts in der Schicht mit dem LD dort zu tun gehabt(war also nicht meine Heimat-TM).
Ich habe Ihn höflich gebeten mir erstmal kurz zu sagen, worum es überhaupt geht und dann schauen wir mal. Er möchte sich auch kurz fassen, weil ich fahre und sonst meine Geschwindigkeit verringern bzw. anhalten müßte!!
Er kam "runter" und entschuldigte sich sogar.....
Knallkopf
28.08.2011, 10:45
Auf WO steht heute ein schöner Beitrag drin (allgemein, nicht Bahnspezifisch ) zum Thema Familie und Beruf : `Die Grundschule wird zur Jobbremse für Mütter `
Dier Grundschulzeit wird wohl eh zur Belastungszeit für Familien . Denn da gibts ja kein Erziehungsgeld etc. mehr , das heißt , eine Familie hat nur den Lohn des Alleinverdieners - egal ob Frau oder Mann - und das Kindergeld . Da sind große Sprünge nicht mehr möglich und die Schulsachen und Sonderwünsche der Schulen kosten ja auch . Und da denke ich noch nicht einmal an Klassenfahrt , sondern Kopiergeld , Bastelgeld etc.
`Die Grundschule wird zur Jobbremse für Mütter `
... das Thema haben wir gerade live ... .
Angeblich ist der Arbeitgeber meiner Frau nicht dazu in der Lage 35h/Woche zu ermöglichen. Alle wissen, dass das Schwachsinn ist und vor Gericht würden wir gewinnen, aber der Job wäre dann aus irgendwelchen anderen "Gründen" weg. Und das in einer Firma im öffentlichen Auftrag, die sich Sozialkompetenz gaaanz groß auf die Fahne schreibt.
Was soll's! Deutschland eben. Viel heiße Luft und jede Menge geldgeile Idioten in den Vorständen.
Einerseits heulen sie herum, dass es keinen Nachwuchs gibt. Andererseits tun sie aber auch alles, um die Lust auf Kindererziehung zu vermiesen ... .
Nicht besonders schlau von der Wirtschaft, aber gut, so lange die Rendite noch aus den Resten des Volkes zu ziehen ist, da wird es doch wohl noch für die 6. Villa des Chefs auf Malle reichen ...
sven0403
29.08.2011, 10:43
Was soll's! Deutschland eben. Viel heiße Luft und jede Menge geldgeile Idioten in den Vorständen.
Einerseits heulen sie herum, dass es keinen Nachwuchs gibt. Andererseits tun sie aber auch alles, um die Lust auf Kindererziehung zu vermiesen ... .
Zukunft??? Welche Zukunft.....wessen Zukunft???
Interessiert sich in diesem Land überhaupt ein Verantwortlicher Macher (!!!) für das Morgen der anderen.....ich denke eher nicht, man spielt wohl eher Hazard mit der Zukunft und wenns schief geht wird in die Kamera geflennt....bezahlen müssen wir kleinen Lichter das versagen der sogenannten Führer!
Die haben schon längst vorgesorgt daher wohl auch ihre mehr als üppigen Bezüge...
Traindriver
29.08.2011, 11:33
... das Thema haben wir gerade live ... .
Angeblich ist der Arbeitgeber meiner Frau nicht dazu in der Lage 35h/Woche zu ermöglichen. Alle wissen, dass das Schwachsinn ist und vor Gericht würden wir gewinnen, aber der Job wäre dann aus irgendwelchen anderen "Gründen" weg. Und das in einer Firma im öffentlichen Auftrag, die sich Sozialkompetenz gaaanz groß auf die Fahne schreibt.
Was soll's! Deutschland eben. Viel heiße Luft und jede Menge geldgeile Idioten in den Vorständen.
Einerseits heulen sie herum, dass es keinen Nachwuchs gibt. Andererseits tun sie aber auch alles, um die Lust auf Kindererziehung zu vermiesen ... .
Nicht besonders schlau von der Wirtschaft, aber gut, so lange die Rendite noch aus den Resten des Volkes zu ziehen ist, da wird es doch wohl noch für die 6. Villa des Chefs auf Malle reichen ...
Alt-Kanzler Kohl hat in einem großen Punkt recht: ES FEHLT UNS EIN ZIEL!!!!!!
Die Politiker fummeln nur an Kleinigkeiten rum und machen Schadensbegrenzung!
Es sollen mehr Kinder geboren werden, aber was hilft der Staat wirklich??? Wenig!
Auch die Gesellschaft ist nicht sehr kinderfreundlich, was auch Urteile zum Lärm an Kindergärten etc. belegen. Da ist jetzt erst ein Umdenken erfolgt.
KÖNNEN SICH junge PAARE BEI UNS ÜBERHAUPT NOCH KINDER LEISTEN?????
Derjenige welcher wegen der Kinderbetreuung zu Hause bleibt, kommt Er/Die wieder relativ leicht ins Berufsleben zurück???
Es fehlt eine wirkliche Linie der Hilfe für Eltern mit Kindern, von der Geburt bis zur wirtschaftlichen Selbsständigkeit des Kindes!!!
Damit meine ich einen VORGESCHRIEBENEN STAATLICHEN Weg, sondern eine wirklche kontinuierliche Hilfe, dem Kindesalter und Entwicklung angepaßt, welche die Eltern annehmen können oder nicht.
Die Jugendämter sollten mehr Personal und mehr Geld erhalten, dafür weniger Geld z.B. für Denkmäler ausgegeben werden.
Mir erzählte eine junge Mutter mit 3 Kinder, daß Ihr das Jugendamt einen sogenannten Laufstall verboten. In einem Laufstall fühlt sich ein Kind wie im Gefängnis.
Wir kennen wohl alle einen Laufstall aus Kindertagen. Hat Er uns geschadet??? Ich denke nicht.Eher genützt, weil wir uns weniger verletzt haben, wenn die Mutter/Oma z.B. durch Hausarbeit abgelenkt waren und wir "eigene" Entdeckungsreisen gemacht hätten.......
Damit hier kein Mißverständnis aufkommt. Ich meine natürlich zeitlich begrenzter kurzen Aufenthalt im Laufstall und nicht stundenlang......
... , man spielt wohl eher Hazard mit der Zukunft und wenns schief geht wird in die Kamera geflennt....
"Zuwanderung, wir brauchen mehr Zuwanderung! (Von möglichst billigen Arbeitskräften und doof dürfen sie auch sein, Hauptsache sie ackern und vermehren sich wie die Karnickel ... ! Und wer das jetzt laut sagt, der hat einen merkwürdigen Unfall ... .)"
Bezüglich sich Kinder leisten können, meine Frau und ich haben entschieden, daß wir das nicht können und nicht wollen, wenn wir dem Kind auch einen ordentlichen Standard bieten wollen. Dazu wollen wir nicht auf'm Land leben, hätten aber auch wenig Lust, das Kind in unserer Stadt zur Schule zu schicken...man hat aber nun mal keine freie Schulwahl in diesem unseren Lande.
Knallkopf
31.08.2011, 14:01
Tja , wenn sich Ischienöhre nicht weiter vermehren , dann gute Nacht Deutschland , wenn nur noch die Dummen der Volksvermehrung dienen .
Oberlausitzer
31.08.2011, 19:05
Gestern erst wieder live in Neuss gesehen Hochschwanger und Kippe in der Fresse dazu noch dieses typische Hartz 4 ich hab keen Bock uff Arbeit auftreten:31:
Traindriver
31.08.2011, 19:10
"Zuwanderung, wir brauchen mehr Zuwanderung! (Von möglichst billigen Arbeitskräften und doof dürfen sie auch sein, Hauptsache sie ackern und vermehren sich wie die Karnickel ... ! Und wer das jetzt laut sagt, der hat einen merkwürdigen Unfall ... .)"
Stimmt!!! Manche Dinge spricht man im eigenen Vaterland lieber nicht laut aus. Es könnte leicht in der rechten Ecke landen!!!! Obwohl es gar nicht so gemeint ist.....
Ja, die Entwicklung ist heikel - gerade die, die ihren Kindern am wenigsten bieten können und wollen, gerade die vermehren sich wie die Karnickel und sorgen mit allen Kräften dafür, daß ihr Nachwuchs genauso chancenlos bleibt wie sie selbst :-(
sven0403
31.08.2011, 19:42
Ja, die Entwicklung ist heikel - gerade die, die ihren Kindern am wenigsten bieten können und wollen, gerade die vermehren sich wie die Karnickel und sorgen mit allen Kräften dafür, daß ihr Nachwuchs genauso chancenlos bleibt wie sie selbst :-(
Vermutlich liegt es daran das Kinderkriegen für Arme wesentlich lukrativer scheint als für Gutverdiener, die damit ihre Karriere und ihren Reichtum gefährdet sehen.
Vermutlich liegt es daran das Kinderkriegen für Arme wesentlich lukrativer scheint als für Gutverdiener, die damit ihre Karriere und ihren Reichtum gefährdet sehen.
Nein ..., es ist das Einzige, was noch bleibt, wenn einen alle abgeschrieben haben. Und in der Einkommensklasse kostet das nicht extra ... .
Laileena
02.09.2011, 12:39
Schaut mal ob ihr den Film "Ideocracy" irgendwo mal anschauen könnt ^^
Der passt irgendwie zum Thema ^^
Powered by vBulletin® Version 4.1.10 Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.