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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Hinweis] Arcandor geht in die Insolvenz



Oberrheinfahrer
09.06.2009, 15:42
Arcandor(Karstadt/Quelle) hat den Kampf um Staatsmillionen aufgegeben und heute Insolvenz angemeldet. So bleibt dem Steuerzahler wenigstens das erspart.
Somit dürfte der Weg der Metrogruppe für eine Übernahme frei sein.

http://wirtschaft.t-online.de/c/17/79/04/34/17790434.html

Grüße vom Orf

heetENkoel
09.06.2009, 15:49
Ja... Grad nen Beitrag gesehen an nen öffentlichen Fernsehr. Der Vorstand hatte natürlich immer sein hämisches Grinsen auf den Lippen. Denen passiert ja auch nix, die bekommen ja noch Prämien das die den Karren in den dreck fahren.

Ich finde es aber mal gut das da nciht vom Staat geholfe wird. Finde es wurde schon in der Vergangenheit viel zu viel geholfen. Jetzt drohen die alle mit Insolvens. Ist ja auch toll, man quetscht das letzte noch raus aus so ner Firma, die Gläubiger bleiben auf ihren Schulden sitzen und um drei Ecken macht man das neue Dingen auf...

Begründung der Saates zu den "Nein" bez. Staatshilfen war ja z.B. das es den investoren eigentlich gar nicht an Geld mangelt.

Oberrheinfahrer
09.06.2009, 15:54
Was mich speziell an diesem Fall so ärgert ist, dass man mit dem Reiseveranstalter "Thomas Cook" noch ein sehr gewinnbringenden Teil des Unternehmens hat und sich strikt weigert diesen zu verkaufen.Man will also nur die Verluste an den Steuerzahler abdrücken und mit dem profitablen Teil weiter Geld für die eigene Tasche und der Aktionäre verdienen. Na so blöd ist der Staat dann wohl Gott sei Dank doch nicht.

Grüße vom Orf

sven0403
09.06.2009, 15:59
Ich finde es aber mal gut das da nciht vom Staat geholfe wird. Finde es wurde schon in der Vergangenheit viel zu viel geholfen. Jetzt drohen die alle mit Insolvens. Ist ja auch toll, man quetscht das letzte noch raus aus so ner Firma, die Gläubiger bleiben auf ihren Schulden sitzen und um drei Ecken macht man das neue Dingen auf...

Begründung der Saates zu den "Nein" bez. Staatshilfen war ja z.B. das es den investoren eigentlich gar nicht an Geld mangelt.

Wer ist rettenswert und wer nicht ?

Wobei ja nicht einmal gesagt ist, das Opel nun "gerettet" ist, viel Steuergeld wurde verschenkt ob es wirklich etwas nutzt weiß keiner.

Karstadt ist ja auch so ein Ding, in Halle hatten wir ja auch einmal so ein tolles Kaufhaus.
Jahrelang hatten die ein Angebot zum davonlaufen :pukeface: und dann auf einmal hieß es, UNRENTABEL !!! wir machen dicht !
Klamotten kann ich auch woanders kaufen, die Mitarbeiter mussten zuschauen wo sie bleiben.
Hier passieren immer wieder Unternehmerische Dummheiten, gehts schief soll der Steuerzahler bluten, läuft es wieder, will genau das Unternehmen aber auch keine Steuern zahlen :0102:

Gruß Sven

tickettussi
09.06.2009, 22:23
Wie eine Arcandor-Pleite die Verbraucher treffen würde
Dem Touristik- und Handelskonzern Arcandor droht die Insolvenz . Wir erklären, was das für die Kunden des Unternehmens mit Filialen bundesweit bedeuten würde
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/eine-arcandor-pleite-verbraucher-traefe-mm-345119.html?cmp=dnlmm

Bund lehnt auch Notkredit für Arcandor ab
Berlin - Der ums Überleben kämpfende Touristik- und Handelskonzern Arcandor kann endgültig nicht mehr mit einer Staatsbürgschaft aus dem “Wirtschaftsfonds Deutschland“ rechnen
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/bund-lehnt-staatsbuergschaft-arcandor-344698.html


So könnte es bei Arcandor weiter gehen
Essen - Bei der beantragten Arcandor-Insolvenz rechnen viele Beobachter mit einer Zerschlagung des Essener Handels- und Tourismusunternehmens


Derzeit ist das Geschäft des Unternehmens auf die drei Säulen Tourismus (Thomas Cook), Warenhäuser (Karstadt) und Versandhandel (Primondo mit Quelle) aufgeteilt. Die knapp 53-prozentige Arcandor-Beteiligung an dem Ferienflieger Thomas Cook stünde bei einer Insolvenz ganz oben auf der Verkaufsliste, obwohl die “Ertragsperle“ des Konzerns als eigenständiges Unternehmen selbst gar nicht direkt betroffen wäre.
REWE-Chef Alain Caparros kündigte am Dienstag an, eine Übernahme von Thomas Cook prüfen zu wollen. Die Entscheidung darüber liegt jedoch nicht zuletzt bei den Gläubigerbanken, denen Arcandor seine Aktien bereits als Pfand gegeben hat. Deutlich stärker betroffen wären vor allem die beiden Handelstöchter Karstadt und Primondo mit dem Versender Quelle. Interessenten wie die Hamburger Otto-Gruppe gibt es bislang vor allem für einige der Primondo-Spezialversender wie Hess Natur oder Baby Walz sowie für die Karstadt-Sporthäuser.
Mitarbeiter der Karstadt-Warenhäuser müssen bangen
Verschärfen dürfte sich dagegen die Situation der rund 30.000 Beschäftigten der Karstadt-Warenhäuser. Obwohl der zur Metro gehörende Konkurrent Kaufhof angekündigt hat, die Verhandlungen über einen Zusammenschluss der beiden Ketten auch bei einer Arcandor-Insolvenz weiterführen zu wollen, befürchten viele Beobachter, dass ein Kahlschlag nun deutlich radikaler ausfallen könnte.
Auf der Verliererseite stünden auch die Aktionäre des Handelskonzerns, die am Montag bereits einen Kurseinbruch von mehr als 40 Prozent hinnehmen mussten sowie die Vermieter, die mit deutlichen Mietkürzungen rechnen müssten. Am Dienstag brach der Aktienkurs zeitweise weiter um mehr als 26 Prozent auf 0,78 Euro ein.
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/koennte-arcandor-weiter-gehen-346835.html?cmp=dnlmm

Traindriver
09.06.2009, 22:40
Die Mitarbeiter haben mein vollstes Mitgefühl.
Sie werden zum Spielball in einem Wirtschaftskrimi.

Der Vorstand wollte Geld vom Staat(also von UNS ALLEN), das gab es nicht, also muß der Druck auf die Politik erhöht werden.

So ganz glaube ich noch nicht daran, daß dorthin kein Steuergeld fließen wird....

Es ist bald Bundestagswahl!!! :003:

AOG
09.06.2009, 22:59
Die Zeiten der großen Warenhäuser sind vorbei. Auch Kaufhof hat zu kämpfen und ein Zusammenschluß käme dem Metroboss gerade recht. Vor Ort wird eines der beiden Häuser dicht gemacht und schon ist man lästige Konkurrenz los. Darüber hinaus haben sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen geändert. Sie gehen lieber in Einkaufszentren (http://de.wikipedia.org/wiki/Einkaufszentrum), wo sie verschiedene Fachgeschäfte unter einem Dach finden.

Schotter
09.06.2009, 23:13
Wenn das der Alte Herr Karstadt noch erleben würde, was man aus seiner Idee und durchaus Erfolgreichen Geschäftsmodell gemacht hat.


---====--- Beitrag hinzugefügt um 22:13 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 22:03 ---====---


Die Zeiten der großen Warenhäuser sind vorbei. Darüber hinaus haben sich die Einkaufsgewohnheiten der Menschen geändert. Sie gehen lieber in Einkaufszentren, wo sie verschiedene Fachgeschäfte unter einem Dach finden.

Leider ist das so. Aber haben tragen die Städte nicht auch eine mit Schuld, das der Kunde in diese Einkaufsparks gehen ? Ein Beispiel aus Lübeck. dort wurde an einer Autofreien Innenstadt solange rumgebastelt bis dieses für den Durchgangs Verkehr Gesperrt wurde. Käufer konnten nur ausserhalb der City für viel Geld Parken und mussten lange wege in den kauf nehmen oder den Bus nutzen. das ist natürlich alles sehr unatraktiv wenn ich viele Tüten oder sperrige gegenstände habe.

direkt an der A1 habe ich den Citti Park. Mit Autobahnanschluss in alle Himmelsrichtungen, Hunderte Kostenlose Parkplätze und viele Einkaufmöglichkeiten ( Lebensmittel-Elektronik-Bekleidungs-Spielwaren ) u.s.w. und für Kinder möglichkeiten sich auf der kinder Kirmis auszutoben.

Teufel36
09.06.2009, 23:17
Was anderes als die Insolvenz habe ich auch nicht erwartet.
Jetzt kann der Insolvenzverwalter erst einmal die nächsten drei Monate ohne Personalkosten rechnen.

vzinn
10.06.2009, 08:35
Wenn der Staat hier eine Unterstützung gegeben hätte, wäre die Insolvenz nur verzögert worden und der Vermieter hätte weiter seine hohen Miete kassieren können.
Hier sieht man auch wieder die kurzsichtigkeit vieler Manager, wenn man nichts mehr als Sicherheit hat, weil man alles verkauft hat (Gebäude), hat man halt keine Sicherheiten für einen Kredit. Der Insolvenzantrage hätte wahrscheinlich noch früher gestellt werden müssen, da wäre die Abwicklung noch besser gewesen. Bei SinnLevers hat man ja gezeigt, dass das deutsche Insolvenzrecht gut geeignet ist, eine Firma zu retten. Das Problem ist nur, es muss noch etwas zum Retten da sein.
Ich wünsche den Mitarbeitern von Arcandor, dass möglichst viele Arbeitsplätze erhalten werden können.

Volker

LVT771
10.06.2009, 12:02
Das scheint es ein Ost/West-gefälle zu geben bei Karstadt

Im Fernsehn bei Gesprächen in Leipzig/Dresden /Magdeburg ?? das es ein misses Kaufhaus ist mit zu wenig Angeboten und Hochpreispolitik.

Bei mir in Giessen ist das nicht so Service, Preis und Angebot---> Top (entgegen dem Trend auch preiswerter als Saturn/MM und auch Expert)

Aber da sieht man auch das jetzt jeder Versucht,seinen Fehler unter dem Mantel der Krise zu verstecken und noch daraus Kapital zu schlagen. ich bin auch immer noch der Meinung das es Schwachsinn ist die Hypo RE und Opel so an Leben zu halten

Gruß Volker

Oberrheinfahrer
10.06.2009, 12:12
Das scheint es ein Ost/West-gefälle zu geben bei Karstadt

Im Fernsehn bei Gesprächen in Leipzig/Dresden /Magdeburg ?? das es ein misses Kaufhaus ist mit zu wenig Angeboten und Hochpreispolitik.



Für Magdeburg kann ich das nur bestätigen. Mieses Angebot und sehr teuer. Dazu kommt noch die scheinbar übermächtige Konkurrenz des "Allee Centers" schräg rüber.Gerade deshalb hätte man bei Karstadt viel attraktiver werden müssen.

Grüße vom Orf

VT605
10.06.2009, 12:40
Aber da sieht man auch das jetzt jeder Versucht,seinen Fehler unter dem Mantel der Krise zu verstecken und noch daraus Kapital zu schlagen. ich bin auch immer noch der Meinung das es Schwachsinn ist die Hypo RE und Opel so an Leben zu halten

Gruß Volker

Bei Opel kann man sicher drüber streiten, bei der Hypo RE sieht die Sache für mich anders aus. Das ist eine Bank, die mehr im Hintergrund arbeitet und andere Banken finanziert. Wenn du die Pleite gehen läßt, werden viele andere Banken mit in den Abgrund gerissen. Das Problem hat man ja bei Lehmann Brothers in Amerika gesehen.

Schwarzwaldbahnchef
11.06.2009, 11:02
Ja, man muss schon genau abwägen, wer abzockt und wer echt auf dem Zahnfleisch geht.
Bei Arcandor scheint es sich eindeutig um Ersteres zu handeln. Die Leidtragenden sind wieder einmal die Beschäftigten....

vzinn
11.06.2009, 11:49
Aber da sieht man auch das jetzt jeder Versucht,seinen Fehler unter dem Mantel der Krise zu verstecken und noch daraus Kapital zu schlagen. ich bin auch immer noch der Meinung das es Schwachsinn ist die Hypo RE und Opel so an Leben zu halten


Was man "rettet" und was nicht ist natürlich schwer zu entscheiden. Ich sehe da auch ein anderes Problem, auf Opel könnte man im Moment verzichten, die Arbeitsplätze wären aber wahrscheinlich dauerhaft aus Deutschland weg, denn neue Autowerke werden selten noch gebaut.
Die 4 Milliarden Umsatz, die Karstadt macht, werden die Leute ja mehr oder weniger weiterhin ausgeben, das würde dann woanders passieren, die bräuchten ja dann auch die eine oder andere Arbeitkraft. Und Häuser wie das KDW und einige große andere bleiben auf jeden Fall bestehen, egal unter welchen Namen. Es ist außerdem zu vermuten, dass man auch mit den Staatshilfen etliche Arbeitsplätze bei Arcandor abgebaut hätte.

Maulwurf
11.06.2009, 15:23
Wenn ich mich mal zurückerinnere haben noch vor einem Jahr die Banker den totalen Kapitalismus gefordert, aus dem sich der Staat doch bitte rauszuhalten habe. Und nachdem sie die Kehrseite des totalen Kapitalismus zu spüren bekommen haben, betteln die gleichen Leute den Staat um Hilfe an. Es war ein Fehler vom Staat die HRE jahrelang an der langen Leine zu haben und somit ist die Verstaatlichung jetzt das einzige geeignete Mittel um einen zusammenbruch zu verhindern. Aber bitte keine Verstaatlichung auf Zeit sondern in alle Ewigkeit!!!

Das heißt aber nicht, dass ich das gutheiße. Was mir vor allem nicht gefällt ist dieser Bankenrettungsschirm. Wenn die private Commerzbank welche sich ja kräftig verspekuliert hat pleite geht, wen kümmerts? Sie wollte den totalen Kapitalismus, jetzt hat sie ihn.

Was Opel angeht, so muss man natürlich mit den Leuten mitfühlen und ich wäre bestimmt auch froh wenn der Staat meine Arbeitsplatz retten würde. Dennoch erachte ich es für einen Fehler, dass Opel geholfen wurde. Opel ist kein Systemrelevantes Unternehmen, genausowenig wie die Commerzbank. Von daher erachte ich die Hilfeersuche von Arcandor aber auch der Infineon, MAN, Heidelberg-Zement usw. (mittlerweile sollen es an die 1000 sein) zwar als unverschämt, aber wenn man rein nach der Logik geht als berechtigt und der Staat müsste allein schon aus Gründen der Gleichbehandlung helfen. Wer das alles bezahlt dürfte ja klar sein, eben wie immer.

Teufel36
11.06.2009, 15:50
:74: Die arme Frau Schickedanz was macht sie denn jetzt? :74:

Traindriver
11.06.2009, 18:07
Die arme Frau Schickedanz was macht sie denn jetzt?

???
Willste sammeln für Sie?????:039:

Teufel36
11.06.2009, 18:09
???
Willste sammeln für Sie?????:039:

Für sie leider nicht, Lieber Traindriver. :2:

Traindriver
11.06.2009, 18:36
Für sie leider nicht, Lieber Traindriver. :2:

Frau Schikedanz hat bestimmt wenig Geldsorgen und Du machst Dir Sorgen um Sie?????
Frech wirste auch noch???
Das kostet eine Eisrunde beim LIEBLINGSKELLNER!!!!:001:
(Könntest bei dem seine Rechenkünste sogar Glück haben und was rauskriegen!!!!:24:)

Die Mitarbeiter im Arcandor-Konzern blicken in eine sehr ungewisse Zukunft und das zu Beginn der Urlaubszeit!:039:
Denen gehört mein Mitgefühl und nicht Frau Schikedanz oder jemand anderen von den dortigen Managern!!

Teufel36
11.06.2009, 18:38
Frau Schikedanz hat bestimmt wenig Geldsorgen und Du machst Dir Sorgen um Sie?????
Frech wirste auch noch???
Das kostet eine Eisrunde beim LIEBLINGSKELLNER!!!!:001:
(Könntest bei dem seine Rechenkünste sogar Glück haben und was rauskriegen!!!!:24:)

Die Mitarbeiter im Arcandor-Konzern blicken in eine sehr ungewisse Zukunft und das zu Beginn der Urlaubszeit!:039:
Denen gehört mein Mitgefühl und nicht Frau Schikedanz oder jemand anderen von den dortigen Managern!!

Das mit dem Eis geht in Ordnung.

meine bemerkung zu Frau Schikedanz war doch nur :74:

Larry Laffer
12.06.2009, 00:03
Mhhh, sieht das lecker aus!

Ja, ich denke auch, daß es richtig war, den Staat da nicht reinzuschicken. Karstadt hat seit Jahren Probleme wurde dann in der Notsituation von Herrn Middelhoff persönlich ausgenommen (Immobilienverkauf und -zurückmietung), es gibt keinen Grund, hier Staatsgelder zu schicken.

Bei Opel ist das was anderes!

Natürlich wünsche ich den Leuten, daß sie ihren Job behalten. Aber den behalten sie auch, wenn die Metro AG sie aufkauft. Und in den Häusern, in denen man partout keinen Gewinn machen kann, da kann man auf Dauer auch keine Jobs behalten. Leider!

Traindriver
12.06.2009, 10:42
Das mit dem Eis geht in Ordnung.
http://www.eiscafe-pierrot.de/eisbecher/eisbecher6_gr.jpg



Schwupps - schon habe ich bei dem Anblick vom dem LECKER-Eis 1 Pfund mehr auf der Hüfte- DANKE SCHÖN!!!!:018:

Aber trotzdem SCHÖÖÖÖÖÖN LECKER!!!!:24::021:

Woher wußtest Du eigentlich das Schwarzwälder Kirsch-Eisbecher mein Lieblingseisbecher ist????
Wo ist die Kamera oder das Micro?????:007:
Hat die Datenaffäre irgendwelche Spuren bei Ihnen hinterlassen??

"Ich glaube NEIN und ich könnte Ihnen 100 Gründe nennen, wenn ich nur welche wüßte!!!"- frei nach OTTO!:021:


meine bemerkung zu Frau Schikedanz war doch nur :74:

Schwöre bei allem was Dir wichtig ist, daß das nur Ironie war!!!!!:067:

Dann glaube ich Dir das auch.....

Ich dachte schon Du hegst gewissen mitfühlende Gedanken für Frau Schikedanz und Co!:003:

sven0403
12.06.2009, 11:09
Ich dachte schon Du hegst gewissen mitfühlende Gedanken für Frau Schikedanz und Co!:003:

.......nur wenn diese Personen dafür bezahlen :004: könnte man ja ein wenig Mitleid heucheln, so wie die das ihren Angestellten gegenüber auch tun. Abschaum !!!

Gruß Sven

Schotter
12.06.2009, 17:03
hat vieleicht jemand von euch die Talkshow J.B. Kerner gesehen ? als Gäste war eine Karstadt Verkäuferin, der Chef von Trigema, Chef von Arcandor AG und Michel Friedman. Wer Michel Friedman kennt der weis das der immer schön heftig ins Gericht geht. na kurz um der grund Tenor war
-man kann keine Unternehmen kaufen wenn man kein Geld hat
-der Größtenwahn muss aufhören ( aktuell die Scheffler und Continental )
-Unternehmer verantwortung und haftung

Schwarzwaldbahnchef
12.06.2009, 17:31
Unternehmerhaftung wäre in diesem Fall wo absolut angebracht!

Teufel36
18.06.2009, 07:18
Arcandor stellt weitere Insolvenzanträge.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/detail_dpa_21554226.php

Schotter
18.06.2009, 22:18
Und heute waren Führungskräfte von Quelle bei der Bayerischen Landesregierung um Gelder zu acquireren für den Druck des Herbst/Winter Katalog

Teufel36
19.06.2009, 08:19
Bayern rettet Quelle - Hoffnung für Karstadt.
http://de.news.yahoo.com/26/20090618/tbs-bayern-rettet-quelle-hoffnung-fr-kar-34aca09.html

tickettussi
19.06.2009, 17:51
Zahl der Arcandor-Insolvenzanträge steigt weiter
Beim Essener Handels- und Tourismusunternehmen Arcandor geraten immer mehr Tochterfirmen in den Sog des Insolvenzverfahrens

Am Freitag werde sich die Zahl der betroffenen Gesellschaften voraussichtlich auf 28 weiter erhöhen, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Neben der Muttergesellschaft Arcandor hatten seit dem 9. Juni unter anderem die Töchter Quelle, Karstadt und Primondo Insolvenzantrag beim Essener Amtsgericht gestellt. Der auf Elektroartikel spezialisierte Internetshop “Myby“ hatte seinen Antrag beim Amtsgericht Düsseldorf vorgelegt.......http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/zahl-arcandor-insolvenzantraege-steigt-weiter-364109.html?cmp=dnlmm

tickettussi
20.06.2009, 17:39
Quelle: Der Katalog ist im Druck
Nürnberg/Fürth - Die Mitarbeiter des insolventen Versandhauses Quelle sind aus ihrer Schockstarre erlöst worden. Seit Freitagabend laufen die Druckmaschinen für den neuen Hauptkatalog auf Hochtouren.
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/quelle-katalog-druck-365627.html?cmp=dnlmm

Teufel36
20.06.2009, 19:40
Cordes will Karstadt-Übernahme nicht um jeden Preis.
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/cordes-will-karstadt-uebernahme-nicht-um-jeden-preis;2378106
Metro-Chef Eckhard Cordes macht bei der geplanten Übernahme der Karstadt-Filialen durch die Metro-Kette Kaufhof weiter Druck. Um seine Verhandlungs zu stärken, betonte er am Samstag, er wolle die Übernahme "nicht um jeden Preis". Gleichzeitig mahnte er zur Eile, sonst würden die Probleme noch zunehmen.

Schotter
23.06.2009, 23:13
Quelle muss um Staatshilfe zittern

Der Versandhändler Quelle muss weiter um eine dringend benötigte Staatsbürgschaft bangen: Hektische Verhandlungen laufen, um die Zukunft des Versenders doch noch zu sichern

Der bisherige Antrag auf eine 50 Mio. Euro große Bürgschaft des Bundes sowie der Länder Bayern und Sachsen habe die Kriterien für die Vergabe von Staatshilfen nicht erfüllt, verlautete am Dienstag aus Verhandlungskreisen. Allerdings wurde in Berlin und München über die Zukunft von Quelle weiterverhandelt. Eine endgültige Entscheidung soll am Mittwoch im Bürgschaftsausschuss von Bund und Ländern fallen.
Die Schwierigkeiten in den Verhandlungen tauchten überraschend am Montag auf. "Das Ausfallrisiko hätte quasi bei 100 Prozent gelegen, die Bürgschaft wäre sofort gezogen worden", sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Person der FTD nach der Sitzung des Bürgschaftsausschusses. Dass damit die Voraussetzungen für eine Staatsbürgschaft nicht erfüllt seien, sei einhellige Auffassung gewesen, hieß es. "Quelle braucht einfach Cash, und das kann der Bund kaum leisten."

Noch Ende vergangener Woche hatte Quelle Zuversicht verbreitet und in Erwartung der Staatsbürgschaft bereits den Druck des Winterkatalogs in Auftrag gegeben. Tatsächlich hatte die Politik signalisiert, Quelle helfen zu wollen


Quelle: FTD


---====--- Beitrag hinzugefügt um 22:13 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 22:09 ---====---

Quelle bangt um Bürgschaft - Katalog auf der Kippe

Fürth/Essen (dpa) - Das insolvente Versandhaus Quelle muss um die dringend benötigte Staatsbürgschaft über 50 Millionen Euro bangen. Damit steht die Auslieferung des Hauptkatalogs, der für das Überleben des Unternehmens entscheidend ist, erneut auf der Kippe.

Frisch gedruckte Seiten des neuen Quelle-Kataloges vor einem Fließband. Muss das insolvente Versandhaus um die dringend benötigte Bürgschaft über 50 Millionen Euro bangen?

Die Druckerei Prinovis drohte am Dienstag mit einem Druckstopp. Man habe beim Produktionsstart vergangenen Freitag betont, dass nur dann planmäßig gefertigt werde, wenn Prinovis eine rechtsverbindliche Zusage zur Übernahme der Produktionskosten erhalte, teilte das Unternehmen in Gütersloh mit. «Diese Zusage ist bis jetzt noch nicht eingegangen. Daher behalten wir uns vor, die Produktion des Katalogs gegebenenfalls auszusetzen, um unser Risiko in einem für unser Unternehmen verantwortbaren Rahmen zu halten.»

Der Quelle-Antrag habe kaum noch Erfolgsaussichten, schreibt die «Financial Times Deutschland» unter Verweis auf eine Sitzung des Interministeriellen Bürgschaftsausschusses von Bund und Ländern am Montagabend. Das Bundeswirtschaftsministeriums erklärte dazu, die Beratungen des Ausschusses seien noch nicht beendet. «Es gibt noch keine Entscheidung», sagte eine Sprecherin. Beim Quelle-Mutterkonzern Arcandor hieß es, die Beratungen über die Bürgschaft gingen an diesem Mittwoch in Berlin weiter. Ein Sprecher zeigte sich zuversichtlich, dass der Antrag doch noch positiv beschieden wird.

Ende vergangener Woche war der Quelle-Katalog in Druck gegangen, obwohl eine endgültige Zusage zur Übernahme der Produktionskosten noch fehlt. Ursprünglich sollten sich der Bund und die Länder Sachsen und Bayern die Bürgschaft über 50 Millionen Euro teilen. Bayern und Sachsen sagten bereits zu, sich beteiligen zu wollen.

Nach Angaben der «Financial Times Deutschland» hieß es jedoch am Montagabend aus Verhandlungskreisen: «Das Ausfallrisiko hätte quasi bei 100 Prozent gelegen, die Bürgschaft wäre sofort gezogen worden.» In München liefen bereits Gespräche über einen bayerischen Alleingang zur Rettung von Quelle. Dabei gelte auch ein direkter Einstieg des Freistaats als Option, schreibt die Zeitung.

Ein Sprecher des bayerischen Finanzministeriums sagte, ein Alleingang stehe nicht zur Debatte. Der Bürgschaftsausschuss werde noch einmal beraten. Ein Sprecher der Münchner Staatskanzlei betonte, Bayern sei entschlossen, das Mögliche zur Rettung von Quelle beizutragen.

Arcandor stellte am Dienstag weitere Insolvenzanträge beim Amtsgericht Essen. Betroffen sind die Primondo Großgut Stückgut GmbH (Fürth) und die Revue Vertriebs GmbH (Nürnberg), teilte das Gericht mit. Beides seien sehr kleine Tochterunternehmen in der Arcandor-Gruppe, sagte der Unternehmenssprecher.

Unterdessen gibt es Streit um das Betriebsrentenvermögen von Arcandor. Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV), eine Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft, will das Vermögen und die Verpflichtungen möglichst rasch übernehmen, berichtete das «Handelsblatt». Die Treuhandgesellschaft KQMT (KarstadtQuelle Mitarbeitertrust), an die das Rentenvermögen ausgelagert ist, will dagegen laut Vorstand Ulrich Mix die Kontrolle vorerst nicht abgeben.

«Wir wollen eine Einigung mit dem PSV erzielen», sagte Mix der Deutschen Presse-Agentur dpa. Eine effektive Vermögensübertragung könne aber ein bis zwei Jahre dauern. Die Treuhandgesellschaft will deshalb die Betriebsrenten für rund 51 000 Rentner zunächst weiter zahlen. Der PSV geht laut «Handelsblatt» davon aus, dass das Vermögen mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf den PSV übergeht. In dieser Woche sollen erste Sondierungsgespräche stattfinden. Bei den Gesprächen wird die Insolvenzverwaltung nach PSV-Angaben dabei sein.

Quelle : dpa

Oberrheinfahrer
24.06.2009, 14:12
Quelle erhält keine Staatsbürgschaft

Bufimi Steinbrück lehnt eine Staatsbürgschaft für das schon vorher überschuldete Versandhaus Quelle kategorisch ab und aus. Es besteht lediglich für Quelle die Möglichkeit eines Massekredits(ein von einer Bank oder Bankenpool zur Verfügung gestellter Kredit).

http://www.welt.de/wirtschaft/article3988633/Der-Bund-lehnt-eine-Buergschaft-fuer-Quelle-ab.html

Grüße vom Orf

Schotter
24.06.2009, 16:56
Schade das so ein Mega Versandhaus in die Knie gedrückt wird.

Teufel36
26.06.2009, 09:19
Quelle-Rettung wird zur Politik-Posse.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0626/wirtschaft/0037/index.html
Die Landesregierungen verkünden voreilig die Rettung, doch Berlin prüft die Bewilligung eines Kredits noch.

vzinn
26.06.2009, 23:36
Schade das so ein Mega Versandhaus in die Knie gedrückt wird.

In die Knie hat Quelle ein ein unfähiges Management mit einer bescheuerten Preispolitik. Wenn ich im Katalog eine Matratze für z.B. 99€ sehe und dann für eine Normalgröße das doppelte zahlen soll, braucht sich keiner zu wundern, dass immer weniger bestellen. Bevor ich da Geld reinschieße, muss erst mal der Ansatz eines Konzeptes her, sonst kann ich das Geld gleich verbrennen.
Für die Mitarbeiter ist es natürlich nicht schön, die können einem nur leid tun.

Volker

Bahnstern
27.06.2009, 01:06
Wer hat eigentlich Michel-die Nase-Friedman geweckt ? (nase wegen......)

Tja und wenn kein Politiker seine schmierigen Hände im Vorstand hat,kann das nix werden!
Sonst wäre Qualle schon längst gerettet,oder ?
Sitzt denn wirklich keiner unserer "sauberen" Politiker da drinne?
Ach ja Frau Sch...wenn ich Zeit habe werde ich Sie bedauern.
Warscheinlich werden sie jetzt Hartz IV Opfer.
Klagen sie doch n bisl dagegen.
Naja und n paar Milliardchen werde se doch noch haben,oder ?
Zur Not gibs ja Lichtenstein oder die Schweiz....oder Dubai.

Würde sogar für sie sammeln gehen...allein die Zeit Frau Sch...die Zeit...:biggrininvasion:

Larry Laffer
27.06.2009, 01:12
Richtig, es ist schade um die Mitarbeiter. Nur es kann nicht Aufgabe des Staates sein, jedes Unternehmen, das pleite geht, mit Steuergeldern künstlich am Leben zu erhalten. Arcandor ist wegen Mißmanagement pleite gegangen, und zwar nicht (wie bei Opel) weil irgendein Mutterkonzern auf einem anderen Kontinent an die Wand gefahren worden ist, sondern weil da ein Vorstand auf eigene Rechnung gewirtschaftet hat, weil da Fehlentscheidungen getroffen worden sind, weil es weder für Karstadt noch für Quelle in irgendeiner Form Konzepte gab. Und nun? Nun ist der Laden pleite, und das tut mir auch leid für die Leute. Die Karstadt-Häuser, die nach wie vor Substanz und Potential haben, an denen hat mit der Metro AG bereits ein Investor Interesse. Wenn da potentiell gewinnträchtige Filialen stehen, die ein Privatinvestor kaufen will, ist das nicht schlechter als eine staatliche Beteiligung.

Ja, und dann gibt es nach wie vor Karstadt-Häuser, die eben kein Potential haben. Übrigens hat die Metro ganz ähnlich agiert, als Wall-Markt in Deutschland pleite war: Die haben auch erst den ganzen Laden aufgekauft und relativ schnell etliche Häuser geschlossen, bei denen abzusehen war, daß man hier keinen Gewinn machen kann. Natürlich ist das traurig um die Leute, die da arbeiten, aber ein Gewerbebetrieb ist nunmal drauf angewiesen, Gewinne zu machen. Wenn das nicht möglich ist, dann sind die Arbeitsplätze da nicht zu halten. Sondern dann ist es notwendig, solche Läden zu schließen, damit die Arbeitskräfte, die dort sind, für gewinnträchtige Unternehmen zur Verfügung stehen.

Teufel36
29.06.2009, 07:58
Quelle-Rettung ungewiss - Seehofer greift Berlin an.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/detail_dpa_21639030.php

Schotter
30.06.2009, 00:48
Ganz Frisch reinbekommen

Masse-Kredit genehmigt - Quelle vorerst gerettet

Berlin (dpa) - Der dringend benötigte Kredit über 50 Millionen Euro für Quelle ist nach tagelangem Tauziehen vereinbart

Die Regierungen von Bayern und Sachsen wollen an diesem Dienstag nach entsprechenden Kabinettsbeschlüssen die Auszahlung anweisen, sagte der bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) in einer gemeinsamen Erklärung nach Beratungen in Berlin. Der Bund werde die Staatsbank KfW beauftragen. Die Zustimmung der EU-Kommission stand allerdings noch aus: Sie werde an diesem Dienstag erwartet, hieß es.

Somit können die 8000 Beschäftigten des Fürther Unternehmens vorerst aufatmen. Mit dem Kredit soll Quelle den Geschäftsbetrieb zunächst aufrechterhalten können. Bayern und Sachsen übernehmen zusammen 25 Millionen Euro. Die anderen 25 Millionen Euro kommen vom Bund und werden über die KfW ausgezahlt. Der sogenannte Massekredit soll bis zum 31. Dezember 2009 laufen.

Fahrenschon sagte, das sei das langersehnte positive Signal für Quelle. Der vorläufige Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg gab sich dagegen verhalten optimistisch. Er erklärte: «Ich hoffe sehr, dass wir jetzt eine Basis haben, auf der wir beginnen können, die Gesellschaft zu reorganisieren.» Dies sei aber kein «Selbstgänger». Er hoffe jedoch auf einen «guten Ausgang», sagte Görg.

In Bayern hängen nach Angaben des Betriebsrates mehr als 10 000 Arbeitsplätze an Quelle. Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Ernst Sindel sprach nach der Entscheidung von «riesiger Erleichterung». Der Kredit versetze Quelle in die Lage, den Geschäftsbetrieb wieder aufzunehmen. «Das gibt wahnsinnige Motivation», sagte Sindel der dpa.

Quelle kann seine Lieferanten schon nicht mehr bezahlen und ist seit Wochen darauf angewiesen, dass sie im Vertrauen auf die Staatshilfe in Vorleistung gehen. Auch die Druckerei des Quelle- Katalogs begann Freitagabend im Vertrauen auf Staatshilfe mit der Auslieferung von mehr als 100 000 Katalogen.

Die Beratungen über den Kredit hatten am Montagnachmittag begonnen. Sie dauerten bis in den späten Abend hinein. An den Gesprächen nahmen Staatssekretäre der Bundesregierung, Vertreter der Länder Sachsen und Bayern, der Banken sowie von Quelle und der vorläufige Insolvenzverwalter Görg teil. Kurz vor den Beratungen nannte Fahrenschon eine «fehlende Entscheidung des Bundesfinanzministers (Peer Steinbrück/SPD) als Grund für das tagelange Hängepartie um den Kredit.

Bereits am Wochenende hatte Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) die Bundesregierung eindringlich aufgefordert, sich an dem Kredit zu beteiligen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte die tagelange Prüfung des Kredits damit, dass die strengen Vorgaben der EU für staatliche Hilfe eingehalten werden müssten. Ein Quelle-Sprecher hatte vor verheerenden und unabsehbaren wirtschaftlichen wie soziale Folgen gewarnt, falls der Kredit verweigert würde.

Eigenes Geld hat Quelle nicht mehr, weil das Unternehmen kurz vor dem Insolvenzantrag alle finanziellen Mittel an den Mutterkonzern Arcandor überweisen musste. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) forderte eine Überprüfung dieses Vorgangs. «Ich erwarte, dass die konzerninternen Vorgänge der Geldüberweisungen seitens des Unternehmens unverzüglich vollständig aufgeklärt werden, insbesondere wohin das Geld von Quelle geflossen ist», teilte er Sonntagabend mit. Der Mutterkonzern Arcandor bezeichnete die Überweisung als einen Routine-Vorgang, der nichts mit der Insolvenz zu tun gehabt habe.

Quelle: dpa-info.com GmbH

Teufel36
30.06.2009, 07:41
Letzte Chance für Quelle.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/politik/131163/index.php
Entscheidende Sitzung zum Notkredit über 25 Millionen Euro / Bund verlangt Sicherheiten Kunden werden beliefert, solange es Ware im Lager gibt.

Teufel36
04.07.2009, 07:03
Quelle-Insolvenzverwalter: Drastische Maßnahmen.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/detail_dpa_21706118.php

Teufel36
17.07.2009, 14:20
Sal.Oppenheim dementiert mangelnde Unterstützung bei Arcandor.
http://kurse.focus.de/news/SalOppenheim-dementiert-mangelnde_id_news_112689569.html

Knallkopf
18.07.2009, 18:13
Quelle-Insolvenzverwalter: Drastische Maßnahmen.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/wirtschaft/detail_dpa_21706118.php


Achja,der neue Quelle-Katalog,das ist eine drastische Maßnahme !
Wie wollen die damit überleben ???? Nur Murks drin,kein Pep,fade,wie gewollt und nicht gekonnt ,ne so wird das nüscht !
Da können einen wirklich nur die kleinen Arbeiter leid tun,die noch versuchen diese Produkte zu verkaufen und dem Betrieb noch die Stange halten .
Vielleicht sollte man einmal die Leitung eines Unternehmens den Arbeitern überlassen,da diese noch am ehesten wissen , wo es brennt !

Schade das es keine Altpapiersammlungen mehr gibt, vom Gewicht her hätte der Katalog viele Punkte gebracht .....:003:

Larry Laffer
19.07.2009, 12:38
Ich bin so furchtbar deprimiert!

Ich habe gerade etwas über das traurige Leben von Frau Schickedanz gelesen :(

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,636947,00.html

Mal sehen ob ich jemals wieder lachen kann. Die Frau tut mir sooo leid. Ihr Aktienpaket ist nur noch 27.000.000,00 Euro wert :( Wer soll davon leben?

sebastian57
20.07.2009, 01:37
Jetzt machen 'se wohl dicht, wenn der Sanierer die Flinte in's Korn wirft:

http://www.jungewelt.de/2009/07-20/007.php

Larry Laffer
20.07.2009, 02:03
Mhhh, ich frage mich ob ein Verkauf an Investmentbanken soooo gut ist. Vielleicht wäre ein Verkauf der Karstadt-Warenhäuser an die Metro doch nicht so grundfalsch.

Obwohl ... seit Herr Cordes bei der Metro ist, sind da genau die Verhaltensweisen vorzufinden, die bei Daimler-Benz (Ja, Eckard Cordes kommt daher, wo Rüdiger Grube auch herkommt) schon große, große Probleme herbeigeführt haben: Als Wallmarkt pleite war, hat der marode Metro-Einzelhändler Real die Läden übernommen (auch wenn man nur die behalten hat, die nicht völlig hoffnungslose Krosbuden waren) und jetzt soll Kaufhof die insolventen Karstadt-Häuser übernehmen? Ich weiß ja nicht, ob das so gut ist. Ich meine, Eckard Cordes wurde zweiter Mann hinter Jürgen Schrempp. Ihr erinnert Euch doch, oder? Heute gehört uns Chrysler und morgen die ganze Welt AG. Ob die Metro in ein paar Jahren auch anfängt, auseinanderzufallen?

sbb.lokmaster
20.07.2009, 17:01
Ich frage mich nur, warum sind viele Karstadt Häuser Insolvent, die vor ein paar Jahren, bevor die Karstadt Gruppe zu Arcondor kam, noch Gute gewinne abwarfen, und seltsamerweise stehen eben diese Häuser dort, wo es Konkurrenz von anderen Ketten gibt.

Mir drängt sich er Verdacht auf, das Arcondor von einem Geldgeber gegründet wurde, der eigentlich bei einer anderen Kette zu sagen hat, und das Ziel von Arcondor war und ist nur , Konkurrenz aufzukaufen, dann die Sortimente nach und nach umzustellen, so das das Sortiment nicht mehr Atrraktiv, bzw. nicht mehr Konkurrenzfähig ist, wodruch dann die Kunden wegbleiben und ehemals Super Standorte sind auf einmal Verlustbringer, also kann man den zumachen. Da das aber nicht überall klappt, muß man eben den Rest aus dem Weg räumen, indem man so nach und nach das geld aus dem Konzern zieht, und somit ist dann kein geld mehr da, also Insolvenz. Und dann heißt es mangels Insolvenzmasse eben alles dicht machen, ud die Konkurrenz ist weg, das Unternehmen wird aufgelöst, weil es seinen Zweck erfüllt hat. Die Standorte können dann ja vom Unternehmen, welches verdeckt im Hintergrund, stand für ´n Appel und ´n Ei übernommen werden.

Wie gesagt, das sind so meine Gedanken zu den Vorgängen, ob es so ist, wissen wir sicher nicht, aber....

Schwarzwaldbahnchef
21.07.2009, 19:25
Da hast Du nicht Unrecht LM! und genau deshalb sollte der Staat sich dieses Mal zurückhalten!

MD 612
21.07.2009, 22:24
:74: Die arme Frau Schickedanz was macht sie denn jetzt? :74:

Das hab ich in der Leipziger Volkszeitung vom 20.7.09 gefunden:


Quelle: Schickedanz räumt Mitschuld ein

Fürth (dpa/ddp). Die Quelle-Erbin und Großaktionärin des insolventen Handels- und Touristikkonzerns Arcandor, Madeleine Schickedanz, räumte eine Mitschuld an der Krise des Fürther Versandhauses ein. „Ich habe viel zu spät gemerkt, dass ich die Kontrolle verloren habe“, erklärte sie.
...

Ja ja, wie heißt es so schön: Eigentum verpflichtet! :sunglasses2:


"...Doch die Fehler im operativen Geschäft verantworte ich nicht, dafür gab und gibt es ein Management.“

Einer ist immer dran schuld, wobei sie ja recht hat.

Ist ja bei der Bahn auch nicht anders, da ist die Bundesregierung auch an nix schuld... :praying:


Wegen der Schieflage der Quelle-Mutter Arcandor habe sie viel Geld verloren. Der Wert ihres Aktienpaketes sei von einst drei Milliarden Euro auf rund 27 Millionen Euro geschrumpft.
...

Warum nur kullern mir jetzt nicht die Tränen aus den Augen? :greedy:


Zudem sei sie nicht abgesichert. „Wenn die Rettung von Arcandor scheitert und die Banken die Kredite fällig stellen, verliere ich alles – Häuser, Aktien, Beteiligungen an anderen Firmen“, sagte sie.
...

Noch nicht mal Riester, kein Pensionsfond?? Sie sollte sich mal von ihrer Bank beraten lassen. :grimace:


„Ich spare, wo ich kann“, sagte Schickedanz laut Spiegel online. „Wir leben von 500 bis 600 Euro im Monat. Wir kaufen auch beim Discounter.“
...

Was wohl die vielen Mitarbeiter in den Versandzentren, die schon vor der Pleite kaum mehr als 600€ netto im Monat hatten, ob dieser Worte denken? :blab:

Nachdenkliche Grüße

Peter

sbb.lokmaster
22.07.2009, 18:34
Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Da jammert sie rum, weil Sie nur noch 27 Millionen hat. Wenn man diese Summe durch alle User hier aufteilte, dann könnten wir uns alle einen guten Urlaub leisten, und beim Pina Colada schlürfen an die "arme" Frau Schickedanz denken.

Man ich könnte schon wieder :baeh:, angesichts solcher Sprüche. An die Mitarbeiter, die jetzt auf der Strasse stehen werden denkt die sicher in keiner Minute, da soll natürlich der Staat für aufkommen. Auch von dem Rest an Geld, das Sie ja auch noch hat, denn hier sprach Sie ja nur von dem Aktienpaket, redet Sie natürlich nicht. Diese Leute sollte man mal mit Ihrem Privatvermögen in Regress nehmen für den Mist den Sie verbockt haben.

Teufel36
22.07.2009, 18:36
Lebt sie wirklich von 600 Euro im Monat?
http://www.bild.de/BILD/politik/wirtschaft/2009/07/22/quelle-erbin-madeleine-schickedanz/lebt-sie-wirklich-von-600-euro.html
Sie lebt von 600 Euro im Monat – das sagt sie zumindest: Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz. Doch wie glaubwürdig ist ihre zur Schau gestellte Armuts-Angst?


So soll sie dem örtlichen Tennisverein vor Kurzem als treue Förderin Zehntausende Euro Preisgeld für ein Turnier gespendet haben.

sbb.lokmaster
22.07.2009, 18:44
Ja sicher 600€ Pro Person im Haus. Woanders, nämlich bei den Beschäftigten, ist es anders, da muss eine 4-5 Köpfige Familie mit 600€ im Monat für alle zusammen auskommen. Und zwar für alles(gut Miete und Strom etc mal ausgeklammert), nicht nur für Lebensmittel, also auch noch die Monatskarte, Kleidung, etc.

Teufel36
13.08.2009, 04:22
Bangen um die Jobs bei Karstadt und Quelle.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0813/wirtschaft/0030/index.html
Zerschlagung von Arcandor steht bevor. Ein Sanierungskonzept soll bald Klarheit bringen.

Larry Laffer
19.08.2009, 02:08
Dann hat Herr Cordes von der Metro ja doch noch Chancen, die Karstadt-Häuser durch Kaufhof übernehmen zu lassen.

Teufel36
25.08.2009, 16:09
Arcandor-Aktionären droht Totalverlust.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0825/wirtschaft/0027/index.html
Kein Geld aus der Insolvenzmasse zu erwarten.

sebastian57
26.08.2009, 02:00
Trifft es endlich mal die Richtigen..

Nee, trifft es nicht. Dieses Pack weiß, was es tut und kann sich seiner Klassensolidarität sicher sein (Ackermann hilft mal eben Sal.Oppenheimer und der klammen Madeleine, wie beim Treffen mit uns Ändschie im Kanzleramt zum 60. schon vorabgestimmt - war nicht auch die Schaefflerin dabei?).

Angeschmiert sind wieder mal die, die guten Glaubens das, was sie haben, verkauften - nämlich ihre Arbeitskraft - und jetzt keinen Anspruch geltend machen können.
Jetzt komm mir keiner mit Sozialstaat und ALG; das ist etwas, wo der Staat mich verpflichtet, von meinem Einkommen etwas abzuzweigen, damit es dann eventuell als generöse Zuwendung des Sozialstaates erscheinen kann..

Altersstarrsinn
26.08.2009, 07:18
Trifft es endlich mal die Richtigen..

Nee, trifft es nicht. Dieses Pack weiß, was es tut und kann sich seiner Klassensolidarität sicher sein (Ackermann hilft mal eben Sal.Oppenheimer und der klammen Madeleine, wie beim Treffen mit uns Ändschie im Kanzleramt zum 60. schon vorabgestimmt - war nicht auch die Schaefflerin dabei?).

Hallo zusammen!

Meine Güte, ist man wieder pingelig!
Regieren ist schwer und undankbar. Über 600 Abgeordnete auf Kurs zu bringen unmöglich, immerhin sind noch ein paar Hansels aus der Opposition dabei, die immer noch nicht begriffen haben WER jetzt Deutschland ist. Da ist das Regieren doch viel einfacher, wenn man sich mal im kleinen Kreis trifft und in einer angenehmen Atmosphäre den Kurs Deutschlands für die nächsten Jahre absteckt.

Dass man noch ein paar Politiker -sogar die beste Bundeskanzlerin aller Zeiten- dazu einlädt, ist doch wirklich nett.


Angeschmiert sind wieder mal die, die guten Glaubens das, was sie haben, verkauften - nämlich ihre Arbeitskraft - und jetzt keinen Anspruch geltend machen können.
Jetzt komm mir keiner mit Sozialstaat und ALG; das ist etwas, wo der Staat mich verpflichtet, von meinem Einkommen etwas abzuzweigen, damit es dann eventuell als generöse Zuwendung des Sozialstaates erscheinen kann..

Ja, mein Gott, wo gehobelt wird, fallen Späne und manchmal muss man sich von Altlasten trennen, um andere finanziell zu sanieren. Und das irgendjemand das dann bezahlen muss, sollte doch jedem klar sein. Das WIR das nicht sein können, ebenfalls. Wer bleibt also? Richtig, der Normalbürger! Und immer schön daran denken:


DU bist Deutschland! DU, der Entscheidungsträger!


Gruß

A.

Schotter
28.08.2009, 16:55
Arcandor-Chef Eick geht mit 15 Millionen

Sechs Monate führte er den Konzern: Jetzt geht Arcandor-Chef Eick mit 15 Millionen Euro

hier Lang : www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/arcandor-chef-eick-geht-mit-15-millionen-article565262.html

Altersstarrsinn
28.08.2009, 17:35
Arcandor-Chef Eick geht mit 15 Millionen

Sechs Monate führte er den Konzern: Jetzt geht Arcandor-Chef Eick mit 15 Millionen Euro

hier Lang : www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/arcandor-chef-eick-geht-mit-15-millionen-article565262.html

Tja, da steht man da und überlegt, ob man sich nun furchtbar aufregen (15 Mio! Sp***en sie?), den Kopf schütteln (ja, gehts noch?) oder ihn bewundern soll (klasse verhandelt).

Liest man den in der BZ verlinkten Artikel der Rheinischen Post (http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/750050/15-Millionen-fuer-Arcandor-Chef.html), muss man sogar als politisch etwas links stehender eine gewisse gönnerhafte Haltung annehmen.

Als Finanzvorstand der Deutschen Telekom baute Karl-Gerhard Eick den von Ex-Vorstandschef Ron Sommer angehäuften Schuldenberg in fünf Jahren von 65 Milliarden Euro auf etwas unter 40 Milliarden ab. Anders formuliert: Er senkte das Defizit um 25.000 Millionen Euro, also an einem Tag um 15 Millionen Euro.
Das konnte er nicht nur durch Entlassungen schaffen. Daher: Respekt!


Und da Eick sich seine knapp drei Millionen Euro Gehalt von Großaktionär Sal. Oppenheim garantieren ließ, verliert er wegen der Insolvenz von Arcandor auch keinen Cent. "Ich bin alles andere als ein Abenteurer", rechtfertigt er sich gegenüber unserer Zeitung. "Da mein Vertrag in Bonn noch vier Jahre lief, habe ich darum gebeten, mir eine ähnliche Sicherheit auch bei Arcandor zuzusichern."

Der Deal stößt auf äußerst gemischte Reaktionen. "Gut verhandelt, Eick ließ sich nicht von Sal. Oppenheim an der Nase herumführen", sagt ein früherer Kollege aus Telekom-Zeiten.

Wenn sich Sal. Oppenheimer dazu hinreißen lies, spricht das besonders für die Kompetenz unserer Banker. Da sie ebenfalls für
... Finanzvorstand Andreas Günther sowie zwei weitere von Eick angeheuerte Vorstände * ... solche Verträge abschlossen, verstärkt meine Meinung darüber noch.

Aber zurück zu Eick. Dieses mach ihn mir fast sympathisch, wenn das stimmt (was ich aber nicht unbedingt bezweifel):

Tatsächlich sind Eick Geld und Statussymbole so egal, wie nur wenigen Top-Managern. Während Vorgänger Thomas Middelhoff bevorzugt per Privatjet unterwegs war, reiste Eick oft mit dem Zug auf Termine für Arcandor. Er verzichtete auf einen neuen Dienstwagen sondern brachte einen Audi von der Telekom mit. Und in Köln-Marienburg besitzt er nicht etwa eine riesige Villa, sondern lebt mit seiner Frau in einer Eigentumswohnung.

Aber in dubio pro reo. Da gibt es andere, die bedeutend mehr dafür bekommen, weil sie einen Sportwagenbauer an die Wand gefahren haben.


Gruß

A.

Teufel36
02.09.2009, 09:09
Harte Zeiten für Arcandor.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0902/wirtschaft/0034/index.html
Insolvenzverfahren eröffnet / Verdi weist Forderungen nach Verzicht der Mitarbeiter zurück.

Für die Karstadt-Häuser gilt ein anderes Verfahren als für die Versandhandels-Töchter: Die Warenhäuser sollen über ein Insolvenzplanverfahren gerettet werden, mit dem Görg erst einmal Zeit gewonnen hat. Denn beim Insolvenzplan steht der Fortbestand des Unternehmens im Vordergrund, im normalen Insolvenzverfahren ginge es um eine Verwertung.

LVT771
02.09.2009, 10:54
Auch ein Witz von den 15 Mill, will er 5 Mill für die Mitarbeiter spenden.

Teufel36
02.09.2009, 13:21
Auch ein Witz von den 15 Mill, will er 5 Mill für die Mitarbeiter spenden.

Arcandor-Chef Eick spendet fünf Millionen.
http://www.rp-online.de/public/article/wirtschaft/news/752679/Arcandor-Chef-Eick-spendet-fuenf-Millionen.html

Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Handels- und Touristikkonzern Arcandor will der scheidende Vorstandschef Karl Gerhard Eick bis zu einem Drittel seiner Millionen-Abfindung für einen Fonds spenden, der die Folgen der Arcandor-Pleite für die Arbeitnehmer abfedern soll. Im Gespräch sei ein Betrag von bis zu fünf Millionen Euro, hieß es.

Schotter
02.09.2009, 16:41
trotzdem eine Frecheit hoch drei
noch vor Wochen wurden Millionen von Steuergeldern in Quelle gesteckt und nun die Insolvenz. Hr. Eick braucht nicht zu glauben das er jetzt der Samarita in der Not ist

Teufel36
02.09.2009, 21:45
Pläne zur Begrenzung von Manager-Boni ausgebremst.
http://de.news.yahoo.com/2/20090902/tts-plaene-zur-begrenzung-von-manager-bo-c1b2fc3.html

Die EU-Finanzminister konnten sich bei einem Sondertreffen in Brüssel nicht auf eine entsprechende deutsch-französische Forderung verständigen.

VT605
02.09.2009, 21:52
Pläne zur Begrenzung von Manager-Boni ausgebremst.
http://de.news.yahoo.com/2/20090902/tts-plaene-zur-begrenzung-von-manager-bo-c1b2fc3.html

Wen wundert das, die Politiker werden sich doch nicht um die "Spenden" bringen, die sie von dieser Klientel und den Firmen bekommen.

AOG
02.09.2009, 23:09
trotzdem eine Frecheit hoch drei
noch vor Wochen wurden Millionen von Steuergeldern in Quelle gesteckt und nun die Insolvenz. Hr. Eick braucht nicht zu glauben das er jetzt der Samarita in der Not ist
Stell Dir einmal vor, Du hast einen sicheren Arbeitsplatz und wirst auf Grund Deiner Fähigkeiten von einem anderen Unternehm abgeworben. Du weißt aber, dass dieses Unternehmen finanzielle Probleme hat. Würdest Du Dich nicht absichern?


Im März 2009 übernahm Eick den Posten des Vorstandsvorsitzenden der Arcandor (http://de.wikipedia.org/wiki/Arcandor) AG, um den Handels- und Touristikkonzern aus der Krise führen und um die drohende Insolvenz abzuwenden.

O.K., Du wirst (etwas) weniger im Monat an Gehalt bekommen, als ein Manager (auch bei der DB), aber rechne mal im stillen Kämmerlein Dein Gehalt für fünf Jahre aus. Und erst wenn Du das garantiert bekommst, wirst Du zu einem Wechsel bereit sein. Und nicht vergessen: Bei einer Einmalzahlung schlägt das Finanzamt erbarmungslos zu. Da es sich nicht um eine Abfindung, sondern um ein garantiertes Gehalt handelt, gibt es auch keine Freigrenzen :004:. Dann werden 45% Höchststeuersatz auf einmal fällig.

Und glaube mir, auch mit den paar Kröten, die Du als Abfindung kassieren würdest, fändest Du Deine Neider.

Ich muss auch für mein Geld arbeiten und bin mit Sicherheit kein Großverdiener. Aber ich bin nicht neidisch auf Leute, die mehr haben. Die müssen vielleicht nicht so viel buckeln, malochen oder sonst was, aber sie haben auch viel mehr Sorgen. Kopfarbeiter kennen keine Stechuhr und keinen Schichtplan.

Teufel36
03.09.2009, 09:47
Verpfändete Villen.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0903/wirtschaft/0022/index.html
Madeleine Schickedanz droht Verlust ihrer Anwesen - Quelle Bausparkasse in Schieflage.

Schotter
03.09.2009, 22:35
Schickedanz haftet mit 215 Mio Euro
http://finanzen.freenet.de/nachrichten/stern-schickedanz-haftet-mit-215-mio-euro_906478_662428.html
Fürth/Hamburg (dpa) - Die Insolvenz des Warenhauskonzerns Arcandor kann Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz einem Bericht des «Stern» zufolge teuer zu stehen kommen

LZB
04.09.2009, 13:39
Heute kam es in den Nachrichten und in Focus ( http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/deutschland-post-baut-560-stellen-wegen-arcandor-insolvenz-ab_aid_432654.html )ist es auch zu lesen.
Aufgrund der Arcandor -Insolvenz baut die Post (DHL) 560 Arbeitsplätze ab.

Na hoffentlich gibt es da keine Nachahmer

AOG
04.09.2009, 19:19
Heute kam es in den Nachrichten und in Focus ( http://www.focus.de/finanzen/finanz-news/deutschland-post-baut-560-stellen-wegen-arcandor-insolvenz-ab_aid_432654.html )ist es auch zu lesen.
Aufgrund der Arcandor -Insolvenz baut die Post (DHL) 560 Arbeitsplätze ab.

Na hoffentlich gibt es da keine Nachahmer
Das Transportgeschäft ist ein hart umkämpfter Markt. Unternehmen wie DHL, aber auch UPS, Hermes u.a. haben die komplette Distrubution für Versandunternehmen übernommen. Nennt sich Neudeutsch Supply Chain Management (http://de.wikipedia.org/wiki/Supply_Chain_Management). Dafür wurden für den Kunden Verteilzentren geschaffen (oder deren Vertriebsnetz übernommen), die ausschließlich für diesen Kunden zuständig sind. Wenn dieser Kunde abspringt, oder wie bei Arcandor in die Insovenz geht, hat das natürlich auch Folgen für diese Verteilzentren. Dies hat also nichts mit dem üblichen Paketgeschäft zu tun.

Selbstverständlich kann das auch bei anderen Unternehmen passieren. Daher gibt es im Transportgewerbe einen eisernen Grundsatz: Binde Dich niemals an einen einzigen Auftraggeber!

Im Zuge der Schließung bzw. Verkleinerung der Verteilzentren könnten in der Tat noch weitere Arbeitsplätze wegfallen. Nämlich die der dort beauftragten Subunternehmer (und deren Angestellten). Es ist nämlich keinesfalls so, das überall, wo DHL drauf steht, auch DHL(-Personal) drin ist und das Fahrzeug auch der Post gehört. Da muss man schon auf das Kleingeschriebene am Fahrzeug achten. "Fa. Y im Auftrag der Deutschen Post - World Net", wobei der Fahrer meist selbst der Firmeninhaber und Besitzer des Fahrzeugs ist.

Aber die Unsitte, mit selbstfahrenden Unternehmern Kosten zu senken, ist weit verbreitet. Achtet einmal auf die Beschriftungen an den Fahrzeugen.

tickettussi
05.09.2009, 19:39
"Spiegel": Prämien für Karstadt-Beschäftigte
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/spiegel-praemien-karstadt-beschaeftigte-460422.html?cmp=dnlmm

Essen - Arcandor-Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg will die 28 000 Karstadt-Mitarbeiter mit einer Leistungsprämie motivieren. Gleichzeitig fordere er einen Gehaltsverzicht von ihnen, berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel“ ohne Angabe von Quellen.

tickettussi
20.10.2009, 23:46
Kein Käufer: Quelle vor endgültigem Aus
http://www.merkur-online.de/nachrichten/wirtschaft-finanzen/kein-kaeufer-quelle-endgueltigem-497935.html?cmp=dnlmm

Fürth - Der zahlungsunfähige Versandhändler Quelle steht vor dem endgültigen Aus. Alle Bemühungen, doch noch einen Käufer für das Traditionsunternehmen zu finden, sind erfolglos geblieben...

Teufel36
21.10.2009, 06:28
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) nannte es einen schweren Schlag für die Region Nürnberg-Fürth, dass es "trotz intensiver Bemühungen des Freistaats nicht gelungen ist, eine tragfähige Zukunftsperspektive für Quelle zu finden".

Der im Sommer bewilligte Massekredit über 50 Millionen Euro für Quelle - der teils dem Druck des Winterkatalogs diente - habe dem Insolvenzverwalter zusätzlich Zeit gegeben und damit die Voraussetzung für die Investorensuche geschaffen. Dass diese nun nicht gelungen sei, sei bedauerlich. "Den bayerischen Steuerzahlern wurden jedenfalls keine unverantwortbaren Risiken aufgebürdet." Ein Sprecher des bayerischen Finanzministeriums sagte auf Anfrage, der Kredit sei sehr gut abgesichert gewesen. Vor Vergabe des Massekredits sei auch die Möglichkeit einer Abwicklung von Quelle durchgespielt worden.

http://de.news.yahoo.com/2/20091020/tts-traditionsunternehmen-quelle-steht-v-c1b2fc3.html

Teufel36
22.10.2009, 04:25
Berlin verlangt Millionen-Förderung von Quelle zurück.
Das Land hatte 1,3 Millionen Euro für die Schaffung von neuen Stellen bezahlt / Die 850 Mitarbeiter des Call-Centers in Kreuzberg bangen um ihre Jobs.
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1022/berlin/0037/index.html

Teufel36
11.11.2009, 07:46
Für die Arcandor-Gläubiger bleibt nichts übrig.
Von den 19 Milliarden Euro Schulden wird wohl nur ein Promilleanteil beglichen - Karstadt macht aber Gewinn.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5151854/Fuer-die-Arcandor-Glaeubiger-bleibt-nichts-uebrig.html

Teufel36
17.11.2009, 11:21
Wie Banken die Rettung des Versandhauses sabotierten.
http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=5626006/pv=video/nid=233454/zvxbct/index.html

Teufel36
29.06.2010, 16:27
Karstadt-Insolvenzverwalter erhält wohl 50 Millionen Euro.
http://de.news.yahoo.com/2/20100629/tde-karstadt-insolvenzverwalter-erhaelt-a4484c6.html