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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fahrplanwechsel bei der Bogestra



Larry Laffer
01.06.2009, 20:18
In weniger als zwei Wochen wird es soweit sein: Auf Wittener Stadtgebiet wird sich das Busnetz grundlegend ändern. Ab dem 14. Juni müssen sich die Fahrgäste umgewöhnen, die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

Linie 320: Die Linie 320 verkehrt zwischen Witten Hbf und dem DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord im Viertelstundentakt und wird in der Hauptverkehrszeit zusätzlich verstärkt. Zweimal die Stunde fährt sie von Annen weiter nach Rüdinghausen. Hinter dem Wittener Hauptbahnhof wird es kompliziert:

Zweimal die Stunde geht es zur Ruhr-Universität Bochum, wobei einzelne für den Außenstehenden willkürlich ausgewählte Fahrten über das Technologiequartier gehen. Eine weitere Fahrt pro Stunde führt über Witten-Durchholz nach Witten-Kämpen, und die letzte Fahrt wiederum geht nach Sprockhövel. In der Hauptverkehrszeit gehen die Verstärkerbusse allerdings nicht über Witten-Rathaus zum Hauptbahnhof, sondern über die Husemannstraße, in Gegenrichtung über den Karl-Marx-Platz und Witten-Rathaus dann zurück. An Sonn- und Feiertagen entfallen die Fahrten zur Ruhr-Universität.

Linie 339: Die Linie 339 wird aufgegeben und geht in der "neuen" Linie 375 auf.

Linie 350: Die Linie 350 wird aufgegeben und geht in der "neuen" Linie 320 auf. Durchholz ist damit nur noch einmal pro Stunde angebunden.

Linie 373: Die Linie 373 wird nicht mehr länger von der Bogestra, sondern nun von der VER (Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH) betrieben. Grund ist, daß diese Linie nicht nach Bochum kommt und die Bogestra, die im Besitz der Städte Bochum und Gelsenkirchen ist, außerhalb ihres Betriebsgebietes nicht fahren darf. Außerdem wird die Linie verkürzt: Sie läuft nur noch von Witten-Stockum zum DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord. Lediglich in der Hauptverkehrszeit werden einzelne Fahrten bis zur Holzkamp-Gesamtschule verlängert. Ob die Linie weiterhin durch Subunternehmen, jetzt im Auftrag der VER und nicht mehr im Auftrag der Bogestra, oder durch die VER selbst, die ja auf der Linie 371 bereits nach Stockum kommt, gefahren wird, weiß ich nicht.

Linie 375: Die Linie 375 wird einmal die Stunde von der Ruhr-Universität durchs Lottental und einmal die Stunde von Witten-Herbede "Zu den Eichen" in die Wittener Innenstadt fahren, wo sie ihrem bisherigen Linienverlauf folgend zum DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord fahren wird. Hier wird sie allerdings nicht mehr länger enden, dem bisherigen Linienweg der Linie 373 bis zur Holzkamp-Gesamtschule folgen. Von hier aus wird einmal die Stunde nach Große Borbach und einmal die Stunde auf den Wartenberg gehen. Faktisch entstehen also zwei Linie, eine von der Ruhr-Universität auf den Wartenberg und eine aus Herbede "Zu den Eichen" nach Große Borbach, die zwischen Freizeitbad Heveney und Holzkamp-Gesamtschule einen Halbstundentakt ergeben. Es wird zudem zusätzliche Schülerbusse geben, die an Schultagen zur Hauptverkehrszeit aus Herbede zur Holzkamp-Gesamtschule fahren.

Linie 376: Die Linie 376 wird - in den Monaten April bis Oktober - an Sonn- und Feiertagen den Ast der Linie 320 zur Ruhr-Universität übernehmen.


Fazit: Es wird kompliziert. Früher war zwar nicht alles besser, aber vielleicht doch manches einfacher. Die Zeiten, in denen eine Linie immer eine Strecke fährt, sind vorbei. Früher wußte jeder, der in eine bestimmte Linie stieg, daß sie auch ein bestimmtes Ziel anfahren würde. Das gibt es nicht mehr. Zumal selber Zielpunkt nicht mehr heißt, daß auch dieselbe Strecke genommen wird, gerade für ältere Leute wird es oft undurchschaubar. Und ob sich nicht der eine oder andere Bus in der Anfangszeit verfahren wird, bleibt abzuwarten.

Larry Laffer
06.06.2009, 19:51
Letzte Woche sprach ich mit einem Busfahrer eines Subunternehmens, der jetzt demnächst die Linie 374/375 fahren wird (die Linie werden an der Ruhr-Universität durchgebunden): In Witten am Wartenberg, wo absolut nichts ist, steht der Bus mehrere Minuten. An der Ruhr-Universität, wo es einen Aufenthaltsraum samt Sanitäranlagen gibt, hat er gar keinen Aufenthalt mehr. Und wenn ein Busfahrer dann im Gebüsch seine Notdurft verrichtet, schimpfen die Leute wieder. Ich denke, daß man da mehr Rücksicht hätte nehmen sollen.

bing
10.06.2009, 14:06
Fazit: Es wird kompliziert. Früher war zwar nicht alles besser, aber vielleicht doch manches einfacher. Die Zeiten, in denen eine Linie immer eine Strecke fährt, sind vorbei. Früher wußte jeder, der in eine bestimmte Linie stieg, daß sie auch ein bestimmtes Ziel anfahren würde. Das gibt es nicht mehr. Zumal selber Zielpunkt nicht mehr heißt, daß auch dieselbe Strecke genommen wird, gerade für ältere Leute wird es oft undurchschaubar. Und ob sich nicht der eine oder andere Bus in der Anfangszeit verfahren wird, bleibt abzuwarten.

Jetzt kenn ich mich bei der Bogestra garnicht aus, noch nie gehört.
Ich komm ja aus dem Bereich des VVS bzw. MVV. Auch da gibt es bei den Fplwechseln immer wieder größere Änderungen, die auf den ersten Blick kompliziert und unnötig wirken, im Endeffekt aber deutliche - kürzere Reisezeit, kostengünstiger, weniger Umstiege - Vorteile für uns Reisende bietet, aber ich habe so das Gefühl, diese Vorteile willst Du garnicht sehen. :039:

Grüße

VT605
10.06.2009, 15:01
Jetzt kenn ich mich bei der Bogestra garnicht aus, noch nie gehört.
Ich komm ja aus dem Bereich des VVS bzw. MVV. Auch da gibt es bei den Fplwechseln immer wieder größere Änderungen, die auf den ersten Blick kompliziert und unnötig wirken, im Endeffekt aber deutliche - kürzere Reisezeit, kostengünstiger, weniger Umstiege - Vorteile für uns Reisende bietet, aber ich habe so das Gefühl, diese Vorteile willst Du garnicht sehen. :039:

Grüße

Ganz so ist es nicht. Ich sehe das in Hagen, dort muß dann auch von der Hagener Straßenbahn AG umgesetzt werden, wenn die Stadt Einsparungen in Millionenhöhe fordert(vor allem Gelder, die durch die Stadt bei Fehlspekulationen in den Sand gesetzt wurden). Da versucht man dann auch Linien auszudünnen, miteinander zu verknüpfen oder zu kürzen. Für den Fahrgast ist das in der Tat verwirrend, besonders da die Busse häufig ja auch von älteren Menschen benutzt werden. Diese gehen ja weniger mit dem Internet um, so das es schwieriger ist sich eine Verbindung(die man jahrelang gewohnt ist) neu rauszusuchen.

Larry Laffer
11.06.2009, 22:41
Naja, es ist ja nicht einfach, daß Buslinie x jetzt einen anderen Weg fährt, oder daß die Buslinie y und z bestimmte Linienäste tauschen, sondern daß das Prinzip "eine Liniennummer, eine Strecke" aufgegeben wird. Und dazu kommen eben sehr schlechte Pausenzeiten und -orte für die Busfahrer.

Noch ein kleiner Nachtrag:

Hier sind doch jede Menge Lokführer unterwegs. Stellt Euch vor, Ihr kriegt einen Dienstplan, der regelmäßige Pausen auf Dorfbahnhöfen völlig ohne Infrastruktur vorsieht und auf großen Bahnhöfen, wo es Aufenthalts- und Sozialräume gibt, würdet Ihr immer nur ein, zwei Minuten stehen. Und wenn Ihr dann noch Züge ohne Klo fahrt, wärt Ihr auch sauer und würdet mit Hilfe Eurer Arbeitnehmervertreter gegen solche Pläne vorgehen. Ich denke, daß Ihr da für den Unmut der Busfahrer Verständnis habt.

Noch eine Korrektur: Die Linie 375 ist an der Ruhr-Universität natürlich nicht mit der Linie 374 verbunden, die auch zur VER geht, sondern mit der Linie 377, die die Ruhr-Universität mit dem ZOB Bochum-Langendreer Nord verbindet.

Larry Laffer
17.06.2009, 00:11
So, heute war Tag 3. Ich bin von zu Hause (Haltestelle Eckardtstraße) mit der Linie 375 in die Stadt gefahren. Der anwesende Kundenbetreuer wurde an fast jeder Haltestelle mit Fragen bombardiert, etwa am DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord, wo denn jetzt der Stockumer Bus fährt oder ob das jetzt der 375er nach Witten-Herbede oder der 375er zur Ruhr-Universität Bochum ist. Es wird sicher noch eine ganze Weile dauern, bis die Leute das neue "Liniensystem" oder auch die "Systemlinien" begriffen haben. Eine Frau aus dem Bus sagte, wohl nicht ganz unzutreffend, daß Autofahrer diese Fahrpläne an ihren Schreibtischen machen, ohne jemals Bus zu fahren. Und auch ich kann mir vorstellen, daß eine 80jährige Oma durchaus des öfteren mal in den falschen Bus steigen wird.

Larry Laffer
25.06.2009, 22:48
So, etwa zwei Wochen gilt das neue Fahrplankonzept jetzt. Für meine Hauslinie, die Linie 375, kann ich nur sagen, daß die Zuverlässigkeit extrem stark gelitten hat. Ich habe seit dem 14.6. noch nicht einen Bus erlebt, der weniger als zehn Minuten Verspätung gehabt hätte, doch den absoluten Vogel haben sie heute abgeschossen:

Um 11.16 will ich in die Stadt fahren, Haltestelle Eckardtstraße steige ich ein. Als gegen 11.40 noch kein Bus in Sicht ist, rufe ich die Nummer an, die am Fahrplan hängt und komme zunächst in Unna raus, wo mir verständlicherweise niemand helfen kann. Beim nächsten Versuch komme ich bei einem Callcenter hier in der Nähe raus. "Das weiß ich nicht, ich rufe Sie gleich zurück." Der Rückruf kam natürlich nicht, aber ein Bus kam. Gegen 12.00 fuhr einer. Ob das jetzt der war, der planmäßig um 11.16 hätte fahren sollen oder der, der planmäßig um 11.46 hätte fahren sollen, weiß ich nicht.

Da fiel mir ein Projekt ein, daß es in Krefeld einmal gab: Zehn Minuten Verspätung, voller Fahrpreis zurück. Bei 44 Minuten Verspätung hieße das...

Im ernst: Die Zuverlässigkeit, die die Bogestra über viele Jahre ausgezeichnet hat, im Vergleich auch zu anderen kommunalen Verkehrsunternehmen im VRR, scheint dahin. Aber es wurde ja hier schon gesagt: Geld sparen um jeden Preis, koste es was es wolle. Überschlagende Wende? Wozu?! Zwei Minuten an jedem Endpunkt reichen doch. Linien durchbinden, ohne daß es der Nachfrage entspricht? Na klar, solange man einen Bus sparen kann.

Ja, am Auto, da hängt "jeder sechste Arbeitsplatz, manche sagen sogar jeder siebte", so hat das Michael Glos einst gesagt, der dann aber durch einen Baron aus Bayern ersetzt wurde. Unsere Politiker können gar nicht genug Geld ausgeben, um marode Autobauer zu retten, denn da hängen ja Arbeitsplätze dran. Die Bogestra kostet nur Geld. Daß die Bogestra mit rund 2.200 Mitarbeitern einer der größten Arbeitgeber der Region ist, das interessiert keinen, wenn man da Geld und Kosten und somit Arbeitsplätze sparen kann, ist das ein Erfolg.

Vergleichswerte: In den drei Bochumer Opelwerken arbeiten heute rund 5.300 Menschen. Der Arbeitgeber Opel ist im Vergleich z.B. zur Bogestra gar nicht so groß. Im Werk eines inzwischen nicht mehr in Bochum ansässigen Hersteller von Unterhaltungselektronik haben zum Schluß noch rund 2.000 Menschen, also weniger als bei der Bogestra gearbeitet. Die konnte man gar nicht genug schmieren, denen konnten sie gar nicht genug Kohle in den Rachen schmeißen, alles, was da an Kosten anfiel, hat der Staat bezahlt, da hingen ja Arbeitsplätze dran. Als der Staat keine Schmiergelder...äh...Subventionen mehr locker gemacht hat, haben sie die Bude geschlossen und im Ostblock wieder aufgebaut - wobei mir deren Scheitern dort ein großes persönliches Vergnügen ist.

Aber trotz allem: Die Bogestra, die eine Dienstleistung bringt, die uns allen etwas nutzt, die kostet nur Geld, die 2.200 Leute da sind reine Kostenposten. Die 5.300 Leute bei Opel, die haben Arbeitsplätze, und deshalb kann man da auch gerne Geld reinstecken.

Ja, so ist das.

AOG
25.06.2009, 23:33
Fahrplan und Linienwechsel bei der BOGESTRA sind für mich weit weg. Aber ich habe mich schon in meiner unmittelbaren Umgebung mit Bus und Bahn verfahren :002:. Daher kann ich die Befürchtungen der alten Dame durchaus verstehen.

Wie die verkürzten Wendezeiten mit den gesetzlichen Bestimmungen über Lenk- und Ruhezeiten zusammen passen, entzieht sich mangels detaillierter Schichtpläne natürlich meiner Kenntnis. Allerdings fragt der Gesetzgeber nicht danach, ob bei den vorgeschriebenen Pausen auch die Infrastruktur stimmt. Notfalls muss die Pause auch mitten in der Pampa gemacht werden :mad:.

Es ist das alte Lied, Dienstleistungen kosten Geld, Industrie schafft Arbeitsplätze. Blöd ist nur, dass niemand für Dienstleistungen bezahlen will, nicht einmal der, welcher selbst (andere) Dienstleistungen erbringt.

Die Rettung von Opel ist eine andere Kategorie. Hier geht es neben den Arbeitsplätzen auch um eine deutsche Traditionsmarke.

Larry Laffer
26.06.2009, 00:06
Ich will hier gar nicht groß über Opel diskutieren. Bei all meinen Sympathien, die ich zum Adam habe, bei aller Solidarität mit den Leuten, finde ich die Opel-Rettung vor allem deshalb richtig, weil Opel (anders als Karstadt oder Arcandor oder wie die Bude inzwischen heißen mag) nicht von fragwürdigen Managern ruiniert wurde, die dann in die eigene Tasche gewirtschaftet haben, sondern weil Opel nur deshalb in Zahlungsschwierigkeiten geraten ist, weil sie als Gläubiger von Mutterkonzern General Motors gravierende Forderungen abschreiben müssen.

Trotzdem: Während Opel primär mit dem Argument "Arbeitsplätze" gerettet wird, sind es bei der Bogestra, die gar nicht viel kleiner ist als Opel, ausschließlich "Kostenpunkte", und jede Stelle, die da eingespart wird, ist ein politischer Erfolg, während es bei Opel genau andersrum ist: Hier ist jede Stelle, die nicht eingespart wird, ein politischer Erfolg. Über die Tatsache, daß rund 2.200 Menschen bei der Bogestra arbeiten, redet in diesem Zusammenhang niemand.

Larry Laffer
16.08.2009, 01:42
Ich habe ja im Vorfeld schon gesagt, daß sich irgendwann mal ein Bus verfahren wird. Das ist gerade am Anfang gar nicht zu vermeiden, nachdem das Prinzip "eine Linie, eine Strecke" aufgegeben wurde.

Heute abend gegen 21 Uhr war es soweit. Ein Bus der Linie 375 wendete auf dem Parkplatz des Penny-Marktes neben dem DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord. Der Fahrer hat offensichtlich vergessen, daß der Bus ja abends nicht mehr über die Annenstraße fährt, sondern zur Wendeschleife Am Hang.

Aber nachdem der Straßenverkehr etwa zehn Minuten lang aufgehalten war, war die Sache erledigt.

Schotter
16.08.2009, 02:00
Aber nachdem der Straßenverkehr etwa zehn Minuten lang aufgehalten war, war die Sache erledigt.

na dann bin ich aber Froh. gerade noch mal gut gegangen was Larry ? :021:

Larry Laffer
16.08.2009, 02:02
:032:

Larry Laffer
30.10.2009, 02:24
Es tut sich etwas! Nachdem insbesondere die Linie 375 aufgrund ihrer Unzuverlässigkeit seit Monaten quasi unbenutzbar ist, soll der Fahrplan im Dezember erneut angepaßt werden. Neben anderen Wartezeiten an den Endhaltestellen wird der Fahrplan so angepaßt, daß ein Bus immer dann den Bahnübergang Stockumer Straße neben dem DB-Haltepunkt Witten-Annen Nord passiert, wenn gerade keine S5 kommt, so daß hier ein weiterer Verspätungsherd beseitigt wird.

Rusty66
05.11.2009, 12:38
@LarryLaffer: Könntest Du uns vielleicht verraten, woher Du die Infos hast ? Ergeben sich Änderungen schon im Dezember oder erst im Januar ? Sind sonst noch Anpassungen geplant, um Fehler aus dem "neuen Liniennetz" auszubessern ?

Larry Laffer
06.11.2009, 12:48
Hallo Rusty, hast Du auch den Weg hierher gefunden? http://www.kiki-net.de/smilies/schilder/welcomeforum.gif

Ich habe sie aus dem Planungsamt der Stadt Witten erhalten, welches diese Information wiederum von der Bogestra gekriegt hat. Die Busfahrpläne enden mit dem 6. Januar 2010, allerdings sind beim VRR für die Zeit danach nur die Wittener VER-Pläne verfügbar, noch nicht die der Bogestra. Also abwarten.

Außerdem hoffen wir natürlich weiterhin, daß die Vernetzung zur S5 besser wird. Dadurch, daß sowohl 320 (350 haben wir ja nicht mehr) als auch 375 im Halbstundentakt bzw. Teilern des Halbstundentaktes fahren, ebenso wie die S5, bestünde natürlich eine gute Basis, Witten-Annen Nord nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durch gute Übergänge zu einem wichtigen Hub im Netz des Wittener öffentlichen Verkehrs auszubauen.

Rusty66
15.11.2009, 22:03
Naja, ich bin gespannt, wann erste Infos an die Öffentlichkeit gehen. Eigentlich sollte man seitens der Bogestra ja ein Interesse daran haben, dass die Linie pünktlicher wird. Schließlich ist ja nicht die Bogestra dran Schuld, sondern eher der EN-Kreis...

Larry Laffer
20.11.2009, 17:55
Sicher hat auch die Bogestra ein Interesse daran, daß die Linie 375 wieder zuverlässiger läuft. Teilweise grenzte das ja an vollständige Nicht-Benutzbarkeit, denn Verspätungen sind die eine Sache, ein vollständiger Zusammenbruch des Fahrplans die andere Sache.

Dabei stellt sich ernsthaft die Frage, ob es wirklich bei den zwei immer wieder genannten Hauptursachen, nämlich der Baustelle am Wittener Hauptbahnhof und dem Bahnübergang Stockumer Straße bleibt, oder ob nicht einfach die Fahrzeiten zu knapp kalkuliert sind, ob ein Bus quer durch die Wittener Innenstadt nicht einfach mehr Zeit braucht.