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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : [Hinweis] Man kann Diesel nicht nur vergrobstauben sondern auch zünden



Nattåg
23.03.2009, 23:11
http://www.railpictures.net/viewphoto.php?id=18458&nseq=3
Gruss Lars

Schotter
24.03.2009, 01:17
Geiles Bild

Knipsi
24.03.2009, 01:55
Guter Schuß!Wirklich gute Bilder.Die Züge in den USA sind schon ein hingucker.Den längsten Zug habe ich gezählt mit 5 Loks und 120 Wagen(4-achser) und doppelstock Container.Faszinierend.

steamy
24.03.2009, 07:37
Sowas in dieser Richtung?

http://www.youtube.com/watch?v=G1EFenPvY1Q&hl=de

Ist schon ein geiler Anblick, wenn der Zug unter sich selbst durchfährt.

Aber die arme Socke, die da Bremsprobe machen muß... :20: (bekommt der dafür wenigstens ein Dienstfahrrad?) :001:

steamy

Zugbeleidiger
24.03.2009, 09:58
Neulich am Bahnübergang: "Egon, geh mal Frühstück holen . es dauert länger... " :24:

Hat mal einer die Wagen gezählt bzw. die Länge des Zuges ausgerechnet?

Und by the Way zwei Fragen an die Experten: Wie wird eigentlich der Bremszettel in den USA gefertigt? Bzw. wie läuft dort eine Bremsprobe ab?

sven0403
24.03.2009, 10:38
Für mich sieht das nach einem Fake aus.....:039: Bildbearbeitungssoftware sei Dank.

Gruß Sven

redesign
24.03.2009, 11:04
Ist kein Fake.

Zu dieser recht ungewöhnlichen Streckenführung gibt es eigene Websites und auch ne eigene Railcam.

http://aeve.com/digitaldesert/tehachapi-loop/tour02.html

http://www.trainorders.com/cameras/tehachapi/

Auf einem dieser Links kann man auch den Zug sehen (als Bild) der auf dem Video zu sehen ist.

Gruß

sven0403
24.03.2009, 11:06
Ist kein Fake.

Zu dieser recht ungewöhnlichen Streckenführung gibt es eigene Websites und auch ne eigene Railcam.

http://aeve.com/digitaldesert/tehachapi-loop/tour02.html

http://www.trainorders.com/cameras/tehachapi/

Auf einem dieser Links kann man auch den Zug sehen (als Bild) der auf dem Video zu sehen ist.

Gruß

Nein ich meine doch das Bild mit der feurigen Esse.

Gruß Sven

VTG
24.03.2009, 11:44
Vielleicht ist die Lok schon mit Rußfilter ausgerüstet. Diese sollen ja von Zeit zu Zeit mal freigebrannt werden.
HiHi
VTG

ES44AC
24.03.2009, 11:56
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=UYpXwLg5GeM&feature=related
Ist kein Fake,Sven.Das ist eine Eigenart von GE-Loks.Bei manchen Maschinen wird es so heiß,daß der Lack an der Außenhaut abplatzt.

sven0403
24.03.2009, 11:58
http://www.youtube.com/watch?gl=DE&hl=de&v=UYpXwLg5GeM&feature=related
Ist kein Fake,Sven.Das ist eine Eigenart von GE-Loks.Bei manchen Maschinen wird es so heiß,daß der Lack an der Außenhaut abplatzt.

Ich nehme alles zurück und behaupte ab so fort das Gegenteil :004:

Gruß Sven

ES44AC
24.03.2009, 12:35
http://www.youtube.com/watch?v=zGoQ8XaIeaA&feature=related
Das Endergebniss kann unter Umständen dann so aussehen.

Yamby
24.03.2009, 12:43
Wow, das ist ja schon heftig. Man stelle sich einmal vor das würde an unseren Dieselloks passieren :004:.
Weshalb entzündet sich das Abgas denn da überhaupt, unsere Loks rußen ja auch ohne Flammen? Was ist diese Eigenart oder können die Amis keine ordentlichen Motoren bauen?
Weiß jemand da etwas mehr darüber?

Gruß

Siggisiebert
24.03.2009, 14:34
Wow, das ist ja schon heftig. Man stelle sich einmal vor das würde an unseren Dieselloks passieren :004:.
Weshalb entzündet sich das Abgas denn da überhaupt, unsere Loks rußen ja auch ohne Flammen? Was ist diese Eigenart oder können die Amis keine ordentlichen Motoren bauen?
Weiß jemand da etwas mehr darüber?

Gruß

Moin. Das passiert auch an unseren Loks. Zumindest früher, aber so extrem habe ich das noch nie gesehen. Als ich damals in der Lehre war, so 2002, haben noch die 219er die RE von Erfurt her nach Göttingen gefahren. Bei denen habe ich ab und zu so einen leichten Feuerkranz über dem Auspuffrohr auf dem Dach gesehen. Das sah so ähnlich wie bei einem Gasherd aus, aber ganz minimal.
Und das schätze ich mal ist auch das verbrennende Gas. Die Einspritzpumpe ist eventuell nicht ganz richtig eingestellt und es wird zuviel Kraftstoff gefördert. Dieser verbrennt nicht vollständig (zu wenig Sauerstoff im Gemisch, wird durch die Hitze gasförmig und dann, wenn wieder genug Sauerstoff vorhanden ist (hinter dem Auspuff) entzündet er sich durch die hohe Temperatur selbst. So sehe ich das jedenfalls.
Aber ob das Feuer da echt ist, kann ich nicht sagen. Zumindest gibt es das bei solchen extrem leistungsstarken Monstertrucks und auch bei solchen aufgemotzten Motorrädern sieht man sowas doch ab und zu im Fernsehen. Und die Kurvenfahrten in den Gleiswendeln sind auch echt. Sowas gibts zum Beispiel in der Schweiz am Gotthard auch. Da kann man mit viel Glück sogar 3 Züge gleichzeitig übereinander sehen.

Gerd Belo
24.03.2009, 14:53
Für mich sieht das nach einem Fake aus.....:039: Bildbearbeitungssoftware sei Dank.

Gruß Sven

Normaler Absorberbrand. Da braucht man keine Bildbearbeitung für. Das funktioniert auch mit deutschen Loks. Die 232 war mal dafür berüchtigt, ich selber habe so etwas schon mit einer 346 geschafft. Mehr oder weniger anfällig dafür sind alle Verbrennungsmotoren..... :003:

Bat
24.03.2009, 14:59
Man kann so ziemlich jedes Öl über dem Auspuff verbrennen.

Motoröl z.B. geht auch super ... !

Du nimmst dir z.B. eine abgestellte 232er, die schon mehrere Tage mit Leerlauf warmgehalten wurde. Dann spannst du so umme 1200 Tonnen an und begibst dich auf eine lange Steigung mit'm 90er Plan. Auf dem ersten viertel der 5 km langen Steigung fällt irgendwo an der Turboladerdichtung ein Popel Ölkohle ab ... !
Das heiße Öl drückt durch die Dichtung in den Turbo, dieser macht einen hübschen Ölnebel draus. Der Ölnebel schießt in den Absorber und entzündet sich an der darin glimmenden Ölkohle ... . Fertig ist der Feuerball!:004:

PS: Ja, siehe Gerd. Ich war zu langsam ... !

kague
24.03.2009, 15:02
Wow, das ist ja schon heftig. Man stelle sich einmal vor das würde an unseren Dieselloks passieren :004:.


Also bei mir hat das eine 232 schon gemacht. Es gab nur zwei Unterschiede:
1. keiner war mit Foto oder Video zur Stelle :20:
2. die 232 war danach ein bisschen kaputt :009:

Bei der Lok war es ein Schaden am Turbolader.

Bat
24.03.2009, 15:12
Als wir hier noch 219er hatten, machte es auf einer Fahrt mit Leerreisezug, hinter mir auch mal herzhaft "wuffff"!:13:

Nee, kein Hund! Und nur ein Motor bis nach Hause!:20:

Ein Absorber war irgendwie in Stücken ... !:24:

Na ja, diese BR war ja eh nur von der Hoffnung zusammengehalten ... !:032:

nimmi
24.03.2009, 16:08
Man kann so ziemlich jedes Öl über dem Auspuff verbrennen.

Motoröl z.B. geht auch super ... !

Du nimmst dir z.B. eine abgestellte 232er, die schon mehrere Tage mit Leerlauf warmgehalten wurde. Dann spannst du so umme 1200 Tonnen an und begibst dich auf eine lange Steigung mit'm 90er Plan. Auf dem ersten viertel der 5 km langen Steigung fällt irgendwo an der Turboladerdichtung ein Popel Ölkohle ab ... !
Das heiße Öl drückt durch die Dichtung in den Turbo, dieser macht einen hübschen Ölnebel draus. Der Ölnebel schießt in den Absorber und entzündet sich an der darin glimmenden Ölkohle ... . Fertig ist der Feuerball!:004:



So richtig interessant wird es allerdings, wenn die andere Dichtung im ATL den Geist aufgibt- die auf der Luftseite nämlich. Dann verbrennt der Motor sein eigenes Motoröl- dem Großrussen ist das egal, der nimmt alles. Da hilft (zumindest wenn keine Schnellschlußklappen vorhanden sind) auch kein Notstop mehr, dann geht der Motor durch.

Das führt dann auch zu einer sehr imposanten Feuersäule aus dem Auspuff, wie ich es zu meiner Werkstattzeit bei der Rheostatprüfung der Ehz mal miterleben "durfte".
Die Flamme hatte etwa die Höhe der Lok (5m?), es war auch keiner mit Foto dabei- und hinterher war die Lok dann nicht nur ein bischen, sondern reichlich kaputt.


Gruß M.

Bat
24.03.2009, 17:16
... dem Großrussen ist das egal, der nimmt alles. Da hilft (zumindest wenn keine Schnellschlußklappen vorhanden sind) auch kein Notstop mehr, dann geht der Motor durch.

... einen dicken Schlosser ansaugen lassen! Den nimmt auch der Großrusse nicht!:24::24::24:

nimmi
24.03.2009, 17:51
... einen dicken Schlosser ansaugen lassen! Den nimmt auch der Großrusse nicht!:24::24::24:

Zwei Schlosser, zwei!

Einen nimmt der Russe ohne mit dem Kipphebel zu zucken. :24::24::24:


Gruß M.

redesign
24.03.2009, 18:19
Tun`s nicht auch zwei Elektriker? :039:

Fragt jetzt mal der Schlosser. :004:

Ja, berufliche Haßliebe ist was Feines.:003:

Flok
24.03.2009, 19:12
Hab noch was... Vielleicht kennts ja einer. Nehmt euch mal 8 Minuten Zeit ... Qualmt zwar nicht so, aber trotzdem interessant (wenn man dabei nicht einschläft) :004:

http://www.youtube.com/watch?v=9LsuNWjRaAo

sven0403
24.03.2009, 19:55
Hab noch was... Vielleicht kennts ja einer. Nehmt euch mal 8 Minuten Zeit ... Qualmt zwar nicht so, aber trotzdem interessant (wennman dabei nichteinschläft) :004:

http://www.youtube.com/watch?v=9LsuNWjRaAo

Den Zugbildungsbahnhof möchte ich mal sehen.

Gruß Sven

Bat
24.03.2009, 22:21
Tun`s nicht auch zwei Elektriker? :039:

Fragt jetzt mal der Schlosser. :004:

Ja, berufliche Haßliebe ist was Feines.:003:

Elektriker haben im Maschinenraum vom Russen nichts verloren, die machen da nur Schaden ... !:010:

:004:

Schotter
25.03.2009, 00:41
Sowas in dieser Richtung?

http://www.youtube.com/watch?v=G1EFenPvY1Q&hl=de

Ist schon ein geiler Anblick, wenn der Zug unter sich selbst durchfährt.

Aber die arme Socke, die da Bremsprobe machen muß... :20: (bekommt der dafür wenigstens ein Dienstfahrrad?) :001:

steamy

Da Frage ich mich jetzt ob die Bremskraft am Letzten Wagen genau so ist wie am ersten ?

e8-3
25.03.2009, 01:45
Als wir hier noch 219er hatten, machte es auf einer Fahrt mit Leerreisezug, hinter mir auch mal herzhaft "wuffff"!:13:

Nee, kein Hund! Und nur ein Motor bis nach Hause!:20:

Ein Absorber war irgendwie in Stücken ... !:24:

Na ja, diese BR war ja eh nur von der Hoffnung zusammengehalten ... !:032:

:002:

Nichts gegen die U-Boote. Damit wars wenigstens nie langweilig auf Arbeit. :24:
Und "gebellt" haben die ja zum Schluß eigentlich alle, einige auch die "Beine" unten rausgestreckt. Ich durfte sie ja mit bis zum Schluß dreschen. Da hat einem das Herz geblutet. Unsere "Alten Führer" hätten die Fahrzeiten verweigert. Ich hab da übrigends auch so eine Flammsäule hingekriegt, danach gabs nen "neuen" 12 KVD

MfG

Big-Inspektor
25.03.2009, 04:57
Normaler Absorberbrand. Da braucht man keine Bildbearbeitung für. Das funktioniert auch mit deutschen Loks. Die 232 war mal dafür berüchtigt, ich selber habe so etwas schon mit einer 346 geschafft. Mehr oder weniger anfällig dafür sind alle Verbrennungsmotoren..... :003:


Moin!
...kann ich so voll und ganz unterschreiben; zu DDR-Zeiten `ne 106`er für AZ übernommen welche ca. 1 Woche im Warmhalten vor sich hintuckerte. Dann bei der Ausfahrt mit `nem Schotterzug den Stachel aufgerissen und der "Fuchs" lukte aus dem Abgasstrang...:021:

BIG-I

P.S. Zu Deiner Signatur: "Von den Bergen bis zur See fuhr bei uns BeeeweeHalle-Peeee" :004:

Bat
25.03.2009, 08:26
:002:Nichts gegen die U-Boote. Damit wars wenigstens nie langweilig auf Arbeit. :24:

Wenn da jetzt kein Smiley dran gewesen wäre ... !:045:

Über das U-Boot konnte ich nie wirklich lachen ... ! Wenn Du bei jeder 32 km Zugfahrt stadtauswärts überlegst, wie Du wieder in den S-Bahn-Bereich und damit auch nach Hause kommst ... :20: ... , das ist Streß pur!!!

Und Schäden? Ja reichlich! Eigentlich halte ich das U-Boot für die personifizierte Schadlok!!! Abendfüllende Geschichten könnte man da schreiben ... !
Schlechte Erinnerungen und ein angeschlagenes Knie ... !
Dreckskarre verfluchte ... !!!:20:

ES44AC
25.03.2009, 11:22
http://www.railpictures.net/viewphoto.php?id=214113&nseq=64
Ist etwas unscharf,aber hier seht ihr die Auswirkungen,als ich schrieb,daß selbst die Farbe abplatzt.Einer stellte die Frage,ob die Amis keine Motoren bauen können.Die Verkaufszahlen sprechen da eine andere Sprache.GE hat nur im Jahr 2008 453 Loks verkauft,EMD immerhin noch 254 Stück.Man darf das mit diesem Flammenpilz auch nicht über bewerten.Es waren immer nur einige Maschinen,die diese Macke hatten.Die Fehler,welche dazu führten,wurden von den Kollegen schon ausführlich erklärt.
Wenn ich da an unsere U-Bootflotte denke.Aber das ist eine andere Geschichte.

Zugbeleidiger
25.03.2009, 11:37
Nur mal noch mal zum mitmeißeln für mich. Komme bei Euren Erklärungen manchmal etwas ins Schwitzen, weil ich die Bezeichnungen etwas durcheinander haue. Bisher war ich eigentlich der Meinung dass die rumän.(EX)BR 119 das U-Boot ist. (benannt u.a.nach den Bullaugenfenstern an der Seite) und die (EX)BR 232/234 der Russe. Stimmt das so oder hau ich da was durcheinander? :007:

ES44AC
25.03.2009, 11:39
http://www.railpictures.net/viewphoto.php?id=274461&nseq=16
Schotter,nach einer gewissen Zeit kommt der Druckabfall auch am letzten Wagen an.Es dauert nur halt.Auf diesem Bild ist an der HLL der Lok ein Kasten angeschlossen,ein sogenanntes EOT(End of Train).Damit wird der Druckabfall am letzten Wagen auf den Führerstand an der Spitze übermittelt.

drehstromer
25.03.2009, 12:17
Nur mal noch mal zum mitmeißeln für mich. Komme bei Euren Erklärungen manchmal etwas ins Schwitzen, weil ich die Bezeichnungen etwas durcheinander haue. Bisher war ich eigentlich der Meinung dass die rumän.(EX)BR 119 das U-Boot ist. (benannt u.a.nach den Bullaugenfenstern an der Seite) und die (EX)BR 232/234 der Russe. Stimmt das so oder hau ich da was durcheinander? :007:

Du bist auf dem richtigen Wege.Kannst den Meißel wieder einpacken. :16: Alles wird gut.:16:

Flok
25.03.2009, 13:18
Hab auch noch was gefunden... Schon irgendwie faszinierend :004:

http://www.youtube.com/watch?v=yT1Cisg4ukI

Bat
25.03.2009, 13:26
Nur mal noch mal zum mitmeißeln für mich. Komme bei Euren Erklärungen manchmal etwas ins Schwitzen, weil ich die Bezeichnungen etwas durcheinander haue. Bisher war ich eigentlich der Meinung dass die rumän.(EX)BR 119 das U-Boot ist. (benannt u.a.nach den Bullaugenfenstern an der Seite) und die (EX)BR 232/234 der Russe. Stimmt das so oder hau ich da was durcheinander? :007:

Stimmt so ... !

Wobei der Grund für den Namen U-Boot gerüchtehalber auch von der Ausfallquote nach Werftbesuch kommen soll ... !:032:

nimmi
25.03.2009, 14:24
Übrigens war das U-Boot nicht nur für den Betrieb das Ärgernis schlechthin, auch die Werkstatt kam aus dem Fluchen nicht heraus.

Das war keine Serienfertigung, sondern eine Reihe handgebastelter Einzelstücke. Vermutlich hat man in Rumänien eine Kiste Einzelteile in den Lokkasten gekippt und diese dann dort angeschweißt/-geschraubt wo sie liegengeblieben sind. Mal mit metrischen, dann wieder mit Zollschrauben- gerne auch beides an einem Flansch.
Wenn man bei der Frist zwei Arbeitsschuhe aus der Frontklappe unter dem Führerstand herausgucken sah wußte man- na was?:007:
Richtig, da ist ein Elektriker gerade dabei die Kohlebürsten vom LVD-Motor und der LAM zu kontrollieren:20:
Und wenn man bei der Demontage eines gerissenen Motorölwärmetauschers staunt, das die Schrauben des Wasserzuleitungsflansches mindestens 50mm zu lang sind kommt die Erleuchtung spätestens bei der Montage des reparierten Wärmetauschers. Dann erkennt man nämlich das das fragliche Wasserrohr 40mm zu kurz ist und "Nicolae" es mit den zu langen Schrauben an den Flansch herangezogen hat- kein Wunder das irgendwann der Wärmetauscher aufgibt.
Auch war es definitiv unmöglich irgendwelche Teile einer Schadlok zur Reparatur einer anderen zu verwenden, weil es garantiert nicht an eine Schwesterlok paßte.

Das U-Boot war schon ein Fall für sich...:20::20:


Gruß M.

Bat
25.03.2009, 14:29
Du hast so Recht!:20:

Ich denke nur an das Gelenkwelle-Hohlwelle-Spektakel für die kleine KW-Pumpe.
Und auch Einspritzleitungen hatten merkwürdige Längen ... !:24:

weisselady212
25.03.2009, 17:09
Übrigens war das U-Boot nicht nur für den Betrieb das Ärgernis schlechthin, auch die Werkstatt kam aus dem Fluchen nicht heraus.

Das war keine Serienfertigung, sondern eine Reihe handgebastelter Einzelstücke. Vermutlich hat man in Rumänien eine Kiste Einzelteile in den Lokkasten gekippt und diese dann dort angeschweißt/-geschraubt wo sie liegengeblieben sind. Mal mit metrischen, dann wieder mit Zollschrauben- gerne auch beides an einem Flansch.
Wenn man bei der Frist zwei Arbeitsschuhe aus der Frontklappe unter dem Führerstand herausgucken sah wußte man- na was?:007:
Richtig, da ist ein Elektriker gerade dabei die Kohlebürsten vom LVD-Motor und der LAM zu kontrollieren:20:
Und wenn man bei der Demontage eines gerissenen Motorölwärmetauschers staunt, das die Schrauben des Wasserzuleitungsflansches mindestens 50mm zu lang sind kommt die Erleuchtung spätestens bei der Montage des reparierten Wärmetauschers. Dann erkennt man nämlich das das fragliche Wasserrohr 40mm zu kurz ist und "Nicolae" es mit den zu langen Schrauben an den Flansch herangezogen hat- kein Wunder das irgendwann der Wärmetauscher aufgibt.
Auch war es definitiv unmöglich irgendwelche Teile einer Schadlok zur Reparatur einer anderen zu verwenden, weil es garantiert nicht an eine Schwesterlok paßte.

Das U-Boot war schon ein Fall für sich...:20::20:


Gruß M.
Da hätte ich noch was zum Thema "U-Boote". Meine alte Heimatdienststelle, das Bw Gera, war ja auch so´ne U-Boot-Werft:24:.

weisselady212
25.03.2009, 17:31
Aber auch unsere östereichischen Freunde haben das Abtauchen schon mal geübt. Nicht mit dem Taurus der in den Wald tauchte, sondern anders. Quasi vom Kurs abgekommen.:24:

Schirdewan
25.03.2009, 17:35
Also ick kenne die bezeichnung U-Boot zum einen auf Grund der Bullaugen, zum anderen wegen des ständigen "abtauchens" in der Werkstatt.

Einmannbetrieb
25.03.2009, 17:54
Das U-Boot war schon ein Fall für sich...:20::20:
Bei meinen Beimannfahrten 89 im Bw Gera sprach ich meinen Lokführer darauf an, warum wir bei der am Tag zuvor gefahrenen 119er bei 2000l, bei der an diesem Tage bei 2500l schon DK tanken würden. Er lächelte und sprach: das hängt mit dem Ansaugrohr der Einspritzpumpe zusammen. Bei dem einen Rumänen sind 40cm soviel auf dem Zollstock, während bei einem anderen diese 40cm dann soviel sind. Dabei bewegte er bei Hände jeweils in einer Entfernung zueinander, bei denen keine einer Entfernung von 40cm entsprach.
Oft wurde auch gesagt, das man im Winter die Bauern von den Feldern in die Lokfabrik holte, damit sie beschäftigt waren.

In der Ast. Gotha traf ich in den 90ern einen Tf, der die Abnahmeprüfungen in Rumänien mit durchgeführt hatte. Der sprach u.a. von den Motorprüfungen, bei der die Leistung des Motors überprüft, eingestellt und dokumentiert wird. Die fragliche Motorenhalle heizte sich im Sommer stark auf, so dass Schwitzen angesagt war. Jedoch verkniffen sich die DRler den Gedanken, mal schnell die Halle zu verlassen. Der Rumäne hätte dann schnell mal eben seine Meßgeräte so manipuliert, dass das geforderte Leistungsvolumen angeblich erreicht wurde.

Im Bw Gera hatte ich dann auch noch irgendwann einmal die Lokbücher diverser 119er eingesehen, die damals in die Stadt der drei "O" eine Frist erhielten. In diesen Büchern waren die Übergabefahrten aus Rumänien dokumentiert, bei denen drei oder vier 119er als Lokzug gen GDR fuhren und man im Endeffekt froh war, wenn man im Bestimmungs-Bw wenigstens noch mit einer funktionierenden Maschinenanlage ankam. Wobei sich funktionsfähige Luftverdichter auch noch gut gemacht haben. Ansonsten las man von verlorenen Achsgetrieben, heißgelaufenen LVD und gebrochenen Gelenkwellen. Erst nach der "Germanisierung" liefen die Loks einigermaßen zuverlässig. Einen interessanten Artikel hierzu gibt es in der Heftreihe "Die DR vor 25 Jahren - 1977" aus dem EK-Verlag.

In Gera sprach man auch immer davon, daß man mit dem Bw Saalfeld einige Loknummern (und nur die) der Tfz getauscht hätte. Hintergrund wäre der gewesen, daß der damalige Bw-Leiter den Spleen hatte, einen Großteil seiner Maschinen in einer fortlaufenden Nummerierung zu haben. Ob das jedoch stimmt?

Mike
der trotzdem findet, daß das U-Boot eine schöne Lok gewesen ist und diese sehr gerne mal gefahren hätte (offiziell - versteht sich :003:)

Gerd Belo
25.03.2009, 18:43
In Gera sprach man auch immer davon, daß man mit dem Bw Saalfeld einige Loknummern (und nur die) der Tfz getauscht hätte. Hintergrund wäre der gewesen, daß der damalige Bw-Leiter den Spleen hatte, einen Großteil seiner Maschinen in einer fortlaufenden Nummerierung zu haben. Ob das jedoch stimmt?


Kaum zu glauben. Schon mal ein Betriebsbuch durchgesehen? Was da alles an Teilen mit der Loknummer verknüpft ist......

Einfach die Schilder tauschen funktioniert nur für Fotofuzzis. :003:

kague
25.03.2009, 20:12
Im Bw Gera hatte ich dann auch noch irgendwann einmal die Lokbücher diverser 119er eingesehen, die damals in die Stadt der drei "O" eine Frist erhielten. In diesen Büchern waren die Übergabefahrten aus Rumänien dokumentiert, bei denen drei oder vier 119er als Lokzug gen GDR fuhren und man im Endeffekt froh war, wenn man im Bestimmungs-Bw wenigstens noch mit einer funktionierenden Maschinenanlage ankam. Wobei sich funktionsfähige Luftverdichter auch noch gut gemacht haben. Ansonsten las man von verlorenen Achsgetrieben, heißgelaufenen LVD und gebrochenen Gelenkwellen. Erst nach der "Germanisierung" liefen die Loks einigermaßen zuverlässig. Einen interessanten Artikel hierzu gibt es in der Heftreihe "Die DR vor 25 Jahren - 1977" aus dem EK-Verlag.


Kann ich bestätigen. Auch ich habe einige Betriebsbücher sehen dürfen und da war immer notiert, wieviele Lok in Rumänien gestartet sind und wie viele bei der Übergabe in Bad Schandau noch funktionierten.
Die hatten Mut, so ohne zuverlässige Angstlok auf so eine weite Reise zu gehen.



In Gera sprach man auch immer davon, daß man mit dem Bw Saalfeld einige Loknummern (und nur die) der Tfz getauscht hätte. Hintergrund wäre der gewesen, daß der damalige Bw-Leiter den Spleen hatte, einen Großteil seiner Maschinen in einer fortlaufenden Nummerierung zu haben. Ob das jedoch stimmt?


Glaube ich auch nicht. Dazu müßten die Betriebsbücher geändert werden. Wie Gerd schon schrieb, war jedes Teil (Motoren, Drehgestelle, Getriebe etc.) mit einer Loknummer im Betriebsbuch verknüpft.
Außerdem auch die Fabriknummern und Anschriften, denn die haben die Statistikfans auch notiert und das wäre schnell aufgefallen.
Da ich auch zeitweise Statistik betrieben habe, kann ich sagen, das normalerweise zur Loknummer noch die Bw-Angabe, Fabriknummer und Anschriften von Inbetriebnahme, Ausbesserung, Bremsuntersuchung etc. notiert wurde.
Außer die Lok war zu schnell vorbeigefahren.

Zugbeleidiger
25.03.2009, 20:56
Kann ich bestätigen. Auch ich habe einige Betriebsbücher sehen dürfen und da war immer notiert, wieviele Lok in Rumänien gestartet sind und wie viele bei der Übergabe in Bad Schandau noch funktionierten.
Die hatten Mut, so ohne zuverlässige Angstlok auf so eine weite Reise zu gehen.
...

Öhm, hatten die den eine andere Wahl? Ich glaube eher nicht...

Oder wenn doch,dann bleiben zwei Möglichkeiten offen:

1.) die Überführungslokführer waren besondere Burschen aus besonderem Schrot und Korn, die so leicht nichts aus der Ruhe bringen konnte und sie waren hoffnungslose Optimisten getreu dem Motto: "Was uns nicht umbringt härtet ab!"

oder

2.) hoffnungslos blauäugig

Was davon stimmt? Ich kanns nicht beurteilen. Habe aber die Lokzüge von DSA kommend immer wieder an meinem Fenster vorbeiziehen sehen.

Wie auch so ziemlich alle anderen deutschen und ausländischen Loks und Triebzüge ala VT 175, die das DR Gebiet via DSA verlassen bzw. betreten haben. Zum Fotografieren war ich damals allerdings noch zu jung... http://cheesebuerger.de/images/midi/frech/a076.gif

nimmi
26.03.2009, 09:09
Moin!
...kann ich so voll und ganz unterschreiben; zu DDR-Zeiten `ne 106`er für AZ übernommen welche ca. 1 Woche im Warmhalten vor sich hintuckerte. Dann bei der Ausfahrt mit `nem Schotterzug den Stachel aufgerissen und der "Fuchs" lukte aus dem Abgasstrang...:021:

... und wer es perfektionieren wollte hat den Dreck im Schalldämpfer nicht nur mittels Vollast erwärmt, sondern diesen durch kurzzeitig erhöhte Sauerstoffzufuhr verbrannt. Ganz einfach indem nach längerer Vollast kurzzeitig die Füllung (des Motors) auf eine kleine Fahrstufe zurückgenommen wird und das Gerät dann dank Strömungskupplung im Schleppbetrieb läuft.

Das hat immer einen herrlichen Funkenregen gegeben wenn der Ruß oben rausgeflogen ist- insbesondere bei Dunkelheit war es ein imposanter Anblick. :004:

Das waren noch Zeiten...damals™...:105:


Gruß M.

Flo
26.03.2009, 09:44
So ein Mist, als Stromer kriegt man sowas wieder nicht hin... :002:
Obwohl, zumindest den Funkenregen kann man auch fabrizieren, aber spätestens wenn Flammen aus dem Dach schlagen sollte man sich lieber was einfallen lassen. :004:

Bat
26.03.2009, 09:55
So ein Mist, als Stromer kriegt man sowas wieder nicht hin... :002:


Das könnte ich jetzt sooooooooooo nicht bestätigen ... !:032:

:24:


---====--- Beitrag hinzugefügt um 08:55 ---====--- Vorheriger Beitrag war um 08:53 ---====---


Aber auch unsere östereichischen Freunde haben das Abtauchen schon mal geübt. Nicht mit dem Taurus der in den Wald tauchte, sondern anders. Quasi vom Kurs abgekommen.:24:

Autsch ... !:002:

VT605
27.03.2009, 02:31
Also ich muß jetzt mal ne Lanze fürs U-Boot brechen. Ich habe die Lok immer gern gefahren, sowohl im Reisezugdienst als auch im Güterzugdienst. Achsgetriebe und Gelenkwellen habe ich nie verloren, einen heißgelaufenen LVD auch nie. Zwei Motoren habe ich "abgeschossen", allerdings erst in den letzten Einsatzjahren, als die Maschinen im Wendezugbetrieb liefen. Die stufenlose Drehzahlverstellung, die dazu eingebaut wurde und das ständige "Jagen" aufgrund gekürzter Fahrzeiten, waren einfach Gift für die Motoren. Aufgrund der zwei Motoren kam man eigentlich fast immer noch nach Hause. Wenn ich an den schxxxx Bockwurstkessel der V100 denke, da war das Fahren mit dem U-Boot (mit E-Heizung) das reinste Paradies dagegen.

Lokschlosser72
27.03.2009, 23:44
Wo wir schon mal von alten Zeiten plaudern möchte ich auch was zu beitragen. Hab ja köstlich gelacht beim Lesen der Beiträge, lassen sie doch viele Erlebnisse auferleben.
Viele sprechen immer von Flammen aus dem Auspuff, wie siehts eigentlich mit ner Ölfontaine aus die aus der Esse Kommt ??? Kann mich da an eine 118 erinnern, die kam mit komischem Motorlauf zur Spätschicht, das Dach voller Öl. Vor dem Schuppen abgestellt wurde noch mal ein Testlauf durchgeführt, ein Kollege und ich beobachteten die Änderung der Abgasfahne während der Drehzahländerung aus dem Führerstandsfenster. Als wir wieder drinnen waren und uns gegenseitig ansahen, begann jeder an zu lachen. Irgenwie hatten wir lustige Sommersprossen im Gesicht in Form von Ölflecken und das nicht wenig !!!!:007:
Also den Karren in den Schuppen, Düsen rausgerissen und Komressionsschreiber reingestopft. Ergebniss: 1 Zylinder nix. rein gar nix, eher schon im minus Bereich ...
Kopp runter , und Schock was sahen unsere Augen : ein ca. 6-7cm großes Loch im Kolbenboden und am Zylinderkopf fehlte die Vorkammer !!!! :13::13:
Durchgeschlagen! wieso, warum, weshalb, weiß nur der heilige Geist der Karre.
Die Kolbenspritzkühlung drückte das Öl direkt ins freie:017:
Entsprechend sahen Laufbuchse und Kolben aus, konnten nur mit der Spezialvorrichtung für die harten Fällen, zusammen gezogen werden......
Sachen gibts die gibts gar nicht....

Grüße vom sich amüsierenden Lokschlosser

kague
29.03.2009, 03:32
Also bei mir hat das eine 232 schon gemacht. Es gab nur zwei Unterschiede:
1. keiner war mit Foto oder Video zur Stelle :20:
2. die 232 war danach ein bisschen kaputt :009:

Bei der Lok war es ein Schaden am Turbolader.



Viele sprechen immer von Flammen aus dem Auspuff, wie siehts eigentlich mit ner Ölfontaine aus die aus der Esse Kommt ???

Als wir wieder drinnen waren und uns gegenseitig ansahen, begann jeder an zu lachen. Irgenwie hatten wir lustige Sommersprossen im Gesicht in Form von Ölflecken und das nicht wenig !!!!:007:


:004::004:

Sommersprossen konnte man dazu nicht mehr sagen. :003:

railmike
21.04.2009, 13:02
Neulich am Bahnübergang: "Egon, geh mal Frühstück holen . es dauert länger... " :24:

Hat mal einer die Wagen gezählt bzw. die Länge des Zuges ausgerechnet?

Und by the Way zwei Fragen an die Experten: Wie wird eigentlich der Bremszettel in den USA gefertigt? Bzw. wie läuft dort eine Bremsprobe ab?

Die Bremsprobe geht etwa so wie in Deutschland, dauert nur länger bei der Länge der Züge. Nur dass es da halt noch dieses EOT/EOD gibt, dass am Ende des Zuges angehängt wird und über das der Druck der Hauptbremsleitung auf der Lok angezeigt wird. Neuere EOTs können auch am Zugende eine Notbremsung auslösen, falls irgendwo ein Absperrhahn doch zu ist oder so. Hätte einen Unfall wie in Osnabrück verhindert.

Und Fahrrad etc. wird da tatsächlich manchmal zur Bremsprobe benutzt.

Bremszettel: Den gibts es so nicht. Es gibt da so eine Art Wagenliste, Gewicht, Länge, Reihung der Wagen, Gefahrgut etc.
Aber die Amerikaner kennen kein Bremsgewicht !