Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Hinweis] Schweres Busunglück in Radevormwald
Es gibt noch keine Ursachen. Man sucht noch.
http://www.focus.de/panorama/welt/nordrhein-westfalen-mindestens-fuenf-tote-bei-busunfall_aid_437999.html
Aber beim Lesen des Artikel fiel mir sofort der Tod eines TF´s im Dienst ein, der einem Herzinfark erlegen ist.
Und an den Kommentar eines Mitusers: Gut das die Sicherheitseinrichtungen da sind.
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und den Verletzten gute Besserung
P.S.: da wir hier ja auch Busfahrer , respektive Brummifahrer haben: Gibt es bei Euch eigentlich auch sowas wie Totmannschalter?
Es gibt noch keine Ursachen. Man sucht noch.
http://www.focus.de/panorama/welt/nordrhein-westfalen-mindestens-fuenf-tote-bei-busunfall_aid_437999.html
Aber beim Lesen des Artikel fiel mir sofort der Tod eines TF´s im Dienst ein, der einem Herzinfark erlegen ist.
Und an den Kommentar eines Mitusers: Gut das die Sicherheitseinrichtungen da sind.
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und den Verletzten gute Besserung
P.S.: da wir hier ja auch Busfahrer , respektive Brummifahrer haben: Gibt es bei Euch eigentlich auch sowas wie Totmannschalter?
Auch mein Mitgefühl an die Angehörigen der Opfer und den Verletzten.
Nun zu Deiner Frage:
Nein, es gibt keinen "Totmannschalter" (wie es ihm im PKW ja auch nicht gibt). Daher hat man ja schon vor einigen Jahren für LKW-Fahrer über 50 Jahre die regelmäßigen Gesundheitskontrollen eingeführt. Und wer da "durchfällt", dem wird die Führerscheinklasse C (alte Klasse II) entzogen. Bei besonders schweren Beeinträchtigungen können auch die Klassen A (Zweiräder) und B (PKW) entzogen werden. Für Busfahrer galt diese Regel unabhängig vom Alter schon immer. Der Personenberförderungsschein (als Zusatzdokument zur Klasse II) musste alle drei Jahre verlängert werden und war mit einer Gesundheitsprüfung verbunden. Für die heutige Klasse D gelten analoge Regelungen.
Ein Totmannschalter würde bei einem Straßenfahrzeug auch wenig bewirken, da es nicht spurgeführt ist. Wenn der Fahrer einen Infarkt erleidet, ist das Fahrzeug führerlos. Wenn ein Beifahrer (oder bei einem Bus ein Fahrgast) eingreifen kann, ist es gut. Irgendwo soll ja mal ein 14jähriger nach einem Infarkt des Busfahrers eine Katastrophe verhindert haben.
Anmerkung: Dies ist nur eine Antwort auf die Frage von LZB. Ich will damit allen Spekulationen über die Unfallursache einen Riegel vorschieben. Warten wir das Ergebnis der KTU (http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminaltechnische_Untersuchung) ab, dann können wir immer noch diskutieren.
heetENkoel
23.09.2009, 03:08
Sorry vorweg für´s OT:
Ich denke Technisch wäre da schon was drin, sehe der ganzen Sache allerdings skeptisch entgegen.
Habe letztens eine Werbung eines Schwedischen Autoherstellers gesehen wo eine neue Technik angepriesen wurde, das das Fahrzeug selbstständig abbremst vor Hindernissen. Die genaue Arbeitsweise und bis zu welcher Geschwindigkeit dieses System arbeitet ist mir nicht bekannt.
Ich Persönlich sehe der Sache ehr skeptisch entgegen. Was wenn defekt? Fängt die Karre dann beim Blatt vor´m Sensor an ne Vollbremsung zu machen?
Aber bevor ich alles Kritisiere daran werde ich mich wohl mal Auseinander setzen wie das ganze Funktioniert.
Es gibt halt viele Dinge die vom Gedanken her gut sind aber Technisch noch weit entfernt sind von "Gut"...
Ein Müdigkeitswarner der nach Kilometer´n bez. Zeit warnt hat z.B. den Titel "Müdigkeitswarner" nicht verdient. Der macht zwar Palaver das man die Empfohlenen Pausen einhalten soll versagt aber wenn dem Fahrer wirklich mal die Augen zufallen.
Was nützt mir ein Spurassistent der wo mal Ausnahmsweise die Makierungen nicht gut oder gar nicht da sind versagen. Spätestens in der Großbaustelle wo man zig Linien hat schaltet man sowas ab weil einen das Dauervibrieren untern Arsch auf´n Sack geht...
Solche Systeme unterstützen einen, die Hauptverantwortung im Straßenverkehr trägt aber weiterhin der Fahrer.
Aber wie gesagt, das ist hier OT
Die Unglücksursache wurde nie geklärt.Der Bus soll in einem einwandfreien technuschen Zustand gewesen sein.Der SETRA war ja auch nicht so alt.Der Kollege soll seine Lenk und Ruhezeiten eingehalten haben.Was mich als Busfahrer (mit 16 Jahren Berufserfahrung) stutzig macht,ist die Aussage das der Bus immer schneller geworden sein soll.Der Spinner im TV hat ja das Gerücht in die Welt gesetzt,das der Kollege sich umbringen wollte.Absoluter Schwachsinn!Die Kollegen waren alle entsetzt über dieses schwere Unglück.
Sichereheitseinrichtungen wie im Bahnverkehr gibt es bei Bussen,LKW nicht.Wie schon richtig bemerkt wurde,würde das auch nichts bringen.Wir haben eine stattliche Summe für die Familie gesammelt und gespendet.Das bringt uns den Kollegen und der Familie den Vater und Ehemann zwar nicht zurück,aber sollte wenigstens die erste finanzielle Not lindern.
Busfahrer müssen alle 5 Jahre zur Ärztlichen Untersuchung.In meinem Unternehmen machen wir nach 2,5Jahren eine Zwischenuntersuchung.Ab dem 50.Lebensjahr ist es gesetzlich vorgeschrieben,einen sogenannten "Idiotentest" zu machen.Fällst Du da durch.....dann wars das mit Fahren.Hat man z.B. mit 46Jahren die Führerscheinverlängerung,wird dieser nur für 4 Jahre verlängert,weil man ja in 4 Jahren 50 Jahre alt wird.
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